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Der Drache und das Katzenklo des Schicksals
📰 Was ist los?
The Cat and the Dragon hat einen neuen Trailer, ein neues Visual, zusätzliche Sprecher und die Titelsongs vorgestellt. Der Anime startet am 4. Juli 2026 im japanischen TV, streamt dort bereits ab 27. Juni und läuft international über Crunchyroll.
🐛 Was denken wir?
Das ist Fantasy der angenehm schrägen Art. Ein Drache, der von magischen Katzen aufgenommen wird, klingt erst wie ein Meme aus der Flauschabteilung, hat aber genau den richtigen Kern: Familie, Schutz, Anderssein und die Erkenntnis, dass selbst ein feuerspeiendes Fabelwesen irgendwann lernen muss, wer im Haus wirklich das Sagen hat.
🐉 The Cat and the Dragon: Wenn Katzen einen Drachen großziehen
Drachen gehören in der Fantasy normalerweise zu den majestätischen Problemen. Sie schlafen auf Gold, fressen Ritter, zünden Dörfer an oder schweben so bedeutungsvoll über Gebirgsketten, dass sofort ein Orchester nervös wird.

The Cat and the Dragon schlägt nun eine deutlich vernünftigere Ursprungsgeschichte vor: Ein verwaister Drache wird nicht von einem alten Zauberer, einem Königshaus oder einem Orden aufgenommen, sondern von magiebegabten Katzen. Das erklärt natürlich einiges.
Der Anime zur Fantasy-Light-Novel startet am 4. Juli 2026 im japanischen Fernsehen. In Japan beginnt das Streaming bereits am 27. Juni bei ABEMA und d Anime Store, international übernimmt Crunchyroll. Jetzt wurden ein neues Visual, ein neuer Trailer, weitere Sprecher und die beiden Titelsongs vorgestellt.
🎬 Offizieller 2nd PV
Der neue Trailer zu The Cat and the Dragon zeigt eine Fantasywelt, in der ein verwaister Drache von magiebegabten Katzen aufgenommen wird und später als Beschützer zurückkehrt. Drachenzähmung war offenbar nie das Ziel. Katzenadoption reicht völlig.
🐾 Drachenzähmung nach Katzenrecht
Im Kern erzählt The Cat and the Dragon von einem Drachen, der als Waisenkind von einer Familie magiebegabter Katzen aufgenommen wird. Was daraus entsteht, ist keine klassische Heldenakademie und kein Drachenreiter-Training mit dramatischem Sattelkauf, sondern eine seltsam warme Fantasy-Prämisse: Der Drache wächst unter Katzen auf und wird später zu ihrem Beschützer.
Das ist absurd genug, um sofort zu funktionieren. Katzen sind in der Fantasy ohnehin nie bloß Haustiere. Sie sind Beobachter, Richter, kleine Götter mit Fell und gelegentlich auch magische Wesen mit sehr konkreten Vorstellungen davon, wem ein Sofa gehört.
Dass ausgerechnet sie einen Drachen erziehen, wirkt deshalb weniger wie ein Gag als wie eine längst überfällige Korrektur der Naturordnung. Drachen werden nicht gezähmt. Sie werden von Katzen adoptiert, sozialisiert und später als fliegende Brandschutzmaßnahme eingesetzt.
🔥 Ein Beschützer mit Schnurrpotenzial
Der Charme dieser Geschichte liegt darin, dass sie große Fantasy-Motive in eine kleinere, weichere Form bringt, ohne sie ganz zu verharmlosen. Ein Drache bleibt ein Drache. Nur beginnt seine Legende eben nicht mit Blut, Thronfolge und brennenden Wehrgängen, sondern mit Fürsorge, Fell und einer Familie, die vermutlich jede Form von Autorität sehr skeptisch betrachtet.
Das macht The Cat and the Dragon interessant. Die Serie kann niedlich wirken, aber unter der Oberfläche steckt ein klassischer Fantasy-Kern: Herkunft, Bindung, Schutz, Fremdsein und die Frage, was Familie eigentlich bedeutet, wenn sie nicht durch Blut, sondern durch Wahl entsteht. Und ja, natürlich auch durch Katzen. Was in vielen Welten als unberechenbares Haustier gilt, wird hier zur eigentlichen magischen Institution.
🎶 Opening mit Katzenwetter, Ending mit Heimkehrgefühl
Der neue Trailer stellt auch die musikalische Seite vor. Das Opening heißt Nekohi und stammt von suis aus dem Umfeld von Yorushika. Das Ending trägt den Titel Tadaima no Basho und kommt von shallm.
Schon die Titel passen erstaunlich gut zur Prämisse. Nekohi klingt nach einem Tag, an dem Katzen selbstverständlich bestimmen, wie die Welt zu funktionieren hat. Tadaima no Basho verweist dagegen auf den Ort, an den man zurückkehren kann. Für eine Serie über einen Drachen, der bei Katzen ein Zuhause findet, ist das beinahe verdächtig passend.
Die neuen Sprecherrollen erweitern den Kosmos zusätzlich. Unter anderem treten Hinata Tadokoro als Greater Demon, Yoji Ueda als Monsha-Mosha IV, Saho Shirasu als Mike-Mike, Natsuki Hanae als Monaruka (Black) und Tomohisa Aso als Pompora hinzu.
Wer bei Namen wie Monsha-Mosha IV noch nicht wenigstens leicht interessiert blinzelt, hat vermutlich innerlich bereits einen Hund adoptiert.
🧶 Katzenfantasy mit Drachenmaßstab
Produziert wird die Serie bei OLM. Regie führt Jin-Koo Oh, die Serienkomposition stammt von Mitsutaka Hirota, während Rie Nishino und Chiaki Kurakazu für das Charakterdesign verantwortlich sind.
Die Vorlage stammt von Amara und wurde als Light Novel mit Illustrationen von Mai Okuma veröffentlicht. Dazu gibt es eine Manga-Adaption von Izumi Sasaki. Die Anime-Fassung greift damit auf ein bereits gewachsenes Fantasy-Universum zurück, das nicht erst beweisen muss, dass Katzen und Drachen zusammengehören. Eigentlich mussten sie das nie. Es fehlte nur bisher eben die passende Serie, um es ordentlich zu dokumentieren.







