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Veritas Tales öffnet das dunkle Spielbuch
📰 Was ist los?
Veritas Tales: Witch of the Dark Castle ist auf Steam erschienen. Das Spiel setzt auf einen handgezeichneten Gamebook-Ansatz mit Hexe, dunklem Schloss, Entscheidungen, RPG-Elementen, Demo und Launch-Rabatt.
🐛 Was denken wir?
Das ist kein großer Release-Koloss, aber ein hübscher Fund. Veritas Tales wirkt wie ein altes Fantasy-Spielbuch, das jemand liebevoll entstaubt und dann wieder mit einer Hexe, Würfeln und sehr schlechten Wegen gefüllt hat.
📖 Veritas Tales: Hexe, Schloss und Spielbuch-Magie
Veritas Tales: Witch of the Dark Castle ist auf Steam erschienen und wirkt wie ein Fund aus einer Zeit, in der Fantasy-Abenteuer noch nach Würfeln, Bleistift, Umblättern und ziemlich schlechten Entscheidungen rochen. Kein riesiger Bombast, kein Open-World-Gebrüll. Stattdessen: ein dunkles Schloss, eine Hexe, handgezeichnete Bilder und dieses alte Spielbuch-Gefühl, bei dem jede Seite fragt, ob man wirklich so dumm sein möchte.

🕯️ Ein Buch, das zurückbeißt
Das Spiel setzt auf einen „Reading-Style“-Ansatz und lässt die Spieler nicht einfach durch Menüs klicken, sondern ein digitales Fantasy-Spielbuch erleben. Man blättert, entscheidet, kämpft, redet sich aus Gefahr heraus oder läuft sehenden Auges in den nächsten Fehler. Genau diese Mechanik ist der Reiz: Veritas Tales will nicht modern glänzen, sondern altmodisch greifen.
Der Fantasy-Haken sitzt sauber. Eine Hexe im dunklen Schloss, eine verfluchte Atmosphäre, RPG-Werte, Entscheidungen und handgemachte Illustrationen: Das klingt nicht nach großem Marktgetöse, sondern nach einem kleinen, eigenwilligen Abenteuer aus der alten Truhe. Also genau nach der Sorte Fund, die man zwischen den lauten Release-Brocken leicht übersieht.
🎬 Offizielles Video
Das Video zu Veritas Tales: Witch of the Dark Castle zeigt handgezeichnete Fantasybilder, Spielbuch-Atmosphäre, Entscheidungen und ein dunkles Schloss, das nicht nach sicherem Lesesessel aussieht.
🖌️ Handarbeit statt Effektpolitur
Besonders sympathisch ist der handgezeichnete Ansatz. Yoshio Nishimura bringt hier eine lange Künstlerlaufbahn mit, und Veritas Tales scheint eher auf Atmosphäre, Papiertextur und klassische Abenteuerlogik zu setzen als auf blanke Überwältigung. Das kann sehr gut funktionieren, wenn die Entscheidungen wirklich Gewicht haben und das Spielbuch-Gefühl nicht nur nostalgische Tapete bleibt.
Der Preis liegt bei 16,99 US-Dollar, zum Start gibt es Rabatt. Eine Demo ist ebenfalls verfügbar und deckt die ersten 30 Minuten ab. Das ist für so einen Titel genau richtig: kurz reinschauen, Buch aufklappen, falsche Entscheidung treffen, leise fluchen, weitermachen.
🗝️ Die alte Abenteuertruhe knarrt wieder
Veritas Tales: Witch of the Dark Castle ist kein Titel, den man aufblasen muss. Aber als kleiner Fantasy-Fund hat er Charme. Dunkles Schloss, Hexe, Spielbuch-Rhythmus, handgezeichnete Bilder und diese angenehme Gefahr, dass eine Seite nicht nur Text enthält, sondern Ärger.
Für Fantasykosmos passt das genau an den Rand zwischen Indie-RPG, Abenteuerbuch und klassischer Fantasy-Sehnsucht. Manchmal braucht ein Spiel keine riesige Karte. Manchmal reicht ein Buch, das beim Öffnen die Zähne zeigt.




