Wardens of Avalon: Wenn die Tafelrunde verrottet und die Werkbank Politik macht

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Artus hatte bessere Dienstage

📰 Was ist los?
Wardens of Avalon ist ein neu angekündigtes Dark-Arthurian-Action-RPG für PC. Das Spiel erscheint 2027, unterstützt Solo-Spiel und Online-Koop, bietet isometrische Kämpfe, Survival-Crafting, Basisbau, Dungeon-Erkundung, Bosskämpfe und den Wiederaufbau eines gefallenen Avalon. Gegner sind unter anderem die korrumpierten Ritter der Tafelrunde.

🐛 Was denken wir?
Das ist genau die Art Artus-Stoff, die sofort funktioniert. Kein blank polierter Gral, keine höfische Verklärung, kein goldener Thron unter Harfenmusik. Stattdessen: Ruinen, korrumpierte Ritter, Handwerksplätze, Bosse und ein Reich, das man offenbar mit viel Gewalt und etwas Baustellenmanagement wieder zusammenkleben muss. Avalon war selten so kaputt – und selten so interessant.

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⚔️ Wardens of Avalon: Wenn die Tafelrunde verrottet und die Werkbank Politik macht

Wardens of Avalon nimmt sich die Artus-Sage, schaut kurz auf den Glanz von Camelot, wischt höflich den Staub von der Krone – und zeigt dann lieber, was passiert, wenn alles längst in den Morast gekippt ist. The Arcade Crew und Runes Studio haben das Dark-Arthurian-Action-RPG für PC angekündigt. Der Release ist für 2027 geplant.

Ein düsterer Ritter steht vor den Ruinen von Avalon, während korrumpierte Ritter der Tafelrunde, Druidenmagie, Werkbänke und brennende Festungsmauern die Szene prägen.

Das Spiel setzt auf isometrische Action, Solo- und Koop-Modus, Survival-Crafting, Basisbau, Bosskämpfe und den Wiederaufbau eines gefallenen Avalon. Anders gesagt: Die Tafelrunde gammelt vor sich hin, das Reich liegt in Trümmern, und irgendwer muss nun mit Schwert, Werkbank und mittelalterlicher Immobilienverwaltung retten, was Merlin vermutlich längst als hoffnungslos abgebucht hätte.

🎬 Announcement-Trailer

Der Trailer zu Wardens of Avalon zeigt düstere Artus-Fantasy mit Koop-Action, verfallenen Ruinen, korrumpierten Rittern und dem schönen Gedanken, dass selbst ein mythisches Reich manchmal erst eine Werkbank braucht, bevor es wieder leuchten darf.

🏰 Avalon ist gefallen, der Bauplan lebt

Der zentrale Reiz liegt in dieser Mischung aus Mythos und Handwerk. Man zieht nicht nur los, um Monster zu verhauen, sondern baut aus Ruinen wieder ein kleines Reich hoch. Ressourcen werden gesammelt, eine eigene Festung wächst, neue Bezirke entstehen, und mit ihnen kommen Figuren wie Schmiede, Druiden, Apotheker und Kräuterkundige ins Spiel. Das ist angenehm bodenständig für ein Szenario, in dem wahrscheinlich jeder zweite Wald ein Fluchproblem hat.

Gerade diese Verbindung ist stark: düstere Artus-Fantasy nicht als reine Heldenoper, sondern als Aufbauarbeit nach dem Zusammenbruch. Avalon ist nicht mehr das leuchtende Ziel hinter dem Nebel. Avalon ist eine Baustelle mit Dämonenbefall.

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🔥 Dark Fantasy mit Hammer, Schwert und Grundbucheintrag

Wardens of Avalon wirkt deshalb wie mehr als nur das nächste Koop-Action-RPG mit düsterer Farbpalette. Die Mischung aus Artus-Mythos, isometrischer Action, Survival-Crafting und Reichsaufbau hat einen klaren Haken. Man kämpft nicht nur gegen das Böse, man räumt auch nach dem Untergang auf. Das ist weniger Ritterromantik, mehr Katastrophensanierung mit Bossphasen.

Wenn Runes Studio Kampf, Aufbau und Mythos sauber verzahnt, könnte daraus ein richtig spannender Dark-Fantasy-Titel werden. Avalon ist gefallen. Die Helden sind verdorben. Die Werkbank steht bereit. Manchmal beginnt eine Legende eben nicht mit einem Schwert im Stein, sondern mit der Frage, wer hier eigentlich die Mauern repariert.

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