The Witcher 3: Geralt bekommt 2027 noch ein letztes Lied

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Das Silberschwert lag nur im Schrank

📰 Was ist los?
The Witcher 3: Wild Hunt bekommt 2027 mit Songs of the Past eine dritte Erweiterung. Geralt von Riva kehrt für ein neues Abenteuer zurück; erscheinen soll das Ganze für PlayStation 5, Xbox Series X/S und PC.

🐛 Was denken wir?
Zwölf Jahre nach dem Hauptspiel noch einmal eine Erweiterung zu bringen, ist schon eine Ansage. Andere Spiele bekommen in dieser Zeit Remaster, Jubiläums-Editionen und eine traurige Kerze im Launcher. Geralt bekommt offenbar einfach noch einen Auftrag.

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🐺 The Witcher 3: Geralt bekommt 2027 noch ein letztes Lied

CD Projekt Red hat Songs of the Past angekündigt, die dritte Erweiterung zu The Witcher 3: Wild Hunt. Zwölf Jahre nach dem Hauptspiel kehrt Geralt von Riva also noch einmal zurück — offenbar, weil selbst der Ruhestand in Toussaint irgendwann nach Nebenquest riecht.

Ein alternder Hexer steht mit zwei Schwertern vor einer nebligen Ruinenlandschaft, während alte Lieder als geisterhafte Lichtspuren durch die Nacht ziehen.

Geralt von Riva war eigentlich längst an einem Punkt angekommen, an dem andere Helden Wein trinken, schlechte Knie pflegen und jüngeren Leuten erklären, dass früher sogar die Greifen mehr Charakter hatten.

CD Projekt Red sieht das allerdings ganz anders.

Mit Songs of the Past bekommt The Witcher 3: Wild Hunt 2027 tatsächlich eine dritte große Erweiterung. Nach Hearts of Stone und Blood and Wine zieht CD Projekt noch einmal das Silberschwert aus der Scheide und schickt Geralt in ein neues Abenteuer. Entwickelt wird die Erweiterung gemeinsam mit Fool’s Theory, einem polnischen Studio, in dem auch Entwickler arbeiten, die bereits Erfahrung mit der Witcher-Reihe haben.

Das ist keine kleine Fußnote. Das ist ein sehr lautes Knarren aus Richtung einer Tür, die viele längst für geschlossen hielten.

🍷 Toussaint war wohl doch zu gemütlich

Der Charme dieser Ankündigung liegt nicht nur im Wiedersehen mit Geralt. Er liegt im Timing. The Witcher 3 erschien 2015, Blood and Wine 2016. Seitdem galt Geralts große Spielreise im Grunde als abgeschlossen: würdig, rund, mit genug Monstern, Tragödien, Kartenspiel und bärbeißigem Gemurmel für mehrere Menschenleben.

Boney Jones präsentiert die besten Memes der Fantasygeschichte. Boney der Skelett-Pirat.

Und jetzt kommt Songs of the Past. Der Titel klingt passend nach Rückkehr, Erinnerung, alten Schulden und Geschichten, die in dieser Welt grundsätzlich nie dort bleiben, wo man sie begraben hat. Viel Inhalt ist noch nicht bekannt, aber genau das macht die Ankündigung im Moment fast reizvoller. Es reicht erst einmal zu wissen: Geralt kommt zurück. Nicht als Cameo auf einem Gwent-Teppich, nicht als kosmetische Nostalgiefigur, sondern in einer neuen Erweiterung zu einem der wichtigsten Rollenspiele der letzten Dekade.

🧪 Der alte Hexer als Brücke

Interessant ist auch, was Songs of the Past strategisch bedeutet. CD Projekt arbeitet längst an der Zukunft der Reihe, inklusive neuer Witcher-Projekte. Eine zusätzliche Erweiterung für The Witcher 3 wirkt deshalb wie ein Brückenzauber: zurück zum vertrauten Gesicht, zurück zur erfolgreichsten Spielwelt des Studios, zurück zu einem Publikum, das Geralt nicht nur kennt, sondern vermutlich noch immer irgendwo im Speicherstand zwischen Velen, Skellige und Toussaint geparkt hat.

Das kann sehr klug sein, denn The Witcher 3 ist nicht einfach ein altes Rollenspiel mit guter Erinnerung. Es ist ein kultureller Fixpunkt des modernen Fantasy-Gamings. Die Welt ist etabliert, die Figur geliebt, das System vertraut. Eine Erweiterung muss hier nicht erst erklären, warum jemand einen Hexer braucht. Sie kann direkt mit einer Leiche, einem Fluch und einem Dorf anfangen, in dem garantiert niemand die Wahrheit sagt.

Schmaler Crowbah Banner mit Crowbah und Grabhold vor dunkler Comic Stadt.

🐺 Geralt muss nicht neu erfunden werden

Die große Gefahr liegt natürlich in der Nostalgie. Eine späte Erweiterung darf nicht wirken wie ein Museumsrundgang mit Schwert. Geralt braucht keinen sentimentalen Applausgang, keine Best-of-Tour durch alte Monsterhöhlen und keine Quest, die nur daran erinnert, wie gut früher alles war.

Was Songs of the Past braucht, ist ein echter Auftrag, ein Konflikt mit Biss. Eine Region oder Geschichte, die ihre eigene Schwere hat. Figuren, die nicht nur Geralt bewundern, sondern ihn belasten. Moralische Entscheidungen, bei denen wieder niemand sauber bleibt. Und natürlich Monster, die nicht bloß aus Zähnen bestehen, sondern aus Schuld, Aberglauben und schlechten Dorfgeheimnissen. Dann kann diese späte Rückkehr mehr sein als Fanservice. Dann wird sie vielleicht wirklich zum Nachhall.

Fantasy Events Banner: Ein dunkler Krieger erhebt seine Fahne vor einem riesigen lodernden Feuer, während Funken in den Nachthimmel steigen

🔥 Der Hexer hört wieder Stimmen

The Witcher 3: Songs of the Past ist eine dieser Ankündigungen, die sofort funktionieren, weil sie keine lange Erklärung brauchen. Geralt. 2027. Neue Erweiterung. Silberschwert raus.

Mehr Details kommen erst im Spätsommer 2026. Bis dahin bleibt genug Raum für Spekulationen, Wunschlisten und die alte Frage, ob man wirklich noch einmal nach Velen zurück will.

Und natürlich will man. Man wird nur behaupten, es sei wegen der Quests.

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