The Daily Meme #237 – Momente der Wissenschaftsgeschichte: Penci lebt!

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Absurd-fotorealistische Fantasy-Szene in einem chaotischen Alchemistenlabor: Ein entsetzter Zwergen-Heiler mit Schutzbrille und Klemmbrett steht vor einem Labortisch und blickt fassungslos auf einen freundlich leuchtenden Pilzgolem aus grünem Schimmel. Ringsum liegen mehrere Petrischalen, zerplatzte dämonische Bakterienwesen und eine halb aufgegessene Brotscheibe. Daneben steht ein kleiner Goblin-Assistent mit chaotischem Blick, als hätte er das Labor tagelang nicht aufgeräumt. Die Szene wirkt wie ein legendärer Unfall der Wissenschaftsgeschichte.
Boney Jones an seinem Schreibtisch. Hier schreibt er sein Meme Logbuch.

Boneys Logbuch-Eintrag

Position: Alchemielabor von Eisenfurt, Tisch drei, direkt neben der vergessenen Brotscheibe und dem vermutlich wichtigsten Putzversäumnis der Medizingeschichte.

Wetter: Feucht, pilzig, mit leichter Brotstullennote und auffälligem Rückgang dämonischer Keimbelastung.


Lagebericht

Die offizielle Geschichtsschreibung behauptet gern, große Entdeckungen entstünden durch Genialität, Präzision und jahrelange Forschung.

In den Zwischenreichen lief das bekanntlich etwas anders.

Als Alex Dwarvling, angesehener Heiler, Gelehrter und Besitzer eines fürchterlich unordentlichen Labors, eines Morgens zur Arbeit erschien, wollte er eigentlich nur nachsehen, warum auf Tisch drei schon wieder mehrere Proben vor sich hin gammelten. Neben ihm stand wie so oft sein Assistent Gob Dummfasel, der seit Tagen versprochen hatte, das alte Brot, die verdorbenen Schalen und den grünlichen Belag endlich zu entsorgen.

Genau dieser Belag war jedoch inzwischen dabei, Wissenschaftsgeschichte zu schreiben.

Denn aus der vergessenen Brotscheibe hatte sich über Nacht Penci der Pilzmann erhoben: ein freundlich dreinblickender, leicht leuchtender Schimmelgolem mit dem bemerkenswerten Talent, kleine dämonische Bakterienwesen einfach reihenweise auszuknocken. Wo kurz zuvor noch Krankheitserreger in den Schalen zappelten, lagen plötzlich lauter erledigte Keimmonster und eine sehr überzeugende Antwort auf die Frage, ob mangelnde Ordnung im Labor nicht vielleicht doch gelegentlich medizinischen Fortschritt begünstigt.

Alex Dwarvling soll daraufhin zunächst mehrere Sekunden geschwiegen, dann sehr langsam auf das Brot gezeigt und schließlich gesagt haben:

»Gob. Fass. Nichts. An.«

Gob Dummfasel selbst beansprucht bis heute einen erheblichen Anteil an der Entdeckung. Nach eigener Darstellung habe er schon früh gespürt, dass in der liegen gelassenen Stulle „irgendetwas Großes“ stecke. Kritiker nennen das nachträgliche Legendenbildung. Freunde nennen es einfach Gob.

Fest steht: Ohne Schimmel, Schlamperei und einen überraschend nützlichen Pilzgolem wäre die Heilkunde der Zwischenreiche nicht das, als was sie heute bekannt ist: Gesundheitsmagie mit schlampigem Ansatz.

Boneys Urteil

Ein Triumph der Heilkunst, des Zufalls und des konsequent ignorierten Spülplans.

9 von 10 medizinischen Durchbrüchen beginnen offenbar mit: „Ich lass das mal noch liegen.“

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