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🎭 Fantasy trifft Musical trifft Totentanz – „The Man I Love“ kündigt den nächsten Kult an
Broadway war gestern, jetzt soll Fantasy-Musical das neue Gold sein. Oscar-Gewinner Rami Malek singt sich durch das New York der 80er, während man beim Rest der Besetzung glauben könnte, jemand hätte den Cast von „Godzilla“ versehentlich in das „Sandman“-Regal gekramt.
🎤 Vom Queen-Frontmann zum todkranken Künstler
Rami Malek hat schon einen oscarwürdigen Freddie Mercury gegeben, jetzt spielt er Jimmy George, einen schwer gezeichneten Künstler im Big Apple. Statt „We Will Rock You“ gibt’s diesmal „We Will Cough You“ und natürlich jede Menge Tränen, Schicksal und vielleicht auch eine Stehlampe mit eigenem Gefühlsleben.
🗽 New York als Musical-Katastrophe
Die Macher versprechen eine „pulsierende Stadt unter Druck“. Klingt weniger nach Musical, sondern mehr nach kaputten Boilern in Brooklyn. Aber gut, was wissen wir schon? Allerdings: Während „Wicked“ wenigstens Glitzer und Hexen hatte, gibt es hier eher Krankheit, Tod und den finsteren Zauber der Aids-Epidemie. Kurz: das wohl beschwingteste Setting seit „Schindlers Liste – The Musical“.

👹 Godzilla trifft The Bear auf der Tanzfläche
Rebecca Hall (ja, die aus „Godzilla vs. Kong“) und Ebon Moss-Bachrach („The Bear“) tanzen mit. Ergänzt durch Tom Sturridge aus „Sandman“. Klingt wie der verzweifelte Versuch, jedes Subgenre-Kästchen anzukreuzen: Monster, Prestige-TV, Comic-Adaption. Fehlt nur noch, dass Mothra mit Pamela Anderson einen Stepptanz hinlegt. Aber es ist ja auch noch Zeit für solche großartigen Ideen.
🏰 Kommentar & Fazit
„The Man I Love“ könnte das nächste große Ding werden, oder eben ein epischer Mega-Fail, der sich selbst für die untote Version von „Wicked“ hält. Malek hat den Oscar, die anderen haben ihre Fanbases, und am Ende singen sie vermutlich alle gemeinsam „Es kann nur einen geben“. Ach nee, das trällert man ja demnächst in nem anderen Untoten-Film mit 80er Thematik.


