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📰 Was ist los?
Veritas Tales: Witch of the Dark Castle erscheint am 9. Juli 2026 für PC. Das Spiel verbindet Fantasy-RPG, Spielbuch-Struktur, handgezeichnete Illustrationen, verzweigte Entscheidungen und ein düsteres Hexenschloss.
🐛 Was denken wir?
Das klingt nach einem dieser kleinen Projekte, die nicht mit Lautstärke kommen, sondern mit Patina. Hexenschloss, Buchmechanik, handgezeichnete Bilder und Sakimoto-Musik: Da liegt mehr Stil auf dem Tisch, als manche Großproduktion in drei Collector’s Editions unterbringt.
🏰 Veritas Tales: Ein Hexenschloss mit edlem Beipackzettel
Veritas Tales: Witch of the Dark Castle erscheint am 9. Juli 2026 für PC. Das Fantasy-RPG setzt auf Spielbuch-Atmosphäre, handgezeichnete Illustrationen, ein düsteres Schloss und Musik von Hitoshi Sakimoto — also auf ziemlich viel Würde für ein Hexenabenteuer aus der Indie-Ecke.
Ein dunkles Schloss, eine Hexe, ein magisches Buch und ein Entwickler, der offenbar sechs Jahre lang lieber gezeichnet als groß getrommelt hat: Veritas Tales: Witch of the Dark Castle wirkt auf den ersten Blick wie ein kleiner, eigenwilliger Fantasy-Ausflug mit erstaunlich feinem Stammbaum.

Das Spiel versteht sich als lesebuchartiges Fantasy-Abenteuer. Wer es öffnet, soll nicht nur spielen, sondern durch Seiten, Entscheidungen, Begegnungen und handgemachte Bilder wandern. Dazu kommen über 300 Illustrationen, ein Fokus auf Wahlmöglichkeiten und ein Ablauf, bei dem Kämpfen nur eine Option ist. Man kann offenbar auch verhandeln, ausweichen und den klügeren Weg suchen.
Kurz gesagt: weniger Held mit Dauerangriff, mehr dunkles Märchenbuch mit Konsequenzen.
🎨 Handarbeit statt Effektgewitter
Der schönste Reiz an Veritas Tales liegt im handgemachten Charakter. Über 300 Illustrationen sind eine Ansage, besonders bei einem Projekt, das seine Fantasy nicht über offene Welt, Crafting-Geröll und Karten voller Fragezeichen verkauft.
Hier scheint das Abenteuer stärker aus Bild, Text und Entscheidung zu entstehen. Das passt zum Spielbuch-Erbe: eine Tür öffnen, eine Seite wenden, eine Wahl treffen, nicht sicher sein, ob man gerade mutig oder sehr dumm war. Genau solche Mechaniken können Fantasy wunderbar verdichten, weil sie nicht alles ausbreiten müssen. Ein guter Raum, ein gutes Bild, ein bedrohlicher Satz — fertig ist der Kerker.
🎼 Sakimoto im Gemäuer
Dann ist da noch die Musik. Hitoshi Sakimoto ist für Fantasy-RPGs kein beliebiger Name, sondern jemand, dessen Klang sofort an Taktik, Tragik und alten Königreichen erinnert. Final Fantasy Tactics, Vagrant Story, 13 Sentinels — das sind keine leichten Visitenkarten, sondern halbe Kathedralen im Rollenspielgedächtnis.
Für Veritas Tales ist das ein edler Zusatz. Ein Hexenschloss braucht schließlich nicht nur Mauern, Kerzen und schlechte Entscheidungen. Es braucht auch Musik, die schon beim ersten Akkord so klingt, als hätte jemand vor hundert Jahren einen Fluch falsch sortiert.
🎬 Release Date Announcement Trailer
Der Trailer zu Veritas Tales: Witch of the Dark Castle zeigt das Spielbuch-Fantasy-RPG mit düsterem Schloss, handgezeichnetem Märchenflair und einem Abenteuer, das eher nach altem Zauberbuch als nach Standard-Dungeon riecht.
🕯️ Kleine Fantasy mit reichlich Gewicht
Veritas Tales: Witch of the Dark Castle muss gar nicht riesig auftreten. Gerade die Beschränkung macht den Stoff interessant: ein Buch, ein Schloss, Entscheidungen, Zeichnungen, Musik, mehrere Wege durch dieselbe Dunkelheit.
Das ist kein Marktschreier-Fantasy. Es ist eher ein altes, schweres Buch auf einem Tisch, bei dem man beim Aufschlagen kurz überlegt, ob die Seite vielleicht zurückschaut.




