The Daily Meme #168 – TV-Shows aus den Zwischenreichen: Bares für Wahres

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🧅 The Daily Meme #168 – TV-Shows aus den Zwischenreichen: Bares für Wahres

Fantasy-TV-Poster einer verfluchten Antiquitätensendung: In einem düsteren Kuriositätenladen prangt oben das goldene Logo „Bares für Wahres – Verfluchte Edition“. Darunter präsentiert ein selbstzufriedener Händler ein grün leuchtendes Amulett, während ein alter Magier, ein zwergischer Sachverständiger und eine bleiche Nekromantin das Stück begutachten. Im Vordergrund liegt eine reich verzierte Truhe mit Augen, aus der feiner Atemdunst steigt.
Boney Jones an seinem Schreibtisch. Hier schreibt er sein Meme Logbuch.

Boneys Logbuch-Eintrag

Position: Irgendwo zwischen Auktionshaus, Spuknachlass und einem Laden, in dem jedes zweite Regal leise flüstert.

Wetter: Drinnen. Kerzenwarm. Moderfein. Mit dieser speziellen Raumluft, bei der man sofort weiß: Hier wurde während der letzten dreihundert Jahre zwar gelegentlich gelüftet, aber leider nur in andere Dimensionen.


Lagebericht

Willkommen bei Bares für Wahres – Verfluchte Edition, der einzigen Antiquitätensendung der Zwischenreiche, bei der ein Erbstück erst dann als echt gilt, wenn es den Gutachter beleidigt.

Heute im Studio: ein Amulett, drei Sachverständige und eine Truhe, die ganz offensichtlich atmet.

Der Besitzer steht im Hintergrund mit dem Gesichtsausdruck eines Mannes, der gerade begreift, dass Großmutters Lieblingskästchen vielleicht doch kein harmloser Familienschatz war. Vorne präsentiert ein Moderator mit schwerem Samtjackett und noch schwererem Selbstbewusstsein ein Schmuckstück, das grün leuchtet, flüstert und vermutlich schon mehrere Vorbesitzer in dekorative Staubformen verwandelt hat.

Die Gutachterrunde ist entsprechend konzentriert.

Links prüft ein alter Magier die Runenlage mit Lupe, Pergament und dem Blick eines Mannes, der schon beim ersten Funkeln an Zusatzkosten denkt. Rechts beugt sich ein Zwerg über die Verarbeitung und fragt sich vermutlich, ob der Fluch handwerklich sauber eingefasst wurde. Daneben tastet eine Nekromantin nach dunkler Energie, wobei ihr Gesicht verrät: Das Ding hat nicht nur Geschichte, sondern auch Hunger.

Der eigentliche Star steht allerdings unten auf dem Tisch.

Diese Truhe.

Sie hat Augen. Sie dampft. Sie wirkt beleidigt. Und sie sieht aus, als würde sie bei einem zu niedrigen Gebot einfach den nächsten Händler einsaugen.

Schmaler Crowbah Banner mit Crowbah und Grabhold vor dunkler Comic Stadt.

Boneys Urteil

Bares für Wahres funktioniert großartig, weil hier alles sofort sitzt.

Das Motiv nimmt eine irgendwie vertraute Antiquitätensendung und schiebt sie ohne langes Federlesen in einen Laden voller Totenschädel, Flüche und familiärer Altlasten. Die große Pointe ist nicht nur das Amulett, sondern diese ganze Expertenruhe angesichts eines Gegenstands, der nachweislich sehr verstörend atmet.

Genau so muss Fantasy-Fernsehen aus den Zwischenreichen aussehen:
seriöse Bewertung, goldene Buchstaben, fachmännisches Nicken und ein Möbelstück, das wahrscheinlich schon drei komplette Erbschaften samt der zugehörigen Erben gefressen hat.

Parodie auf eine Fantasy-Parfumwerbung: Ein selbstzufriedener goblinartiger Mann in Lederjacke und offenem weißen Hemd sitzt an einer steinernen Küste, während im Hintergrund ein Drache einen Hafen angreift. Rechts steht eine dunkle Parfumflasche mit dem Namen „WRATH“, davor der Slogan „Live Bold. Reek of Destiny.“ vor einer sonnigen Küstenlandschaft mit Meer, Bergen und Rauch.
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