Funebrarum – Beckoning The Void Of Eternal Silence (Review)
Funebrarum kehren mit Beckoning The Void Of Eternal Silence aus der Langzeit-Gruft zurück: tief, schwer und modrig, aber nicht zwingend genug, um den alten Kultstatus voll zu erneuern.
Funebrarum kehren mit Beckoning The Void Of Eternal Silence aus der Langzeit-Gruft zurück: tief, schwer und modrig, aber nicht zwingend genug, um den alten Kultstatus voll zu erneuern.
Frozen Soul walzen auf No Place Of Warmth durch Eis, Gruft und Nackenmuskulatur: kompakter Death Metal mit Old-School-Wucht, Slam-Groove und frostiger Atmosphäre.
Six Feet Under liefern mit Next To Die kein spätes Meisterwerk, aber ein solides Groove-Death-Metal-Album mit starkem Sound, gutem Artwork und klar hörbaren Grenzen bei Chris Barnes‘ Stimme.
Mit Descent liefern Immolation keinen Altersbonus, sondern ein kompaktes, bösartiges Death-Metal-Statement voller Druck, Dissonanz und düsterer Größe.
MONSTROSITY betteln auch 2026 um keinerlei Veteranenbonus. Sie liefern eine exzellente Florida-Death-Metal-Schlachtplatte ab, mit chirurgischer Wucht, altem Hass und erstaunlich frischem Biss.
The Crawl liefern Death-Doom mit erweitertem Farbkasten: schwere Riffs, brennende Leads, Post-Punk-Schimmer und Jam-Raum-Luft. Langsam, giftig und für dieses Genre bemerkenswert lebendig.
Time And Tide ist der wütende Death-Crust-Zug von Phantom Corporation: D-Beat, sägende Riffs und Leif Jensens Protestschreie im Dauerfeuer. Kein Sounddesign, kein Schnickschnack – nur ein extrem fokussierter Mix aus Death, Thrash und Crust, der wie eine Straßenschlacht auf Vinyl wirkt.
Norwegischer Death Metal als Schlammschicht: Siltskin wuchtet Groove, Knochenriffs und klaren Sound, bleibt aber lieber in der eigenen Komfortzone, als neue Abgründe aufzureißen.