UnderMire öffnet am Freitag, dem 13. – und im Horror-Bunker wartet der Mothman

🧐 Im Fantasykosmos suchen

Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

👻 Freitag, der 13. war wohl noch frei

📰 Was ist los?
UnderMire erscheint am 13. November 2026 für PC. Der neue Trailer zeigt erstmals das grüne erste Biom des magischen Bunkers, den Mothman und die neue Spielfigur Rawiah. Bis zu vier Spieler kombinieren im Koop herumliegenden Krempel zu Waffen und versuchen gleichzeitig, Monster, Fallen und die eigene Angst im Griff zu behalten.

🐛 Was denken wir?
Das Spiel hat inzwischen genug eigene Ideen, um aus der Masse der Koop-Horrortitel herauszustechen. Besonders der Kontrast aus handgezeichneter Optik, absurder Bastelmechanik und einem Bunker, der plötzlich komplette Landschaften enthält, gibt UnderMire eine angenehm schräge Identität.

Besser hätte Table Knight Games seinen Termin kaum wählen können: UnderMire erscheint am Freitag, dem 13. November 2026 für PC. Der handgezeichnete Koop-Roguelite schickt bis zu vier Spieler unter ein altes englisches Herrenhaus, wo ein magischer Bunker ausgerechnet von menschlicher Angst verformt wird.

Ein riesiges, groteskes Monster mit leuchtend grünen Augen und violettem Symbol im Brustkorb ragt in UnderMire über mehrere kleine Spielfiguren.
UnderMire schickt bis zu vier Spieler in einen magischen Horror-Bunker, in dem selbst der Mothman zu den möglichen Begegnungen gehört. © Table Knight Games / UnderMire

Der neue Release-Trailer zeigt erstmals genauer, was dort unten wartet. Neben einem überraschend grünen ersten Biom taucht der Mothman auf, während mit Rawiah zugleich die vierte spielbare Figur vorgestellt wird. Sie bringt ein magisches Buch mit und erweitert die ohnehin ziemlich improvisierte Waffenkammer um echte Zauberei.

🏚️ Unter dem Herrenhaus stimmt gar nichts

UnderMire beginnt mit vier Jugendlichen, die während eines Schulausflugs in einen geheimnisvollen Bunker unter einem alten Anwesen geraten. Dort unten existieren allerdings keine gewöhnlichen Betonflure. Die Anlage besteht aus wechselnden Biomen voller Monster, Fallen, Rätsel und Dinge, die offensichtlich seit sehr langer Zeit lieber niemand gestört hätte.

Der neue Trailer zeigt erstmals die erste Ebene des Bunkers. Statt enger Stahlkorridore wartet dort eine bizarre Graslandschaft, womit bereits klar wird, dass die unterirdische Anlage geografische Vernunft nur als unverbindliche Empfehlung betrachtet.

🎬 UnderMire – Release Date Trailer

Rawiah, Mothman und ein Bunker mit sehr eigenwilliger Innenarchitektur: Der neue Trailer enthüllt den Starttermin und zeigt frisches Gameplay.

🦋 Und da wäre noch der Mothman

Zwischen den neuen Spielszenen taucht außerdem eine ziemlich bekannte Gestalt aus der Kryptidenabteilung auf: der Mothman. Welche Rolle das Wesen innerhalb der Geschichte spielt, hält Table Knight Games bislang offen.

Das passt ziemlich gut zum Konzept. Die Monster entstehen teilweise aus Ängsten, während der Bunker seine Umgebung immer wieder verändert. Dadurch muss ein Gegner nicht zwangsläufig nur ein klassischer Boss sein; manche Erscheinungen können ebenso Hinweise darauf geben, was mit diesem Ort überhaupt passiert ist.

📖 Rawiah bringt Magie ins Team

Mit Rawiah ist nun auch die vierte Spielfigur vollständig vorgestellt. Sie kämpft mit einem magischen Buch, über das sie Zauber wirken kann, und unterscheidet sich damit deutlich von den stärker auf improvisierte Gegenstände ausgerichteten Ansätzen ihrer Mitstreiter.

Gemeinsam mit Hannah, Leo und Sam bildet sie das komplette spielbare Quartett. Jede Figur besitzt eigene Werkzeuge und Fähigkeiten, wodurch sich die Zusammensetzung der Gruppe auf den Verlauf eines Runs auswirken soll.

Dass Rawiah einen deutlich magischeren Spielstil bekommt, passt besonders gut zu einer Welt, in der ohnehin jederzeit die normalen Regeln aussetzen können.

Schmaler Crowbah Banner mit Crowbah und Grabhold vor dunkler Comic Stadt.

🧰 Müll wird zur Elementarwaffe

Das auffälligste System bleibt trotzdem SMUSH. Spieler können Alltagsgegenstände miteinander kombinieren und daraus Heilmittel, Sprengsätze oder ziemlich absurde Waffen bauen.

