The Daily Meme #257 – Deutsche Post: Wenn die Brieftaube das Porto diktiert

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Absurd-fotorealistische Fantasy-Satire auf steigende Briefportokosten: In einer prunkvollen mittelalterlichen Posthalle hebt ein kräftiger Zwerg ächzend eine schwere Schatztruhe voller Gold auf einen Schalter. Hinter dem Tresen sitzt eine riesige, arrogant blickende Brieftaube mit Dienstmütze, Monokel, Goldketten und Posttasche. Auf dem Tresen liegt ein kleiner versiegelter Brief.
Boney Jones an seinem Schreibtisch. Hier schreibt er sein Meme Logbuch.

Boneys Logbuch-Eintrag

Position: Hauptpostamt Federgold, Schalter 1, direkt vor dem finanziellen Ruin.

Wetter: Heiter bis habgierig. Örtlich heftiger Goldregen.


Lagebericht

Die Deutsche Post plant höhere Briefpreise. In den Zwischenreichen hat man das Modell bereits perfektioniert: Ein Standardbrief kostet dort inzwischen ungefähr so viel wie eine kleine Festung, sofern die zuständige Brieftaube gute Laune hat.

Vor uns stemmt ein verzweifelter Zwerg eine ganze Schatztruhe auf den Tresen, nur um einen einzigen Brief auf die Reise zu schicken. Die Taube prüft den Betrag durch ihr Monokel mit jener Miene, die klarstellt, dass sie gleich noch einen Zuschlag für den Transport besonders schönen Papier erfinden wird.

Die Zustellung erfolgt selbstverständlich zuverlässig.
Sobald das gesamte Goldvermögen des Kunden auf dem Tresen liegt.

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