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Westeros ruft seine Armeen zurück
📰 Was ist los?
Game of Thrones: War for Westeros soll nun Anfang 2027 für PC erscheinen. Das neue Entwicklerupdate zeigt vier unterschiedliche Fraktionen, aufwertbare Helden, Einheitenverbände, Kavallerie, Riesen und taktisch aufgebaute Schlachtfelder.
🐛 Was denken wir?
Westeros passt hervorragend in ein klassisches Echtzeitstrategiespiel. Häuserpolitik, Verrat und Drachen sind schließlich bereits vorhanden. Nun müssen nur noch die Armeen gehorchen und dürfen nicht geschlossen an der nächsten Burgmauer hängen bleiben.
🐺 War for Westeros: Der Häuserkrieg erwacht wieder
Nach langer Stille schickt Game of Thrones: War for Westeros endlich wieder einen Raben los. Das neue Entwicklerupdate zeigt mehr von Fraktionen, Helden, Schlachtfeldern und Einheitenverhalten. Gleichzeitig wandert das Echtzeitstrategiespiel von 2026 auf Anfang 2027.
PlaySide Studios verspricht kein weiteres Mobile-Spiel, in dem Burgmauern vor allem deshalb wachsen, damit der nächste Bauauftrag länger dauert. War for Westeros soll ein klassisches PC-Strategiespiel werden: Basen errichten, Armeen formieren, Karten kontrollieren und gegnerische Häuser möglichst vollständig aus ihrer langfristigen Personalplanung entfernen.

⚔️ Vier Fraktionen führen völlig verschiedene Kriege
Spielbar sind Haus Stark, Haus Lannister, Haus Targaryen und die Armee der Toten unter dem Nachtkönig. Jede Fraktion erhält eigene Helden, Einheiten und besondere Mechaniken.
Jon Schnee kämpft an der Front und stärkt Soldaten in seiner Nähe. Tywin Lennister kommandiert disziplinierter und treibt seine Kriegsmaschine durch taktische Koordination an. Helden steigen im Verlauf einer Partie auf, schalten Fähigkeiten frei und verstärken umliegende Truppen.
Die Unterschiede sollen jedoch tiefer reichen als verschieden gefärbte Rüstungen. Kavallerie besitzt genug Wucht, um ungeschützte Bogenschützen auseinanderzutreiben. Speerträger können solche Angriffe gezielt stoppen. Riesen schleudern mit ihren Schlägen komplette Einheitenverbände durch die Luft. Und wenn Haus Targaryen seine Drachen einsetzt, dürfte selbst die beste Formation kurz darüber nachdenken, ob sie nicht doch lieber in der Verwaltung arbeiten möchte.
🏰 Westeros braucht mehr als hübsche Massenschlachten
PlaySide legt nach eigener Aussage besonderen Wert auf Reaktionsfähigkeit, Wegfindung und das physische Gewicht der Kämpfe. Gesteuert werden keine vereinzelten Soldaten, sondern vollständige Trupps, die dynamisch auf Befehle und gegnerische Angriffe reagieren sollen.
Das klingt nach technischer Selbstverständlichkeit, ist für ein Echtzeitstrategiespiel aber entscheidend. Westeros nützt wenig, wenn die Kavallerie an einem Zaun hängen bleibt, drei Speerträger minutenlang um denselben Stein kreisen und der Nachtkönig den Angriff abbricht, weil seine Untoten keinen Weg durch das Burgtor finden.
Auch die Karten sollen eigene taktische Strukturen besitzen. Genannt werden bekannte Regionen wie Königsmund und die Mauer. Neu vorgestellt wurde Ashemark in den Westlanden, ein auf Duelle ausgelegtes Schlachtfeld mit zwei offenen Wegen, Verteidigungsstellungen und Möglichkeiten für Flankenangriffe.
🐉 Anfang 2027 entscheidet sich der Eiserne Thron neu
Neben einzelnen Gefechten soll ein großer Eroberungsmodus den Krieg um die Sieben Königslande abbilden. Dazu kommen Solo-Partien und Mehrspieler-Schlachten, in denen Bündnisse geschlossen und wahrscheinlich noch vor Ende derselben Sitzung wieder verraten werden.
Das eingegrenzte Startfenster bedeutet zugleich eine Verschiebung. Ursprünglich war War for Westeros für 2026 angekündigt, nun spricht PlaySide von Anfang 2027. Die zusätzliche Zeit soll in Spielgefühl, Karten, Einheitensysteme und technische Qualität fließen.
Nach dem neuen Update wirkt das Projekt zumindest wieder lebendig. Westeros bekommt Häuser, Helden, Drachen, Riesen und einen Krieg, der tatsächlich auf einem klassischen Strategiespielfeld ausgetragen werden soll. Jetzt muss PlaySide nur noch verhindern, dass der Kampf um den Eisernen Thron am gefährlichsten Gegner des Genres scheitert: der Wegfindung.





