Ciris neue Saga braucht noch Zeit: The Witcher IV zielt auf 2028

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Ciris Kalender bekommt eine Jahreszahl

📰 Was ist los?
CD Projekt RED peilt derzeit 2028 als Releasefenster für The Witcher IV an. Mehr als 500 Entwickler arbeiten inzwischen an Ciris neuer Open-World-Saga; einen konkreten Termin gibt es weiterhin nicht.

🐛 Was denken wir?
2028 ist weit weg, aber erstmals wissen wir zumindest, welchen Zeitraum CD Projekt intern anvisiert. Bei einem Projekt mit mehr als 500 Entwicklern und dem Anspruch, das größte Spiel der Studiogeschichte zu werden, nehmen wir ein vorsichtiges „peilt an“ ohnehin lieber als einen Termin, der anschließend dreimal durch den Kalender wandert.

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🐺 Ciris neue Saga braucht noch Zeit: The Witcher IV zielt auf 2028

Der Pfad wird länger als gedacht. CD Projekt RED hat erstmals ein konkretes Releasefenster für The Witcher IV genannt und peilt derzeit 2028 für Ciris großes neues Abenteuer an. Ein endgültiges Erscheinungsjahr ist das ausdrücklich noch nicht – das Studio spricht von einem Ziel und nennt weiterhin keinen Monat oder konkreten Termin.

Ciri steht in dunkler Hexerrüstung vor mehreren Bewohnern eines mittelalterlichen Dorfes im offiziellen Material zu The Witcher IV.
Ciri übernimmt die neue Witcher-Saga. Wenn CD Projekts aktueller Plan hält, beginnt ihr großes neues Abenteuer 2028. © CD PROJEKT RED S.A.

Damit bekommt eines der meist erwarteten Fantasy-RPGs zumindest erstmals einen Platz im Kalender. Die Dimensionen des Projekts sind inzwischen ebenfalls gewaltig: Laut Joint-CEO Michał Nowakowski arbeiten mehr als 500 Entwickler an The Witcher IV. CD Projekt bezeichnet das Spiel als das bislang größte, kühnste und ambitionierteste Projekt des Studios.

🐺 Ciri bekommt mehr als 500 Leute für ihre neue Saga

The Witcher IV beginnt eine neue Hauptsaga und übergibt die zentrale Rolle endgültig an Ciri. Schon beim ersten Trailer machte CD Projekt deutlich, dass ihre Geschichte nicht einfach Geralts Abenteuer mit einer anderen Figur wiederholen soll. Im Mittelpunkt steht die Frage, was es für Ciri bedeutet, selbst den Weg einer Hexerin einzuschlagen und als professionelle Monsterjägerin durch eine Welt zu ziehen, deren menschliche Bewohner gelegentlich mindestens so problematisch sind wie die Kreaturen auf den Anschlagtafeln.

Der bislang gezeigte Trailer führte sie in ein abgelegenes Dorf, dessen Bewohner einem Monster regelmäßig Menschen opfern. Ciri greift ein und erlebt dabei ziemlich schnell eine der zuverlässigsten Regeln des Witcher-Universums: Wer das Monster besiegt, hat damit noch lange nicht sämtliche Monster beseitigt.

CD Projekt beschreibt den vierten Teil als großes Singleplayer-Open-World-RPG mit einer tiefgreifenden Geschichte und deutlich actionorientiertem Kampfsystem. Dass inzwischen mehr als 500 Menschen daran arbeiten, zeigt zumindest, dass „ambitioniert“ diesmal keine besonders vorsichtige Formulierung ist.

🐺 CD Projekt nennt erstmals das Zieljahr

In der offiziellen Pre-Gamescom-Botschaft spricht CD Projekt RED über die Zukunft von The Witcher IV, mehr als 500 Entwickler und das angepeilte Releasefenster 2028. Ciri hat also noch etwas Zeit, das Silber zu polieren.

🏔️ Kovir hat bereits gezeigt, wohin die Technik geht

Spielerisch hält sich CD Projekt noch immer mit vielen Details zurück. Einen deutlich konkreteren Blick auf die technische Richtung gab es allerdings bereits 2025, als das Studio gemeinsam mit Epic Games eine Unreal-Engine-5-Demo präsentierte. Dort ritt Ciri durch Kovir, eine Region, die im vierten Teil erstmals innerhalb der Spielereihe ausführlicher besucht werden soll.

Die Demo zeigte dichte Wälder, große Menschenmengen, dynamische Animationen und die Hafenstadt Valdrest und lief auf einer PlayStation 5 mit 60 Bildern pro Sekunde. CD Projekt betonte damals allerdings ausdrücklich, dass es sich um eine Technikdemo und nicht um fertiges Gameplay handelt. Gezeigt wurde die technologische Grundlage, auf der das eigentliche Spiel entsteht.

Gerade deshalb ist die heutige Meldung wichtiger als ein weiterer hübscher Screenshot. Erstmals sagt das Studio nicht nur, woran es arbeitet, sondern auch ungefähr, wann dieses riesige Projekt fertig werden soll. 2028 ist zwar noch unangenehm weit entfernt. Andererseits war ein Kontinent bislang ebenfalls kein besonders wirksames Hindernis für Hexer.

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📅 2028 ist ein Ziel – kein Versprechen

Die Formulierung von CD Projekt verdient dabei etwas Aufmerksamkeit. The Witcher IV „targets a 2028 release window“. Das Studio legt sich damit auf ein internes beziehungsweise öffentlich kommuniziertes Ziel fest, kündigt aber keinen verbindlichen Veröffentlichungstermin an.

Das ist ein wichtiger Unterschied. Bis zum Jahr 2028 liegen noch mehr als anderthalb Jahre Entwicklung, und gerade Spiele dieser Größenordnung können sich während Produktion und Optimierung noch verschieben. Aus „CD Projekt peilt 2028 an“ sollte deshalb vorerst niemand „The Witcher IV erscheint definitiv 2028“ machen.

Dass das Unternehmen überhaupt ein Fenster nennt, ist trotzdem ein deutlicher Fortschritt. Bislang war offiziell lediglich klar, dass das Spiel nicht vor 2027 zu erwarten war. Nun ist der Zielkorridor erstmals enger.

Das Sterneorakel von Elyra sieht in deine Zukunft. DIe Sternengöttin vor blauem Hintergrund.

🎮 Auf der Gamescom bleibt Ciri diesmal zu Hause

Wer gehofft hatte, diese Woche auf der Gamescom gleich neues Witcher-IV-Gameplay zu sehen, bekommt gleichzeitig eine Absage. CD Projekt kündigt ausdrücklich an, den vierten Teil dort nicht zu präsentieren.

Völlig witcherfrei bleibt Köln allerdings nicht. Stattdessen rückt The Witcher 3: Wild Hunt – Songs of the Past ins Rampenlicht. Die neue Erweiterung erscheint 2027 und soll auf der Gamescom erstmals ausführlicher gezeigt werden. CD Projekt verspricht Einblicke in die düstere Handlung und neue Inhalte.

Damit zeichnet sich inzwischen eine ziemlich klare Staffelübergabe ab: 2027 bekommt Geralt noch einmal ein neues großes Abenteuer, anschließend soll 2028 Ciri übernehmen.

Vielleicht ist das für CD Projekt auch die eleganteste Methode, Fans noch zwei Jahre zu beschäftigen.

Geralt hält uns die Monster bis dahin einfach warm.

Nichts als die Wahrheit. Schmaler Banner für den Arkanen Moosverhetzer. Ein Moosling mit Blatthelm, der wütend eine Propagangazeitung liest.