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Rittertum mit Sohlenabdruck
📰 Was ist los?
The Adventures of Sir Kicksalot ist ein kleines Fantasy-Action-RPG in der Ego-Perspektive. Es setzt auf Schwertkampf, Schild, Magie, Schleichen, Fallen, Wurfobjekte, Umgebungsinteraktion und kreative Feindentsorgung. Eine Demo ist verfügbar, das Spiel selbst ist bereits auf Steam erschienen.
🐛 Was denken wir?
Dark Messiah hat vor fast zwanzig Jahren bewiesen, dass ein gut platzierter Tritt manchmal mehr Fantasy-Geschichte schreibt als ein ganzer Zauberbaum. Sir Kicksalot scheint diese Lektion verstanden zu haben: Die Welt ist voller Gegner, aber auch voller Kanten, Stacheln, Abgründe und Möbel mit pädagogischem Wert.
🦶 Sir Kicksalot: Dark Messiah bekommt einen Fußtritt-Erben
The Adventures of Sir Kicksalot ist ein kleines Ego-Fantasy-Actionspiel, das offenbar genau eine Frage ernst nimmt: Warum mühsam kämpfen, wenn man Orks auch in Dornenfallen treten kann? Schwert, Schild, Magie, Fallen, Schleichen, Physikchaos — hier wird die gute alte Dark-Messiah-Schule mit beiden Stiefeln weitergeführt.
Fantasy-Kämpfe leiden oft unter unnötiger Würde. Helden ziehen Schwerter, Gegner brüllen, Magie leuchtet, und am Ende tut jeder so, als sei das alles sehr bedeutend. The Adventures of Sir Kicksalot geht da durchaus pragmatischer vor.

Hier darf man Gegner mit Waffen, Zaubern, Stealth, Fallen und vor allem mit dem namensgebenden Fußtritt bearbeiten. In Abgründe, gegen Stacheln, durch Türen, in die eigene schlechte Lebensentscheidung. Das Spiel setzt auf Ego-Perspektive, physisches Chaos und jene Sorte Kampfsandbox, bei der jeder Raum zuerst wie ein Level aussieht — und dann wie ein Unfallbericht.
🪓 Der Dungeon als Unfallversicherung
Der Witz an solchen Spielen liegt nicht im bloßen Prügeln. Er liegt darin, dass die Umgebung mitspielt. Ein Gegner ist nicht nur ein Gegner, sondern ein bewegliches Problem mit möglicher Flugbahn. Ein Fass ist nicht nur Deko. Eine Falle ist nicht nur Gefahr. Eine Tür ist vielleicht Waffe, Deckung oder sehr kurzer Karriereknick für einen unachtsamen Ork.
Genau dort sitzt der alte Dark Messiah-Reiz: Nahkampf in der Ego-Perspektive muss körperlich wirken. Nicht sauber, nicht elegant, nicht wie ein höfischer Fechtkurs mit Schadenswerten. Sondern direkt, ruppig und leicht unfair.
Sir Kicksalot trägt seinen Unsinn im Namen, aber die Idee dahinter ist erfreulich ernst: Fantasy-Action darf wieder anfassbar werden. Mit Gewicht, Kanten, Magie und einem Helden, dessen wichtigstes Argument ungefähr Schuhgröße 43 hat.
🎬 Official Game Trailer
Der Trailer zu The Adventures of Sir Kicksalot zeigt ziemlich genau, worum es geht: Ego-Fantasy-Action, Schwert, Schild, Magie, Fallen — und Orks, die sehr bald feststellen, dass Ritterstiefel ein ernstzunehmendes Argument sind.
🧙 Magie ist gut, Schubkraft ist besser
Neben dem Tritt gibt es Waffen, Zauber, Schleichen, Fernkampf, Telekinese, Elementareffekte und allerlei Möglichkeiten, Gegner möglichst kreativ aus dem Konzept zu bringen. Das klingt weniger nach großem Epos als nach einem Spielplatz für Leute, die in jedem Dungeon sofort prüfen, ob man den Kronleuchter, das Fass oder den nächstbesten Stuhl gegen die Gegenseite verwenden kann.
Und ganz ehrlich: Solche Leute haben recht, denn nicht jede Fantasy muss die Welt retten. Manchmal reicht es völlig, einen Ork mit Anlauf in eine Dornenwand zu befördern und danach so zu tun, als sei das alles Strategie gewesen.



