The Relic: First Guardian datiert den Untergang auf den 31. Juli

🔍 Suche im Fantasykosmos

Spüre verborgene Pfade auf, entdecke neue Werke oder durchstöbere das Archiv uralter Artikel. Ein Wort genügt – und der Kosmos öffnet sich.

Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Bosse mit Vergangenheit, Klingen mit Altlasten

📰 Was ist los?
The Relic: First Guardian erscheint am 31. Juli 2026 für PS5 und PC. Xbox Series X|S und Switch 2 folgen später im Sommer. Der neue Release-Date-Trailer zeigt das Dark-Fantasy-Soulslike mit halb offener Welt, fünf Waffentypen, zwölf Skilltrees, über 70 Bossen und Fortschritt ohne klassische Level.

🐛 Was denken wir?
Das sieht nach einem der stärkeren Dark-Fantasy-Kandidaten des Sommers aus. Besonders spannend sind nicht nur die Bosszahlen, sondern der erzählerische Ansatz dahinter: Relikte als Erinnerungen, Ausrüstung als Geschichte, Gegner als gebrochene Gestalten. Wenn The Relic: First Guardian daraus mehr macht als hübsches Leid im Nebel, kann das richtig gut werden.

Banner für den Newsletter im Fantasykosmos mit Gandalf, der den Leser nicht vorbeilässt,

⚔️ The Relic: First Guardian datiert den Untergang auf den 31. Juli

The Relic: First Guardian erscheint am 31. Juli 2026 für PlayStation 5 und PC. Die Versionen für Xbox Series X|S und Nintendo Switch 2 folgen später im Sommer. Dazu gibt es einen neuen Release-Date-Trailer, der ziemlich deutlich macht: In Arsiltus ist nicht einfach nur etwas kaputtgegangen. Dort hat die Apokalypse offenbar Möbel gerückt, Kerzen angezündet und auf Besucher gewartet.

Ein dunkler Wächter steht mit Schwert und Reliktmagie in einer zerstörten Fantasywelt, während riesige Bossgestalten aus Nebel und Ruinen auftauchen.

Das Dark-Fantasy-Action-RPG von Project Cloud Games und Perp Games schickt Spieler als letzten Wächter in eine halb offene Welt, die nach der Zerstörung eines großen Relikts vom Nichts verschlungen wurde. Klingt erst einmal nach klassischer „Welt retten, bitte Nummer ziehen“-Fantasy. Aber The Relic: First Guardian hat ein paar Eigenheiten im Gepäck, die es deutlich interessanter machen als den nächsten düsteren Bosslauf mit Kapuze.

🎬 Release-Date-Trailer

Der Trailer zu The Relic: First Guardian zeigt Arsiltus als zerbrochene Dark-Fantasy-Welt voller Relikte, Klingen, Bosse und Erinnerungen, die offenbar lieber zuschlagen als verblassen.

🕯️ Arsiltus ist tot, aber durchaus gesprächig

Die Welt von Arsiltus war einmal wohlhabend, lebendig und vermutlich deutlich angenehmer zu bereisen. Nach dem Zerbrechen des großen Relikts ist davon vor allem Ruinengold, Schattenatem und eine Menge sehr persönliches Elend übrig. Spieler sollen die Bruchstücke des Relikts finden, den Riss schließen und einer Welt helfen, die nicht einfach nur zerstört wurde, sondern ihre Erinnerungen wie offene Wunden herumträgt.

Das ist der spannendere Teil des Spiels: The Relic: First Guardian verkauft seine Bosse nicht nur als große Gesundheitsbalken mit schlechter Laune. Über 70 Bossgegner sollen eigene Geschichten tragen, geprägt von Hunger, Flüchen, verlorenen Versprechen und vergessenen Namen. Also keine bloßen Türsteher vor dem nächsten Gebiet, sondern wandelnde Tragödien mit sehr scharfen Argumenten.

Schmaler Crowbah Banner mit Crowbah und Grabhold vor dunkler Comic Stadt.

🩸 Mehr als Soulslike mit Nebelmaschine

Natürlich steht sofort das Wort Soulslike im Raum, weil inzwischen jedes düstere Action-RPG erst einmal durch diese Katakombe muss. Aber The Relic: First Guardian versucht, sich nicht nur über schwere Kämpfe und traurige Architektur zu definieren. Das Kampfsystem setzt auf fünf Waffentypen, zwölf Skilltrees und einen Fortschritt ohne klassische Charakterlevel.

