The Relic: First Guardian öffnet Arsilthus und schickt gleich den ersten Patch hinterher

🔍 Suche im Fantasykosmos

Spüre verborgene Pfade auf, entdecke neue Werke oder durchstöbere das Archiv uralter Artikel. Ein Wort genügt – und der Kosmos öffnet sich.

Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Der Wächter erhält seine erste Notfallausrüstung

📰 Was ist los?
The Relic: First Guardian ist auf Steam verfügbar und erscheint offiziell am 31. Juli für PC und PlayStation 5. Das Dark-Fantasy-Action-RPG verbindet koreanische Folklore mit einer halb offenen Welt, mehr als 70 Relikten und bis zu 80 Bossen.

🐛 Was denken wir?
Die koreanischen Mythen, tragischen Bosse und ungewöhnliche Ausdauermechanik geben dem Spiel ein eigenes Gesicht. Die frühen Steam-Bewertungen sind allerdings alarmierend genug, dass der erste Patch mehr leisten muss als kosmetische Schadensbegrenzung.

🗡️ The Relic: First Guardian öffnet Arsilthus und schickt gleich den ersten Patch hinterher

Das zerstörte Reich Arsilthus braucht einen letzten Wächter, mehr als siebzig mächtige Relikte und offenbar bereits am ersten Tag einen Werkzeugkasten.

The Relic: First Guardian ist auf Steam erhältlich. Die offizielle Veröffentlichung für PC und PlayStation 5 erfolgt am 31. Juli 2026, wobei die PC-Fassung bereits seit dem Vorabend gekauft und gespielt werden kann. Xbox Series und Nintendo Switch 2 sollen später folgen.

Eine dunkel gekleidete Wächterfigur und eine Frau stehen sich vor einem orange und blau leuchtenden Hintergrund gegenüber, während das Spielsymbol zwischen ihnen erscheint.
Arsilthus ruft seinen letzten Wächter. Der erste Patch ist vorsichtshalber bereits unterwegs.
© Project Cloud Games / Perp Games, erweitert auf 21:9 Format

Das Dark-Fantasy-Action-RPG verbindet schnelle Kämpfe mit koreanischer Mythologie und düsteren Neuinterpretationen alter Volkserzählungen. Spieler durchqueren eine halb offene Welt, sammeln die Fragmente eines zerstörten Relikts und versuchen, das vom Untergang gezeichnete Arsilthus vor der vollständigen Auslöschung zu bewahren.

🌑 Ein Reich voller zurückgelassener Erinnerungen

Arsilthus war einst ein blühendes Königreich. Die Zerstörung des großen Relikts verwandelte das Land in eine apokalyptische Ruinenlandschaft, in der die Gefühle und letzten Wünsche der Toten als Relikte fortbestehen.

Diese Fragmente dienen zugleich als Geschichte und Fortschrittssystem. Mehr als 70 passive Effekte sollen Kampftempo, Fähigkeiten und Spielweise verändern. Eine traditionelle Charakterstufe gibt es nicht; Stärke entsteht durch gefundene Ausrüstung, Relikte und ihre Kombinationen.

Fünf Waffenklassen und zwölf unterschiedliche Fertigkeitsbäume bilden den Kern des Kampfsystems. Angriffe verbrauchen keine Ausdauer, während die Leiste vollständig für Blocken und Ausweichen reserviert bleibt. Das soll einen aggressiven Spielfluss ermöglichen, bei dem Verteidigung weiterhin präzises Timing verlangt.

🎬 Arsilthus ruft seinen letzten Wächter

Der Veröffentlichungstrailer zu The Relic: First Guardian zeigt schnelle Kämpfe, tragische Kreaturen, mächtige Relikte und das zerstörte Reich Arsilthus. Der erste große Gegner nach dem Start scheint allerdings bereits im Optionsmenü zu warten.

👹 Bis zu 80 tragische Bosse warten im Dunkeln

Die Gegner greifen Motive aus koreanischer Folklore und alten Volkserzählungen auf. Bis zu 80 Bossbegegnungen sollen jeweils eine eigene tragische Geschichte erzählen. Viele dieser Kreaturen wurden durch Hunger, Flüche oder verlorene Erinnerungen entstellt.

Auch die Waffen tragen eigene Erzählungen. Jedes Ausrüstungsteil soll einzigartig sein und einen Teil der Vergangenheit von Arsilthus bewahren. Der Fund einer neuen Klinge erweitert damit sowohl das Arsenal als auch das Bild der zerstörten Welt.

Das Konzept besitzt einen klaren eigenen Charakter. Koreanische Mythen werden hier als Grundlage einer düsteren Welt eingesetzt, in der selbst ein besiegter Gegner weniger wie eine Trophäe und mehr wie der letzte Satz einer sehr schlechten Familiengeschichte wirkt.

Schmaler Crowbah Banner mit Crowbah und Grabhold vor dunkler Comic Stadt.

🔧 Der erste Patch wartet bereits vor dem Tor

Zum Start fällt das technische Bild allerdings erheblich dunkler aus als die Spielwelt geplant haben dürfte. Zum Prüfzeitpunkt waren lediglich 30 Prozent von 42 Steam-Rezensionen positiv. Die noch kleine Bewertungsbasis erlaubt kein endgültiges Urteil, zeigt aber deutlich, dass viele Käufer derzeit Probleme erleben.

Perp Games hat bereits den ersten Patch angekündigt. Das Update soll am 31. Juli um 16:00 Uhr britischer Zeit und damit um 17:00 Uhr MESZ erscheinen. Genannt werden Verbesserungen an Erkundungsdichte, Kampf, Ereignisfortschritt, Sprachausgabe, Lokalisierung und Leistung.

Damit beginnt The Relic: First Guardian seinen offiziellen Veröffentlichungstag zugleich mit einer ersten größeren Reparaturrunde. Das ist besser als Schweigen, ersetzt aber noch keine belastbare Antwort auf die frühe Kritik.

Arsilthus braucht einen letzten Wächter. Der letzte Wächter braucht offenbar zunächst Patch 1.

Boney Jones präsentiert die besten Memes der Fantasygeschichte. Boney der Skelett-Pirat.
Schwarzweiße Luxus-Werbeparodie im Stil einer edlen Uhrenkampagne: Ein ernst blickender Ork mit markanten Stoßzähnen und elegantem schwarzen Sakko sitzt in halb seitlicher Pose vor dunklem Hintergrund. Auf seinem Handgelenk trägt er eine metallische Luxus-Uhr. Über dem Bild stehen groß der Markenname „VORGHAN VULTOR“ und darunter „MIMIKRON“. Rechts unten ist die Uhr noch einmal als Produktabbildung zu sehen: ein silbernes Modell mit dunklem Zifferblatt, zahnartigen Stundenmarkierungen und einem unheimlichen Auge im unteren Bereich. Die Szene wirkt auf den ersten Blick hochwertig und seriös, entfaltet aber auf den zweiten Blick ihren absurden Fantasy-Humor.