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🇨🇳 Trump erklärt China zum Wahldieb: So lief der größte Betrug aller Zeiten ab
Alle bekannten Götter seien gepriesen: Donald Trump hat den Fall endlich gelöst.
Nur sechs Jahre nach der US-Präsidentschaftswahl 2020 enthüllte der Präsident in einer Rede an die Nation, wer ihm damals den Sieg gestohlen haben soll: China.
Peking habe amerikanische Wählerdaten geraubt, nicht existente und bereits verstorbene Bürger an die Urnen gebracht und gemeinsam mit dem „Deep State“ dafür gesorgt, dass Joe Biden ins Weiße Haus einzog. Beweise für eine Veränderung des Wahlergebnisses präsentierte Trump allerdings nicht. Die offizielle Bewertung der US-Geheimdienste von 2021 kam vielmehr zu dem Schluss, dass kein ausländischer Akteur technische Aspekte der Wahl verändert habe und China keine Einmischungsoperation zur Änderung des Ergebnisses durchgeführt habe.
Für gewöhnliche Menschen wäre das natürlich ein Widerspruch. Für Donald Trump ist es der endgültige Beweis dafür, wie gut der Betrug organisiert war. Denn eine Verschwörung, für die man Belege findet, war offensichtlich schlampig. Die wirklich großen Verschwörungen erkennt man daran, dass sämtliche Fakten gegen sie sprechen.
Der Arkane Moosverhetzer hat die bislang geheimen Akten ausgewertet, mehrere Kristallkugeln beschlagnahmt und einen ehemaligen Wahlnekromanten aus Muränien verhört. Wir können deshalb exklusiv rekonstruieren, wie China, der Deep State und die Zwischenreiche gemeinsam die Wahl 2020 gestohlen haben.

🗳️ Phase eins: China stiehlt sämtliche Wählerdaten
Die Operation begann laut Trump mit einem chinesischen Angriff auf die amerikanischen Wählerregister. Millionen Datensätze wurden kopiert. Namen, Anschriften, Telefonnummern und Parteizugehörigkeiten gelangten angeblich nach China. Dort bemerkten die Hacker allerdings rasch ein Problem: Mit Wählerdaten allein gewinnt man noch keine Wahl. Man besitzt anschließend lediglich eine sehr umfangreiche Liste von Amerikanern, die bereits seit Jahren von Versicherungen, Datenhändlern, sozialen Netzwerken, Versandhäusern und Donald Trumps Wahlkampfteam belästigt werden.
China tat das einzig Vernünftige und wandte sich an die Koboldrepublik Knattermoor. Deren Geheimdienst verfügt über die einzige bekannte Technologie, mit der sich aus gestohlenen Kundendaten tatsächlich Stimmen herstellen lassen: den Demokrator 3000.
Das Gerät sieht aus wie ein gewöhnlicher Drucker, erzeugt aber bei jedem Papierstau automatisch 14 Briefwahlstimmen, drei Verschwörungstheorien und ein seltsames Telefoninterview mit Rudy Giuliani.
🧟 Phase zwei: Die Toten werden mobilisiert
Trump erklärte, auch nicht existente und verstorbene Menschen hätten abgestimmt. Damit war klar, dass China die Operation nicht allein durchgeführt haben konnte.
Die Volksrepublik besitzt zwar Fabriken, Satelliten, Hacker und mehr Überwachungskameras als der durchschnittliche Mensch Gesichtsausdrücke. Für eine großflächige Wiederbelebung fehlt ihr jedoch die notwendige Nekromantie. Und genau hier kamen die Zwischenreiche wieder ins Spiel.
Im muränischen Amt für nachträgliche Mehrheiten wurden die Namen verstorbener Amerikaner in ein Schattenregister eingetragen. Anschließend riefen zwölf staatlich geprüfte Totenbeschwörer ihre Seelen zur Wahl. Viele der Verstorbenen sollen zunächst abgelehnt haben.
Einige erklärten, sie seien froh gewesen, der amerikanischen Politik endlich entkommen zu sein. Andere verlangten eine Briefwahl, weil ihnen der Weg aus dem Jenseits zu weit war. Die muränischen Beamten fanden schließlich eine pragmatische Lösung: Wer bereits tot war, durfte zweimal abstimmen, musste dafür aber auf die Rückkehr ins Leben verzichten. Das erklärt, warum bis heute keiner der angeblichen Geisterwähler eine Pressekonferenz gegeben hat.
🏭 Phase drei: Die chinesische Stimmzettelfabrik
Die gefälschten Wahlzettel wurden nach Erkenntnissen des Moosverhetzers in einer unterirdischen Fabrik unter Shenzhen hergestellt. Das Gebäude war offiziell als Produktionsstätte für goldene Mobiltelefone, patriotische Bibeln und „Swiss Made“-Uhren registriert.