Statt brav Erfahrungspunkte in eine Zahlenleiter zu kippen, wachsen Spieler über Relikte, Ausrüstung, Runen, Items und Crafting. Jede Waffe und jedes Ausrüstungsteil soll als einmaliges Objekt mit eigener Geschichte funktionieren. Das ist eine sehr schöne Idee, weil es die übliche Loot-Spirale zumindest auf dem Papier durch etwas Erzählteres ersetzt. Nicht „Schwert +4, weil Zahl größer“, sondern „diese Klinge hat etwas erlebt, und jetzt musst du damit klarkommen“.

Boney Jones präsentiert die besten Memes der Fantasygeschichte. Boney der Skelett-Pirat.

🛡️ Angriff ist frei, Überleben kostet

Auch beim Stamina-System setzt The Relic: First Guardian einen eigenen Akzent. Ausdauer wird nicht für Angriffe verbraucht, sondern für Verteidigung, Ausweichen und Überleben. Skills laufen über Cooldowns. Das kann dem Kampf mehr Fluss geben, weil Spieler offensiv nicht ständig an der kurzen Leine hängen, während jeder Fehler in der Defensive trotzdem weh tut.

Wenn das sauber funktioniert, könnte daraus ein sehr angenehmer Rhythmus entstehen: frei zuschlagen, klug ausweichen, Fähigkeiten im richtigen Moment zünden und nicht wie ein nervöser Buchhalter auf einen grünen Balken starren. Wenn es nicht sauber funktioniert, bekommt man natürlich nur sehr elegantes Sterben mit besserer Begründung. Aber immerhin: Der Ansatz ist klar genug, um neugierig zu machen.

Banner für Fantasy Literatur. Zauberer verprügelt Ork mit Folianten.

🗡️ Der letzte Wächter sammelt keine Punkte, sondern Geister

Der neue Trailer zeigt genau die Sorte Dark Fantasy, die nach alten Schulden riecht: verfallene Landschaften, schnelle Kämpfe, schwere Gegner, Magie, Klingen und dieses angenehme Gefühl, dass jede Ruine gleich eine Familiengeschichte ausspuckt. Besonders reizvoll ist dabei die Folklore-Schlagseite. The Relic: First Guardian wirkt weniger wie reine Schloss-und-Drachen-Dunkelheit, sondern stärker wie eine Welt, in der jedes Monster einmal jemand war.

Das macht einen Unterschied. Ein Boss, der nur groß ist, bleibt am Ende ein Trainingsgerät mit Zähnen. Ein Boss, der aus Trauer, Hunger oder einem gebrochenen Versprechen entstanden ist, kann hängen bleiben. Genau dort könnte The Relic: First Guardian seine stärksten Momente finden: nicht im nächsten perfekten Ausweichfenster, sondern in dem kurzen Augenblick danach, wenn klar wird, wen man da gerade erlöst oder endgültig aus der Welt geprügelt hat.

Der Banner für das Fantasykosmos Feuilleton mit lesendem Drachen hinter Zeitung.

🐺 Wenn die Apokalypse endlich einen Termin hat

The Relic: First Guardian hat jetzt seinen Termin, und der kommt genau zur richtigen Zeit für alle, die ihre Sommerabende gern mit kaputten Königreichen, tragischen Bossen und einer sehr ehrgeizigen Build-Bastelei verbringen. Am 31. Juli 2026 beginnt der Weg durch Arsiltus auf PS5 und PC; Xbox Series X|S und Switch 2 ziehen später nach.

Das Spiel muss noch beweisen, dass seine vielen Systeme wirklich ineinandergreifen: 70 Bosse, fünf Waffenarten, zwölf Skilltrees, Relikte, Runen, Crafting, halb offene Welt, keine Level. Das ist entweder ein Festmahl für Dark-Fantasy-Spieler oder ein sehr dekorativer Teller voller Mechanik. Aber die Richtung stimmt. The Relic: First Guardian sieht aus wie ein Action-RPG, das nicht nur wissen will, wie gut man ausweicht, sondern ob man bereit ist, jeder besiegten Bestie noch eine Geschichte abzunehmen.

Parodie auf eine Fantasy-Parfumwerbung: Ein selbstzufriedener goblinartiger Mann in Lederjacke und offenem weißen Hemd sitzt an einer steinernen Küste, während im Hintergrund ein Drache einen Hafen angreift. Rechts steht eine dunkle Parfumflasche mit dem Namen „WRATH“, davor der Slogan „Live Bold. Reek of Destiny.“ vor einer sonnigen Küstenlandschaft mit Meer, Bergen und Rauch.
Mystisches Banner mit Elyra, der Sternengöttin: Ihr leuchtendes Gesicht vor einem funkelnden Sternenhimmel, goldener Schriftzug ‚Dein Blick in die Zukunft?‘ und ein glänzender goldener Button ‚Direkt zum Sternenorakel‘.

Außerdem ziemlich lesenswert: