🔍 Suche im Fantasykosmos
Spüre verborgene Pfade auf, entdecke neue Werke oder durchstöbere das Archiv uralter Artikel. Ein Wort genügt – und der Kosmos öffnet sich.

Die Götter achten jetzt auf Farbkette
📰 Was ist los?
Tempel der Fünf erscheint voraussichtlich im Q4 2026 bei Strohmann Games auf Deutsch. Das Brettspiel von Carlo A. Rossi verbindet Pyramidenbau, Plättchenlegen, Worker Placement und Segenskarten. Geeignet ist es für 2–4 Spieler ab 10 Jahren, die Spielzeit liegt bei 30–60 Minuten.
🐛 Was denken wir?
Das klingt nach einem schönen kleinen Tempelrätsel mit göttlichem Druck im Nacken. Besonders der Rückhol-Kniff bei den Arbeitern macht neugierig: Statt nur brav Figuren zu setzen, baut man sie mit der Pyramide teilweise wieder frei. Das ist angenehm elegant – und thematisch herrlich, weil sogar die Personalplanung am Heiligtum davon abhängt, ob die Verzierung zur göttlichen Farbkette passt.
🏺 Tempel der Fünf: Strohmann Games bringt göttlichen Pyramidenbau auf Deutsch
Pyramiden baut man in Brettspielen selten aus Bescheidenheit. In Tempel der Fünf geht es entsprechend nicht um ein nettes kleines Bauprojekt am Stadtrand, sondern um Ruhm, Göttergunst und architektonischen Konkurrenzdruck. Strohmann Games bringt die deutsche Version von Carlo A. Rossis Temple of Five voraussichtlich im vierten Quartal 2026 heraus.

Das Spiel schickt zwei bis vier rivalisierende Clans an den Bautisch. Ziel ist es, majestätische Pyramiden zu errichten, die nicht nur gut aussehen, sondern auch die richtigen göttlichen Symbole tragen. Kurz gesagt: Wer seine Plättchen clever legt, baut keinen Steinhaufen, sondern einen heiligen Punktemotor.
🔺 Pyramidenbau mit Arbeiter-Rückruf
Gespielt wird über drei Runden, in denen jeweils eine Ebene der eigenen Pyramide entsteht. Die Plättchen sollen so eingebaut werden, dass farbige Verzierungen Ketten bilden. Wer dabei gut plant, sichert sich Segenskarten und damit wichtige Punkte.
Der hübsche Kniff liegt bei den Arbeitern. Tempel der Fünf mischt Tile Placement mit Worker Placement, lässt den Spielplan aber ständig in Bewegung bleiben. Arbeiter können durch neue Plättchen wieder freigelegt, zurückgeholt und sogar in derselben Runde erneut eingesetzt werden. Das klingt nach einem angenehm taktischen kleinen Tempelbetrieb: Die Götter wollen Muster, die Gegner wollen gute Plättchen, und irgendwo steht ein Priester herum und fragt sich, warum sein Arbeitsplatz gerade überbaut wurde.




