The Cat and the Hatchet: Mörderische Katze erobert YouTube
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🪓 Die Katze lässt das Morden nicht
📰 Was ist los?
Die Horrorparodie The Cat and the Hatchet hat innerhalb von vier Tagen über 1,6 Millionen YouTube-Aufrufe erreicht. Jetzt soll aus dem Halloween-Kurzfilm über die mörderische Katze Scratches ein abendfüllender Horrorfilm werden. Eine Kickstarter-Kampagne läuft bereits.
🐛 Was denken wir?
Kinderbuchfiguren als Horrormonster sind längst keine neue Idee mehr. Doch ein kleiner Film, der innerhalb weniger Tage ein Millionenpublikum erreicht, verdient Aufmerksamkeit. Ob der Witz auch über Spielfilmlänge trägt, bleibt abzuwarten. Pedro hat jedenfalls seine Katze ausgesperrt. Die sitzt jetzt mit einem Dosenöffner vor der Tür.
Es gibt Haustiere, die zerkratzen Möbel, werfen Blumentöpfe um oder legen ihrem Besitzer morgens eine tote Maus vor die Tür. Und dann gibt es Scratches. Diese Katze hat offenbar beschlossen, das Konzept der Haustierhaltung grundsätzlich neu zu verhandeln. Mit ziemlich blutigen Argumenten.

Der Horror-Kurzfilm The Cat and the Hatchet macht aus dem freundlichen Kinderbuchbesucher aus The Cat in the Hat einen albtraumhaften Eindringling. Seit seiner Veröffentlichung am 31. Oktober 2026 hat der Film bereits mehr als 1,6 Millionen Aufrufe auf YouTube gesammelt. Jetzt wollen seine Macher mit einer Crowdfunding-Kampagne einen abendfüllenden Horrorfilm finanzieren.
🐈 Besuch von einer Katze mit sehr schlechten Absichten
Eigentlich verbringen die Geschwister Ellie und Connor einen ziemlich langweiligen Tag zu Hause. Dann steht plötzlich Scratches the Cat vor ihrer Tür. Was als seltsamer Besuch beginnt, entwickelt sich schnell zu einem handfesten Albtraum.
Die Inspiration ist unverkennbar: The Cat in the Hat, die berühmte Kinderbuchfigur von Dr. Seuss. Allerdings hat Scratches mit dem freundlichen Chaos des Originals nicht mehr viel gemeinsam. Sein Humor ist erheblich grausamer, und seine Vorstellung eines unterhaltsamen Nachmittags dürfte mit jeder vernünftigen Hausordnung kollidieren.
Regie führte Cameron Dodd. Mark Ricci spielt die mörderische Katze, William Brandt Baker und Lilah Hewson verkörpern die beiden Geschwister. Als Erzähler ist außerdem Stephen Baldwin zu hören.
Der Film ist ausdrücklich eine unabhängige, nicht autorisierte Horrorparodie und keine offizielle Produktion der Rechteinhaber von The Cat in the Hat.
The Cat and The Hatchet · Horror-Kurzfilm von Cameron Dodd · Originalveröffentlichung auf YouTube
🪓 Aus dem Halloween-Spaß soll ein Langfilm werden
Der Kurzfilm feierte an Halloween seine YouTube-Premiere. Nur vier Tage später hatte er die Marke von 1,6 Millionen Aufrufen überschritten. Eine beachtliche Resonanz für ein kleines Independent-Projekt.
Das Team um Mark Ricci und Kaleb Carmichael hat inzwischen eine Kickstarter-Kampagne gestartet. Das Drehbuch für eine abendfüllende Fassung ist bereits fertig. Mit den Spenden sollen unter anderem Schauspieler, Filmteam, praktische Spezialeffekte und aufwendigere Horrorszenen finanziert werden.
Ob das Projekt tatsächlich zustande kommt, hängt vom Erfolg der Finanzierung ab. Ein Kinostart steht entsprechend noch nicht fest.
🎃 Wenn Kinderbuchfiguren zu Monstern werden
The Cat and the Hatchet reiht sich in einen auffälligen Horrortrend ein: Vertraute Figuren aus der Kindheit werden in blutrünstige Monster verwandelt. Winnie the Pooh: Blood and Honey hat vorgeführt, wie viel Aufmerksamkeit sich mit diesem Konzept erzeugen lässt.
Allerdings steckt darin auch eine Gefahr. Eine bekannte Figur mit einer Axt auszustatten, ist noch keine gute Filmidee. Entscheidend bleibt, ob hinter dem Schockeffekt genügend Einfallsreichtum steckt, um einen ganzen Spielfilm zu tragen.
Der Erfolg des Kurzfilms zeigt immerhin, dass Scratches bereits ein Publikum gefunden hat. Ob aus der mörderischen Katze mehr als ein gelungener Halloween-Scherz wird, entscheiden nun die Zuschauer und die Unterstützer der Kampagne.
Wer sich selbst ein Bild machen möchte, kann den Kurzfilm bereits kostenlos auf YouTube ansehen. Eines dürfte danach feststehen: Nicht jede Katze, die vor der Tür steht, sollte man einfach so reinlassen.




