The Sword of Paros kehrt als Deluxe-Hardcover zurück

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Ein Schwert kehrt aus dem Archiv zurück

📰 Was ist los?
The Sword of Paros von Kaoru Kurimoto und Yumiko Igarashi erscheint als Deluxe-Hardcover. Die neue Ausgabe sammelt den dreibändigen Fantasy-Manga in einem 580-seitigen Omnibus im Format 7 x 10 Zoll, mit Spot-Gloss-Cover und Farbschnitt. Der Release ist für April 2027 geplant. Zusätzlich hat Omoi die exklusive digitale Lizenz angekündigt.

🐛 Was denken wir?
Das ist genau die Sorte Wiederentdeckung, bei der Fantasy nicht nur nach Drachen und Schlachtfeldern riecht. Sondern nach Archivstaub, Hofintrige und einer Figur, die sich weigert, in die falsche Rolle gesperrt zu werden. The Sword of Paros bringt Schwert, Königreich, Identitätsbruch und einen Hauch Guin-Saga-Erbe zusammen. Ein Prachtband für einen Stoff, der offenbar lange genug darauf gewartet hat, wieder ernst genommen zu werden.

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⚔️ The Sword of Paros kehrt als Deluxe-Hardcover zurück

Ein fast vergessener Fantasy-Manga-Klassiker bekommt neue Klingenpflege: The Sword of Paros erscheint als großformatige Deluxe-Ausgabe und bringt damit einen Stoff zurück, der sehr viel mehr ist als nur eine weitere Lizenzmeldung aus dem Manga-Regal.

Eine androgyne Prinzessin mit Schwert steht in einem kriegsgezeichneten Fantasy-Königreich vor einem Palast, während eine junge Frau im Schatten einer brennenden Stadt auf sie blickt.

Der dreibändige Klassiker stammt von Kaoru Kurimoto und Yumiko Igarashi. Kurimoto ist für Fantasy-Leser besonders spannend, weil ihr Name untrennbar mit The Guin Saga verbunden ist, einem der großen Langstreckenwerke japanischer Fantasy. The Sword of Paros führt dagegen in ein kriegsgezeichnetes Königreich, in dem Macht, Identität, Hofdrama und romantische Spannung ineinandergreifen.

Im Zentrum steht Prinzessin Elminia, die sich nicht in die Rolle pressen lässt, die ihr Körper, ihr Rang und ihr Umfeld für sie vorgesehen haben. Sie versteht sich als Mann in einem Frauenkörper und trifft auf Fiona, eine junge Wäscherin, die sie einst gerettet hat. Daraus entsteht keine brave Märchenlinie, sondern ein Stoff über Selbstbild, Begehren, politische Erwartung und die Frage, wer in einer höfischen Welt überhaupt über das eigene Leben bestimmen darf.

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👑 Schwert, Hofdrama und Identitätsbruch

Gerade dieser alte Shōjo-Fantasy-Zug macht The Sword of Paros heute so reizvoll. Das ist keine Fantasy, die nur über Monster, Schlachten und Landkarten funktioniert. Hier liegt der Konflikt mitten in der Figur: zwischen Krone und Körper, Pflicht und Verlangen, Hofrolle und eigener Wahrheit.

Die neue Ausgabe erscheint als 580-seitiger Hardcover-Omnibus. Das klingt nach der richtigen Form für eine Wiederentdeckung: groß, schwer, edel genug für einen Manga, der nicht einfach im Stapel verschwinden sollte. Spot-Gloss-Cover, Farbschnitt und das größere Format geben dem Ganzen zusätzlich diesen Sammlerband-Charakter, bei dem man schon beim Anblick merkt: Hier wird nicht nur nachgedruckt, hier wird ein älterer Stoff wieder auf die Bühne gestellt.

Dass parallel auch eine exklusive digitale Ausgabe über Omoi kommt, passt gut dazu. Der Manga bekommt damit nicht nur ein Regaldenkmal, sondern auch einen niedrigeren Einstieg für neue Leser. Und genau das verdient dieser Stoff: nicht als Kuriosität behandelt zu werden, sondern als Fantasy-Klassiker, der lange genug im Schatten stand.

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