Der erste Kuss zeigt den letzten Atemzug: The Last Kiss startet morgen
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Küssen kann Nebenwirkungen haben
📰 Was ist los?
The Last Kiss startet am 15. September digital. McKenna Grace spielt Laurel, die nach jedem Kuss eine Vision vom Tod der geküssten Person sieht. Als ihr Schwarm in einer ihrer Visionen Teil einer Mordserie wird, versucht sie herauszufinden, wer hinter den Taten steckt.
🐛 Was denken wir?
Wir finden vor allem die Verbindung aus Märchenromantik und Slasher spannend. Der Kuss ist hier gleichzeitig romantisches Symbol, Fluch und Ermittlungswerkzeug. Wenn der Film diese Idee konsequent durchzieht, kann das deutlich eigenständiger wirken als der nächste reine Teen-Slasher.
Der erste Kuss soll eigentlich märchenhaft sein. Für Laurel Hansen wird er zum Todesurteil auf Vorschau. The Last Kiss startet am 15. September 2026 digital und verbindet Teen-Romance, Slasher und übernatürlichen Fluch zu einem ziemlich ungewöhnlichen Horror-Mix. Laurel entdeckt nach ihrem ersten Kuss, dass sie den Tod jeder Person sehen kann, die sie küsst. Als eine ihrer Visionen zeigt, dass ihr Schwarm in einer bizarren Mordserie sterben wird, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.

💋 Ein Kuss reicht für eine Todesvision
Die zentrale Idee ist simpel und ziemlich wirkungsvoll: Laurel will eigentlich das übliche Teenagerleben mit Schwärmerei, Unsicherheit und erster großer Nähe. Dann stellt sich heraus, dass jeder Kuss eine Vision vom Tod der jeweiligen Person auslöst.
Der romantische Moment wird damit automatisch zur Bedrohung. Nähe bedeutet Wissen, und Wissen bedeutet Verantwortung. Laurel kann den Tod sehen, aber damit ist noch lange nicht gesagt, dass sie ihn verhindern kann.
🔪 Dann beginnt die Mordserie
Die Sache wird noch schlimmer, als Laurel erkennt, dass ihr Schwarm Teil einer größeren Mordserie werden soll, die offenbar auch ihre Freunde bedroht. Damit kippt die Geschichte vom übernatürlichen Coming-of-Age-Stoff in einen klassischen Whodunit-Slasher.
Gerade diese Mischung könnte gut funktionieren: Die Visionen liefern einen fantastischen Mechanismus, der Slasher wiederum sorgt dafür, dass diese Visionen konkrete Konsequenzen haben.
🎬 Jeder Kuss kann der letzte sein
Der offizielle Trailer zu The Last Kiss verbindet Teen-Romance, Todesvisionen und Slasher-Horror – mit einer bewusst farbigen, fast märchenhaften Bildsprache.
🧚 Märchenästhetik mit Blutspuren
Regisseurin Yoko Okumura beschreibt den Film bewusst als farbenfrohe Teen-Slasher-Romance. Die Angst und Aufregung rund um den ersten Kuss werden hier buchstäblich in Lebensgefahr übersetzt.
Die Märchenästhetik ist dabei zentral. Okumura verweist ausdrücklich auf die mythologische und kulturelle Bedeutung des Kusses und hat diese Idee in Bildsprache, Musik und Stil des Films eingebaut.
Das ist wahrscheinlich der spannendste Punkt am ganzen Projekt: The Last Kiss will nicht bloß hübsch aussehen und dann Leute abmurksen. Die romantische Symbolik selbst wird Teil des Horrors.
🎭 McKenna Grace steht im Zentrum
McKenna Grace spielt Laurel und trägt damit den Film praktisch komplett. Neben ihr gehören Jaden Michael und Arkira Chantaratananond zu den zentralen Darstellern.
Grace bewegt sich inzwischen ohnehin regelmäßig im Horror- und Genrefach. Für The Last Kiss dürfte gerade die Mischung aus Verletzlichkeit, Teenager-Romance und zunehmender Panik wichtig sein.
🎬 Yoko Okumura bleibt bei stilisiertem Genre-Horror
Okumura führte bereits bei Unseen Regie und arbeitet hier erneut mit Blumhouse Atomic Monster zusammen. Produziert wird der Film unter anderem von Jason Blum, Sébastien K. Lemercier, James DeMonaco und Michael Fimognari. Die Bildgestaltung übernimmt ebenfalls Fimognari, was gut zur angekündigten märchenhaften, farbintensiven Optik passt.
📺 Digitalstart statt Kino
The Last Kiss startet am 15. September direkt auf digitalen Plattformen. Universal beschreibt die Veröffentlichung ausdrücklich als Heimkino-Premiere ohne Abozwang: Der Film kann digital gekauft oder geliehen werden. Die Laufzeit liegt bei ungefähr 97 Minuten.
🌙 Zwischen Kuscheldecke und Messer
Der Film selbst wird von Okumura als eine Art „spooky sleepover movie“ beschrieben. Das trifft den Ton vermutlich ziemlich gut: Teenager-Romance, farbenfrohe Märchenoptik, Todesvisionen und Slasher.
Das klingt nach einem Film, der bewusst nicht nur düster sein will, sondern mit Kontrasten arbeitet.
Romantik vorne.
Leiche dahinter.
Das kann ja was werden.




