The Core fährt hoch – dummerweise ist die Menschheit verschwunden

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Blood Of My Blood: Baby Fraser im Anmarsch

📰 Was ist los?
Blood of My Blood erzählt die Liebesgeschichten der Eltern von Jamie und Claire in Schottland und im England des Ersten Weltkriegs. Showrunner Matthew B. Roberts hat bestätigt, dass das Prequel endet, wenn Jamie Fraser geboren wird. Staffel 1 ist gestartet, Staffel 2 ist bereits bestellt, während die Hauptserie Outlander mit Staffel 8 im Jahr 2026 abschließt.

🐛 Was denken wir?
Ein Prequel mit klarer Ziellinie wirkt angenehm altmodisch in einer Zeit, in der viele Serien nur auf Verlängerung spielen. Wenn Blood of My Blood den Weg zur Geburt von Jamie wirklich konsequent geht, könnte das Fraser-Universum einen runden Abschluss bekommen statt einer ewigen Zeitschleife rund um die Steine.

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🤖 The Core fährt hoch – dummerweise ist die Menschheit verschwunden

Normalerweise beginnt die Geschichte einer künstlichen Intelligenz damit, dass Menschen sie einschalten und wenige Minuten später ihre ziemlich schlechte Entscheidung bereuen. The Core überspringt diesen Teil. Die KI wacht auf – und die Menschen sind schon weg. Na nu? Was geht da vor?

Ein weißer kugelförmiger Roboter mit türkis leuchtendem Kern hängt zwischen Metallstreben in einer dunklen futuristischen Industrieanlage.
Alle Systeme laufen, nur die Erbauer fehlen: In The Core erwacht eine autonome KI in einer verlassenen Welt und sucht nach ihrer eigenen Vergangenheit.
© Electric Machine Games

Das Science-Fiction-Abenteuer von Electric Machine Games ist heute auf Steam in den Early Access gestartet. Spieler steuern einen autonomen Kern, der ohne Erinnerung in einer längst verlassenen Anlage zu sich kommt und zunächst zwei eher grundsätzliche Fragen klären muss: Wer hat ihn gebaut? Und weshalb sieht es draußen so aus, als hätte die Menschheit kollektiv Feierabend gemacht?

🧠 Gedächtnis weg, Menschheit weg, Montag läuft

Der titelgebende Core ist keine humanoide Blechbüchse. Er steckt in einer kugelförmigen Maschine, die durch Anlagen und Landschaften rollt, Rohre und Schienen nutzt und mit zunehmendem Fortschritt neue Bewegungs- und Werkzeugfähigkeiten erhält. Aus den Ruinen einer ehemals aktiven Anlage führt die Reise schließlich hinaus in eine überraschend schöne, allerdings menschenleere Zukunft.

Aufzeichnungen, zurückgelassene Systeme und andere Hinweise erzählen Stück für Stück, was mit der Welt geschehen sein könnte. Gleichzeitig versucht der Core, die Geschichte seiner eigenen Erschaffung zu rekonstruieren. Unterstützt wird er dabei von der Netzwerk-KI LANDA, die laut Entwickler deutlich kommunikativer ausgefallen ist als der Rest der inzwischen offenbar ausgestorbenen Kundschaft.

🎬 The Core sucht nach Antworten

Der offizielle Trailer zeigt den erwachten KI-Kern zwischen verlassenen Anlagen, Rätseln und einer Welt ohne Menschen.

⚡ Ein Elektroschocker mit Karriereambitionen

Spielerisch verbindet The Core Erkundung, Action und Umgebungsrätsel. Türen, Ventilatoren, Plattformen, Druckplatten, Schalter, Rohre und andere Maschinenteile werden zu Puzzle-Werkzeugen. Zentral ist dabei der Zapper, der zunächst Strom einschaltet, Gegenstände bewegt und Wege öffnet. Treffen Gegner ein, entdeckt dasselbe Gerät recht schnell seine zweite Berufung als Waffe.

Das Bewegungsprinzip der Kugel spielt ebenfalls eine größere Rolle. Momentum, Schienen und Rohrsysteme sollen dazu dienen, größere Entfernungen zu überwinden und bestimmte Umgebungsrätsel zu lösen. Ein bisschen Portal-Geist ist dabei schwer zu übersehen; Forrester selbst bezeichnete Valves Reihe bereits als starke Inspiration für das Projekt.

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🧩 Drei Kapitel und mehr als 30 Prüfungen zum Start

Der Early Access erzählt derzeit drei Story-Kapitel. Daneben gibt es mehr als 30 Cain’s Trials, eigenständige Herausforderungen, die von kleinen Zwei-Minuten-Rätseln bis zu umfangreicheren Minispielen reichen können. Durch sie verdienen Spieler Tech, das wiederum für den Fortschritt in der Hauptgeschichte benötigt wird. Bereits absolvierte Trials können anschließend auf Zeit wiederholt und über Steam-Bestenlisten verglichen werden.

Eine Auswahl dieser Prüfungen lässt sich auch gemeinsam absolvieren. Zwei bis vier Spieler müssen dort ihre Aktionen koordinieren und speziell für Koop entworfene Hindernisse überwinden. Die eigentliche Mystery-Geschichte bleibt dagegen ein Einzelspieler-Abenteuer.

Bis zur Vollversion sollen insgesamt sechs Kapitel und mehr als 100 Trials entstehen. Electric Machine Games plant aktuell mit zwölf bis 18 Monaten Early Access und möchte ungefähr alle vier bis sechs Monate ein neues Story-Kapitel veröffentlichen.

Nichts als die Wahrheit. Schmaler Banner für den Arkanen Moosverhetzer. Ein Moosling mit Blatthelm, der wütend eine Propagangazeitung liest.

💾 Für 15,60 Euro kann die Menschensuche beginnen

The Core kostet zum Start 15,60 Euro, regulär werden momentan 19,50 Euro angesetzt. Der Einführungsrabatt gilt bis zum 27. August. Wer erst einmal testen möchte, ob ihm das kugelförmige Dasein liegt, kann weiterhin die kostenlose Demo herunterladen. Eine deutsche Übersetzung fehlt derzeit allerdings vollständig.

Für ein Ein-Mann-Studio ist das ein bemerkenswert ambitionierter Wechsel: Carlton Forrester kommt ursprünglich aus der Mobile-Entwicklung und baut mit The Core sein erstes PC-Spiel.

Die große Science-Fiction-Frage bleibt vorerst offen: Was ist mit der Menschheit passiert?

Immerhin hat sie vorher noch eine rollende KI gebaut, die das für uns herausfinden kann. Vorausschauend waren wir also doch irgendwie.

Das Sterneorakel von Elyra sieht in deine Zukunft. DIe Sternengöttin vor blauem Hintergrund.