Natürlich schöpfte niemand Verdacht. Die Stimmzettel liefen dort zwischen Turnschuhen, roten Krawatten und Kartons mit der Aufschrift „America First“ vom Band. Anschließend wurden sie durch ein Portal nach Knattermoor gebracht, wo Goblins die Unterschriften kontrollierten.
Jeder Wahlzettel erhielt:
- einen amerikanischen Namen
- eine erfundene Adresse
- einen Kaffeefleck für mehr Authentizität
- eine handschriftliche Beschwerde über die Bundesregierung
- einen Rabattcode für Trump Mobile
Die fertigen Stimmen wurden nachts mit unsichtbaren Eselskarren in die USA transportiert. Der gesamte Vorgang war so geheim, dass weder Wahlhelfer noch Beobachter, Gerichte, Ermittler oder Trumps eigene Regierungsbehörden etwas bemerkten. Lediglich Donald Trump wusste sofort Bescheid. Er benötigte anschließend nur knapp sechs Jahre, um herauszufinden, was genau geschehen war.
🔥 Phase vier: Der Deep State vernichtet die Beweise
Nach der Wahl mussten sämtliche Spuren beseitigt werden. Diese Aufgabe übernahm der Deep State, also jene gewaltige Geheimorganisation, die laut Trump gleichzeitig Regierung, Justiz, Medien, Universitäten, Wahlbehörden, Geheimdienste, Hollywood und vermutlich die schlecht eingestellte Klimaanlage in Mar-a-Lago kontrolliert.
Belastende Dokumente wurden in sogenannten „Burn Bags“ gesammelt. Das erwies sich jedoch als Fehler. Denn nichts wirkt verdächtiger als eine Tüte, auf der sinngemäß steht: Hierin befinden sich Unterlagen, die wir gleich verbrennen.
Die Zwischenreiche verwenden deshalb seit Jahrhunderten neutrale Säcke mit der Aufschrift „Winterkleidung“. Trump soll Jahre später mehrere dieser Behälter gefunden haben. Darin lagen geschredderte Akten, chinesische Schriftzeichen, ein defektes Faxgerät und ein Kassenzettel über 220 Millionen Wahlstimmen. Der Verkäufer war leider nicht mehr zu ermitteln. Auf dem Beleg stand lediglich:
Keine Rücknahme nach Regierungswechsel.
🧠 Phase fünf: Trump erkennt die Wahrheit
Die Verschwörer hatten alles bedacht. Sie hatten Daten gestohlen, Tote geweckt, Wahlzettel produziert, Ergebnisse manipuliert und sämtliche Beweise beseitigt. Nur mit einem hatten sie nicht gerechnet: Donald Trumps Fähigkeit, jede Niederlage so lange zu untersuchen, bis sie jemand anderem gehört.
Andere Politiker akzeptieren ein Wahlergebnis, gratulieren dem Sieger und bereiten sich auf die nächste Abstimmung vor. Trump arbeitet gründlicher. Er streicht nacheinander alle möglichen Verantwortlichen von der Liste:
- Zuerst waren es Wahlmaschinen.
- Dann Briefwähler.
- Dann lokale Wahlhelfer.
- Dann republikanische Gouverneure.
- Dann Mike Pence.
- Dann das FBI.
- Dann der Deep State.
- Und schließlich China.
Sollte auch diese Erklärung zusammenbrechen, bleiben noch Kanada, Außerirdische und ein besonders demokratisch gesinnter Werwolf aus Wisconsin.
🇺🇸 Der größte Diebstahl fand möglicherweise ganz woanders statt
Vielleicht hat China 2020 tatsächlich Daten gestohlen.
Staaten hacken, spionieren und sammeln Informationen. Auch China betreibt aggressive Cyberoperationen. Das macht Trumps Behauptung einer dadurch gestohlenen Präsidentschaftswahl jedoch noch lange nicht wahr. Die damalige US-Geheimdienstbewertung stellte ausdrücklich fest, dass keine Hinweise auf eine ausländische Veränderung von Registrierung, Stimmabgabe, Auszählung oder Ergebnisübermittlung vorlagen.
Trump behauptet trotzdem, jemand habe den Amerikanern die Wahrheit vorenthalten. Darin könnte er ausnahmsweise recht haben. Allerdings war es möglicherweise nicht China.
Vielleicht wurde die Wahrheit in ein goldenes Telefon verpackt, als Kryptomünze verkauft, mit einer chinesischen Uhr zeitlich begrenzt und anschließend per Luxusjet zu einem Dinner gebracht, dessen Gäste die Antwort bereits gekauft hatten.
Und vielleicht bestand der eigentliche Trick nie darin, eine Wahl zu stehlen.
Vielleicht bestand er ja darin, Millionen Menschen davon zu überzeugen, jede persönliche Niederlage sei ein Verbrechen, jedes Geschenk ein Erfolg, jedes Produkt Patriotismus und jeder persönliche Gewinn ein Dienst am Volk.
China muss dafür keine einzige Stimme gefälscht haben.
Es musste nur die Verpackungen herstellen.






