The Daily Meme #257 – Deutsche Post: Wenn die Brieftaube das Porto diktiert
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Boneys Logbuch-Eintrag
Position: Hauptpostamt Federgold, Schalter 1, direkt vor dem finanziellen Ruin.
Wetter: Heiter bis habgierig. Örtlich heftiger Goldregen.
Lagebericht
Die Deutsche Post plant höhere Briefpreise. In den Zwischenreichen hat man das Modell bereits perfektioniert: Ein Standardbrief kostet dort inzwischen ungefähr so viel wie eine kleine Festung, sofern die zuständige Brieftaube gute Laune hat.
Vor uns stemmt ein verzweifelter Zwerg eine ganze Schatztruhe auf den Tresen, nur um einen einzigen Brief auf die Reise zu schicken. Die Taube prüft den Betrag durch ihr Monokel mit jener Miene, die klarstellt, dass sie gleich noch einen Zuschlag für den Transport besonders schönen Papier erfinden wird.
Die Zustellung erfolgt selbstverständlich zuverlässig.
Sobald das gesamte Goldvermögen des Kunden auf dem Tresen liegt.