Wasser, Feuer und Elektrizität lassen sich ebenfalls miteinander verbinden. Dadurch geht es weniger darum, irgendwann die eine perfekte Waffe zu finden, als ständig mit dem zu arbeiten, was der Bunker gerade ausspuckt.

Ein Sparschwein kann dabei ebenso zum Werkzeug werden wie ein Baseballschläger oder irgendein Fundstück, das unter normalen Umständen direkt im Müll landen würde. Hier landet es nur kurz dort.

😱 Angst ist eine eigene Ressource

Zusätzlich besitzt UnderMire ein Fear-System. Die Figuren reagieren auf bestimmte Gegner und Situationen mit wachsender Angst, die während eines Runs kontrolliert werden muss.

Damit wird Horror spielmechanisch Teil des Roguelite-Konzepts. Ein gefährlicher Raum verursacht nicht nur Schaden, sondern kann die Gruppe auch auf andere Weise unter Druck setzen, während gleichzeitig Fallen, Aufgaben und Monster weiterlaufen.

Gerade im Koop könnte das interessant werden, weil sich Probleme nicht immer mit vier Spielern automatisch vereinfachen. Vier panische Menschen produzieren erfahrungsgemäß auch einfach viermal so viele schlechte Entscheidungen.

Nichts als die Wahrheit. Schmaler Banner für den Arkanen Moosverhetzer. Ein Moosling mit Blatthelm, der wütend eine Propagangazeitung liest.

🎙️ Schreien dürfen die anderen mithören

UnderMire unterstützt Online-Koop für bis zu vier Spieler, kann aber ebenso allein gespielt werden. Im Mehrspielermodus kommt Proximity Voice Chat hinzu, sodass Stimmen abhängig von der Entfernung innerhalb der Welt zu hören sind.

Für ein Horrorspiel ist das fast schon gemein. Wer sich von der Gruppe entfernt, hört seine Mitspieler irgendwann schlechter – und möglicherweise andere Dinge besser.

Zusammen mit den prozedural veränderten Bereichen dürfte damit genügend Raum für jene Koop-Momente entstehen, in denen ein Team eben noch einen Plan hatte und wenige Sekunden später drei Leute gleichzeitig fragen, wo eigentlich der vierte geblieben ist.

🔄 Der Bunker baut sich immer wieder neu

Als Roguelite verändert UnderMire Teile seiner Struktur zwischen den Durchläufen. Biome enthalten unterschiedliche Gegner, Bosse, Aufgaben, Fallen und Geheimnisse, wodurch ein gescheiterter Run zugleich Wissen für den nächsten liefert.

Das Spiel setzt dabei stärker auf Improvisation als auf perfekt vorbereitete Builds. Die Entwickler beschreiben selbst einen Ablauf, bei dem Pläne regelmäßig auseinanderfallen und Spieler anschließend mit den verfügbaren Mitteln reagieren müssen.

Das dürfte auch erklären, weshalb SMUSH, Angstsystem und Koop so eng miteinander verzahnt sind: Chaos ist hier offenbar kein Unfall, sondern Teil des Designs.

Düsterer Fantasy-Werbebanner für den fiktiven Energydrink „BLACK RUNE“. Rechts sitzt ein muskulöser Orkkrieger in abgenutzter Leder- und Metallrüstung in einem rauchigen Kriegslager, hält eine schwarze Getränkedose mit Runenzeichen und stützt sich neben einer großen Streitaxt ab. Links steht in großer schwarzer und roter Serifenschrift der Slogan: „BLACK RUNE verleiht Schädel.“

🐈 Vier Jugendliche und ein ziemlich mies gelaunter Kater

Hinter dem ganzen Koop-Wahnsinn steckt außerdem eine Geschichte. Hannah, Leo, Rawiah und Sam versuchen herauszufinden, was sich unter dem Herrenhaus befindet und welche Macht diesen Ort seit langer Zeit beeinflusst.

Unterstützt werden sie dabei von McClane, einem ausgesprochen grimmigen Kater. Der dürfte vermutlich selbst dann schlechte Laune haben, wenn gerade kein tausend Jahre altes Grauen aus dem Keller steigt.

Im Verlauf der Runs sollen Aufgaben, Begegnungen und zentrale Figuren nach und nach mehr über das Herrenhaus und seinen Untergrund verraten.

🎮 Demo bereits verfügbar

Wer den Bunker vor dem 13. November ausprobieren möchte, kann das bereits tun. Auf Steam steht eine kostenlose Demo bereit, und auch deutsche Bildschirmtexte sind für das Spiel bestätigt.

Zum Start erscheint UnderMire zunächst für PC über Steam. Konsolenversionen sind aktuell nicht angekündigt.

Damit fehlen nur noch wenige Wochen, bis der Freitag, der 13., wieder seinem Ruf gerecht werden darf.

Banner für den Newsletter im Fantasykosmos mit Gandalf, der den Leser nicht vorbeilässt,
Das Sterneorakel von Elyra sieht in deine Zukunft. DIe Sternengöttin vor blauem Hintergrund.