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Silber, Schweiß und Shopverdacht
📰 Was ist los?
Ein neuer Leak deutet auf ein bislang nicht angekündigtes The Witcher-Koop-Action-RPG für PC und Mobile hin. Das Spiel soll Free-to-play sein und eigene Figuren, Verträge, Monsterjagd, Skills, Builds, Zeichen und Tränke bieten.
🐛 Was denken wir?
Der Gedanke ist stark: The Witcher als Koop-Monsterjagd kann auf dem Papier sofort funktionieren. Aber Free-to-play im Hexer-Universum klingt eben auch nach einer Welt, in der man vor dem Kampf nicht nur den richtigen Trank wählen muss, sondern vorsichtshalber auch das Kleingedruckte im Shop.
🐺 Neuer Leak deutet Witcher-Koop-RPG für PC und Mobile an
Ein neuer Leak deutet auf ein bislang nicht angekündigtes The Witcher-Spiel für PC und Mobile hin. Demnach soll ein Free-to-play-Koop-Action-RPG im Hexer-Universum entstehen, in dem Spieler eigene Figuren erstellen, Verträge annehmen, Monster jagen, Fähigkeiten ausbauen und mit Builds, Zeichen und Tränken arbeiten.
Offiziell bestätigt ist das Ganze nicht. Es gibt keinen Titel, keinen Trailer, kein Releasefenster und keine Ankündigung von CD Projekt Red. Genau deshalb gehört hier die Handbremse angezogen. Aber der Haken sitzt natürlich trotzdem: The Witcher als Koop-Monsterjagd für Rechner und Smartphone klingt nach Hexer-Verträgen ohne Geralt-Pflicht, aber mit sehr vielen Fragen im Gepäck.
⚔️ Hexer-Verträge ohne Weißen Wolf
Der Leak beschreibt ein Spiel, das stärker auf Kämpfe und wiederholbare Einsätze setzen soll als auf die große erzählerische Einzelspielerreise. Statt Geralt oder Ciri zu steuern, sollen Spieler eigene Hexer-Figuren bauen. Danach geht es offenbar um Aufträge, Kreaturenjagd, Fortschrittssysteme und Ausrüstungsideen, die eher nach Online-Action-RPG klingen als nach klassischem The Witcher 3.
Das kann funktionieren. Die Welt von The Witcher ist im Kern ohnehin voller Vertragsarbeit: Monsterproblem, Dorfpanik, falsche Verdächtige, Trank kippen, Zeichen vorbereiten, Bestie erledigen, Bezahlung diskutieren. Als Koop-Loop ist das nicht abwegig. Im Gegenteil: Vier Hexer, ein Sumpf, drei Nekker, ein schlecht gelesener Vertrag und schon ist genug Elend für einen Spielabend vorhanden.
🧪 Zeichen, Tränke und das Free-to-play-Fragezeichen
Spannend wird die Sache bei den Systemen. Wenn Zeichen, Tränke und Builds wirklich im Zentrum stehen, könnte der Ableger den handwerklichen Teil des Hexer-Daseins schön herausarbeiten. Nicht nur Schwert raus und los, sondern vorbereiten, anpassen, spezialisieren. Genau dort liegt eigentlich immer der Reiz dieser Welt: Ein Hexer gewinnt nicht, weil er besonders hübsch im Nebel steht, sondern weil er weiß, welche Abscheulichkeit gleich aus welchem Gebüsch fällt.
Das große Fragezeichen steht allerdings direkt daneben: Free-to-play. Bei einem Koop-Action-RPG im The Witcher-Universum denkt man sofort an Monsterjagd, Skillbäume und dunkle Wälder. Man denkt aber leider auch an Währungen, Pässe, Skins, Timer und Shop-Kacheln, die aussehen, als hätten sie ein Nekker-Nest im Interface gebaut. Der wahre Endgegner könnte am Ende also nicht im Bestiarium stehen, sondern im Menü.
📱 Mobile-Hexer im Nebel
Dass der Leak PC und Mobile nennt, macht die Sache zusätzlich interessant. Ein Witcher-Spiel für Smartphones ist nicht neu, aber ein größer gedachtes Koop-Action-RPG wäre eine andere Hausnummer. Gerade deshalb muss man vorsichtig bleiben: Mobile-Ableger großer Marken können erstaunlich gut funktionieren, aber auch ziemlich schnell nach Lizenzverwertung mit hübschem Startbildschirm riechen.
Auffällig ist außerdem die mögliche Nähe zu einer bereits bekannten Mobile-Kooperation von CD Projekt Red. Ob dieser Leak wirklich damit zusammenhängt, bleibt offen. Ebenso offen bleibt, ob daraus ein Spiel wird, das sich wie The Witcher anfühlt, oder nur wie ein Action-RPG, dem jemand ein paar Silberschwerter in den Schrank gestellt hat.
🐺 Der Hexer geht nicht in Rente, er wird skalierbar
Sollte der Leak stimmen, wäre dieser Ableger ein klarer Versuch, The Witcher in eine zugänglichere, wiederholbare Koop-Form zu bringen. Weg vom großen Roman, hin zum Auftrag. Weg von Geralts persönlichem Schicksal, hin zur Frage, wie viele Spieler gleichzeitig in einen Wald gehen können, bevor der Wald zurücktritt.
Das kann reizvoll werden, solange die Welt nicht zur bloßen Kulisse für Fortschrittsbalken schrumpft. The Witcher lebt von Dreck, Moral, Monsterkunde und schlechten Entscheidungen. Wenn ein Koop-Ableger davon genug behält, könnte das mehr sein als nur Monsterkloppen mit Markennamen. Wenn nicht, bleibt am Ende vielleicht nur ein sehr hübscher Shop mit gelegentlichem Ghulbefall.







