The Magic Faraway Tree: Neuer Trailer klettert noch tiefer ins Märchengehölz

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Dieser Baum kennt mehr Reiseziele als jedes Portal

📰 Was ist los?
Zu The Magic Faraway Tree gibt es einen neuen offiziellen Trailer. Der Familien-Fantasyfilm basiert auf Enid Blytons Klassiker, folgt einer modernen Familie im ländlichen England und zeigt einen magischen Baum, dessen Spitze Zugang zu wechselnden Welten bietet. Der US-Kinostart ist für den 21. August 2026 angesetzt.

🐛 Was denken wir?
Wäre das nichts für den heimischen Garten? Ein Baum, der ständig neue Welten öffnet, bleibt eine starke Grundidee. Wenn der Film nicht zu harmlos wird und seine schrullige Märchenmechanik ernst genug nimmt, könnte daraus ein hübscher kleiner Sommerausflug werden – mit mehr Fantasie als viele Trailer, in denen wieder nur jemand sehr dramatisch vor einem Portal steht.

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🌳 The Magic Faraway Tree: Neuer Trailer klettert noch tiefer ins Märchengehölz

Ein magischer Baum ist in der Fantasy normalerweise entweder sehr weise, sehr alt oder seltsam beleidigt, weil jemand wieder ein Königreich auf seinen Wurzeln gebaut hat. The Magic Faraway Tree macht daraus etwas deutlich Praktischeres: einen märchenhaften Kletterturm in wechselnde Welten. Also im Grunde Narnia mit besserer Kletterinfrastruktur und deutlich mehr britischer Laune zwischen Teekanne, Kinderabenteuer und eigenwilligem Baumhaus-Personal.

Kinder stehen vor einem riesigen magischen Baum, dessen Äste in verschiedene leuchtende Fantasiewelten führen.

Der neue Trailer zur Verfilmung von Enid Blytons Kinderbuchklassiker zeigt nun mehr Handlung, mehr Tonfall und mehr von jener Familienfantasy, die nicht gleich den Weltuntergang bemühen muss, um magisch zu wirken. Kinder, ein abgelegenes neues Zuhause, ein geheimnisvoller Wald, ein Baum voller seltsamer Bewohner und oben drüber Welten, die sich offenbar so regelmäßig ändern wie das Wetter in einem englischen Sommer.

🎬 Offizieller Trailer

Der neue Trailer zu The Magic Faraway Tree zeigt Kinder, einen magischen Baum, wechselnde Welten und genau jene britische Märchenlaune, bei der man nie sicher ist, ob hinter der nächsten Tür ein Wunder wartet oder ein sehr schlecht gelaunter Teekessel.

🏡 Ein Umzug, wenig WLAN und plötzlich Märchenbetrieb

Im Zentrum steht eine moderne Familie, die aufs Land zieht und dort erst einmal mit einem Problem konfrontiert wird, das für heutige Kinder fast schon härter klingt als ein Trollangriff: weniger Technik, weniger Ablenkung, mehr Natur. Ausgerechnet dort entdecken die Kinder den magischen Baum, der nicht nur hoch hinauswächst, sondern oben den Zugang zu wechselnden Fantasiewelten öffnet.

Das ist angenehm altmodisch im besten Sinn. The Magic Faraway Tree verkauft Magie nicht als Superkraft, sondern als Entdeckung. Kein Auserwählter. Kein Schicksalszeichen. Kein düsterer Orden mit Kapuzenpflicht. Nur Kinder, die etwas finden, das Erwachsene vermutlich längst übersehen hätten, weil sie mit Terminen, Rechnungen und Empfangsproblemen beschäftigt sind.

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🧁 Moonface, Silky und der britische Wahnsinn auf Etagen

Der Trailer zeigt auch stärker die exzentrischen Bewohner des Baums: Moonface, Silky, Dame Washalot und Saucepan Man. Schon diese Namen klingen, als hätte ein englisches Kinderzimmer nach Mitternacht beschlossen, eine Verfassung zu schreiben.

Genau darin liegt der Reiz des Stoffes. The Magic Faraway Tree ist keine glatte Portal-Fantasy mit großem Weltenkrieg. Es ist eher ein episodischer Wunderapparat: Oben im Baum wartet immer eine andere Welt, mal freundlich, mal riskant, mal völlig schief. Der Baum ist kein Ziel, sondern ein Mechanismus für Abenteuer. Eine Art märchenhafter Fahrstuhl, nur mit mehr Blättern, mehr Unsinn und vermutlich schlechterer Brandschutzprüfung.

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🦉 Familienfantasy ohne Drachenalarm

Fantasykino ist oft am lautesten, wenn es am wenigsten staunt. Überall Armeen, Feuer, Portale, Erben, Prophezeiungen und irgendein uralter Feind, der offenbar nie ein Hobby gefunden hat. The Magic Faraway Tree wirkt dagegen bewusst kleiner, weicher und verspielter. Das muss kein Nachteil sein.

Gerade Familienfantasy lebt von einer anderen Art Magie: dem Gefühl, dass hinter der nächsten Hecke etwas wartet, das nicht erklärt werden muss. Ein Baum, der Welten öffnet, ist als Idee schlicht stark. Man muss ihn nicht mit zwölf Lore-Anhängen überfrachten. Es reicht, wenn oben jedes Mal eine neue Möglichkeit wartet und unten ein paar Kinder stehen, die noch nicht verlernt haben, neugierig zu sein.

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🎩 Britische Märchenlaune mit leichtem Schrägstand

Der neue Trailer macht außerdem klar, dass die Verfilmung auf einen sehr britischen Ton setzt: freundlich, etwas schrullig, ein wenig überdreht und immer kurz davor, in kontrolliertes Chaos umzuschlagen. Das passt zu Enid Blytons Vorlage, auch wenn moderne Fassungen solcher Klassiker natürlich immer eine heikle Balance finden müssen.

Zu brav darf es nicht werden. Zu glatt auch nicht. Der Baum braucht Wunder, aber auch Kanten. Diese Welten müssen sich anfühlen, als hätten sie eigene Regeln, nicht nur hübsche Kulissen. Wenn der Film genau dort trifft, könnte The Magic Faraway Tree ein schöner Gegenpol zu den großen, lauten Franchise-Fantasybrocken werden: weniger Weltrettung, mehr Staunen auf Asthöhe.

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