The Daily Meme #250 – Große Gala zum Meme-Jubiläum
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Boneys Logbuch-Eintrag
Position: Festarena von Knattermoor, direkt unter der goldenen 250, zwischen Torte, Konfetti, Kampfeber und einer Laudatio, die längst hätte verboten werden müssen.
Wetter: Heiter, feierlich, mit leichtem Feuerwerk, dichter Konfettiwolke und einzelnen Tränen der Rührung im Nahbereich von Boney.
Lagebericht
Die Zwischenreiche feiern heute ein Ereignis von historischer Tragweite:
250 Daily Memes.
Seit Wochen wurde gebaut, geschmückt, getrunken und geprobt. Nun steht die große Jubiläumsgala endlich in vollem Glanz vor uns. Auf der Bühne drängen sich Bären, Orks, Zerberus, Prüfgoblins, Neutrinchen, Zwergenhelden und mindestens ein Mimic, der bereits verdächtig nahe an die Torte herangerückt ist. Über allem thront die goldene 250 wie ein Denkmal aus purem Größenwahn.
Den offiziellen Festakt eröffnet ausgerechnet die Stiftung Warenpest.
Ein streng blickender Prüfgoblin steigt ans Rednerpult, entfaltet mehrere Pergamentrollen und erklärt mit der Feierlichkeit eines Mannes, der schon Brühen, Pilzgolems und leuchtende Geisterteilchen bewertet hat, das Jubiläum zum „im Langzeittest außerordentlich haltbaren, kulturstiftenden und in bedenklichem Maße unterhaltsamen Gesamtprodukt“. Besonders hervorgehoben werden laut Prüfbericht die „außergewöhnliche Haltbarkeit des Wahnsinns“, die „durchgehend hohe Bilddichte“ und die „erfreuliche Abwesenheit jeder vernünftigen Zurückhaltung“.
Dann folgt der Höhepunkt des Abends. Der Goblinkönig von Knattermoor, dessen geistige Strahlkraft nach wie vor knapp hinter einer geöffneten Brotdose verortet wird, tritt hervor, hebt beide Arme und beginnt seine große Jubiläumslaudatio:
„Zweihundertfünfzig ist eine sehr große Zahl. Vielleicht sogar die rundeste, die wir haben. Es ist die Zahl der Sieger, der Besten und der Bilder, wo Sachen passieren. Viele Sachen. Große Sachen. Lustige Sachen. Auch Tiere. Und Pilze. Und manchmal Ämter. Das alles war wichtig für das Reich. Vielleicht sogar für die Kultur. Ich sage: Weiter so. Oder noch mehr. Oder doppelt. Wenn möglich mit mehr Bären.“
An dieser Stelle brandet donnernder Beifall auf.
Der Goblinkönig nickt gerührt, scheint kurz den Faden zu verlieren und ergänzt schließlich noch: „Meme ist, wenn man guckt und dann gut findet. Und wir haben sehr viel geguckt.“ Danach hebt er feierlich einen Krug, prostet der Menge zu und setzt sich mit dem Ausdruck eines Mannes, der gerade glaubt, Geschichte geschrieben zu haben.
Im Vordergrund steht Boney.
Er hält tapfer die emotionale Stellung. Er schaut auf die Bühne, auf die Torte, auf die tobende Menge, auf die goldene 250 und auf den Prüfgoblin, der gerade versucht, einen Pokal nach Rückständen zu untersuchen.
Dann holt er tatsächlich ein kleines Taschentuch hervor. Man möchte meinen, es sei wegen der Rührung. Wahrscheinlicher ist allerdings, dass irgendwo hinter der Bühne bereits wieder etwas explodiert ist und Konfetti ins Auge gezogen hat.
Boneys Urteil
250 Memes, unzählige Katastrophen, null Reue.
Wenn selbst Stiftung Warenpest applaudiert und der Goblinkönig eine Rede über „mehr Bären“ hält, ist ein Jubiläum offiziell geglückt.



