Tower Defense: Paramount macht aus John-Carpenter-Kult brutale Mittelalter-Fantasy

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Wenn die Burg fällt, wird’s teuer

📰 Was ist los?
Paramount Primal hat Evan Daughertys Originaldrehbuch Tower Defense gekauft. Geplant ist ein mittelalterlicher Fantasyfilm mit übernatürlichen Elementen, dessen Grundkonzept von John Carpenters Assault on Precinct 13 inspiriert ist. Der Film soll bewusst kompakt budgetiert und von Anfang an auf ein R-Rating ausgelegt werden. Regisseur, Besetzung und Termin fehlen noch.

🐛 Was denken wir?
Oh yes, das Konzept ist fast unverschämt gut: Carpenters Belagerungsmechanik in einer mittelalterlichen Fantasywelt und dazu ein Studio-Label, das gerade nicht versucht, daraus den nächsten familienfreundlichen Vierquadranten-Blockbuster zu machen. Jetzt braucht Tower Defense nur noch jemanden hinter der Kamera, der versteht, dass eine Mauer erst dann spannend wird, wenn man wirklich Angst davor bekommt, dass sie fällt.

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🏰 Tower Defense: Paramount macht aus John-Carpenter-Kult brutale Mittelalter-Fantasy

Eine Burg, eine hoffnungslos unterlegene Gruppe Verteidiger und draußen etwas, das unbedingt hineinwill: Paramount hat sich mit Tower Defense einen neuen Fantasy-Stoff gesichert, dessen Konzept schon auf dem Papier verdammt viel Spaß macht. Das Drehbuch von Evan Daugherty, bekannt durch Snow White and the Huntsman, überträgt die Grundidee von John Carpenters Assault on Precinct 13 ins Mittelalter – inklusive übernatürlicher Elemente und ausdrücklich geplantem R-Rating.

Eine gewaltige mittelalterliche Festung wird nachts von bewaffneten Angreifern belagert, während brennende Geschosse durch einen dunklen Gewitterhimmel fliegen und Verteidiger auf die Mauern zustürmen.
Mit Tower Defense plant Paramount Primal eine harte Mittelalter-Fantasy, die John Carpenters Belagerungsklassiker Assault on Precinct 13 mit übernatürlichem Horror verbinden soll.
© Fantasykosmos / KI-generiert / manuell nachbearbeitet

Carpenters Thriller von 1976 sperrt eine kleine Gruppe aus Polizisten, Gefangenen und Zivilisten gemeinsam in ein nahezu aufgegebenes Polizeirevier, während draußen eine gnadenlose Belagerung beginnt. Tower Defense soll genau dieses Prinzip in eine mittelalterliche Fantasywelt verpflanzen. Was sich dort konkret hinter Mauern verschanzt und was vor den Toren wartet, hält Paramount noch geheim. Fest steht bislang lediglich die Kombination aus Mittelalter, Fantasy, Übernatürlichem und Belagerungsszenario.

🩸 Fantasy ohne Familienfreigabe

Interessant ist vor allem, wo Paramount den Film unterbringt. Tower Defense entsteht für Paramount Primal, das neue Genre-Label des Studios für bewusst „smart budgetierte“ Filme. Dahinter steckt eine ziemlich attraktive Idee: Statt jeden Stoff auf 150-Millionen-Dollar-Blockbustergröße aufzublasen, sollen kleinere Genreproduktionen entstehen, die dadurch auch weniger Rücksicht auf ein möglichst breites Publikum nehmen müssen. Bei Tower Defense ist das Ergebnis bereits klar formuliert – der Film wird von Beginn an mit einem R-Rating geplant.

Das könnte dem Konzept ausgesprochen guttun. Eine mittelalterliche Belagerung nach Carpenter-Vorbild lebt schließlich von Enge, zunehmender Ausweglosigkeit und dem Gefühl, dass die nächste Angriffswelle irgendwann durchkommt. Wenn Paramount daraus keine glatt polierte Fantasy-Achterbahn machen will, sondern einen schmutzigen, harten Genrethriller, bekommt Tower Defense plötzlich ein ziemlich eigenes Profil.

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🗡️ Hinter dem Drehbuch steckt der Autor von Snow White and the Huntsman

Evan Daugherty entwickelte den Stoff als Originaldrehbuch. Nach seinem Durchbruch mit Snow White and the Huntsman schrieb er unter anderem an Divergent, Teenage Mutant Ninja Turtles und Tomb Raider. Zuletzt wollte er wieder stärker eigene Ideen entwickeln, bevor Studios ins Spiel kommen – Tower Defense ist nun eines dieser Projekte.

Viel weiter ist Paramount allerdings noch nicht. Regie und Besetzung stehen aus, auch einen Termin für den Kinostart gibt es noch nicht. Selbst Produzenten beziehungsweise weitere Kreativpartner waren bei Bekanntwerden des Deals noch nicht benannt. Derzeit existiert also vor allem das Drehbuch und ein verdammt gutes Versprechen.

Wenn Paramount Primal daraus tatsächlich das macht, was diese wenigen Eckdaten versprechen, könnte Tower Defense genau jene Sorte Fantasy werden, die Hollywood viel zu selten versucht: eine Nacht, eine Festung, keine Flucht – und draußen wird es immer schlimmer.

Nichts als die Wahrheit. Schmaler Banner für den Arkanen Moosverhetzer. Ein Moosling mit Blatthelm, der wütend eine Propagangazeitung liest.