Stupid Never Dies veröffentlicht große Demo – zwei Stunden Zombie-Chaos mit Save-Transfer
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Der erste Biss darf bleiben
📰 Was ist los?
Die First Bite Demo von Stupid Never Dies ist jetzt für PS5 und PC erhältlich. Sie umfasst ungefähr die ersten zwei Stunden, stellt zentrale Mechaniken wie Style Eat, Body Hack und Davy Burst vor und überträgt den Spielstand später in die Vollversion.
🐛 Was denken wir?
Als reine Demo-News wäre das zweite Reihe. Zwei Stunden echter Spielanfang, Save-Transfer und gleichzeitig ein neuer Trailer mit mehreren wichtigen Gegenspielern machen daraus aber einen ordentlichen heutigen Nachschlag.
Manche Action-RPGs verlangen zwanzig Stunden, bevor die Figur endlich so aussieht, als könne sie einen mittelgroßen Goblin ohne Betriebsunfall besiegen. Stupid Never Dies hält dieses Konzept offenbar für reine Zeitverschwendung.

GPTRACK50 hat die kostenlose First Bite Demo für PlayStation 5 und PC veröffentlicht. Sie umfasst ungefähr die ersten zwei Stunden des vollständigen Spiels, beginnt mit der regulären Eröffnung und lässt den Fortschritt anschließend direkt in die Vollversion übernehmen. Wer also am 21. Oktober weitermacht, muss Davys ersten Aufstieg vom erbärmlichen Zombie zum zumindest etwas weniger erbärmlichen Zombie nicht noch einmal absolvieren.
Und weil eine Demo offenbar noch nicht genug war, hat das Studio gleichzeitig einen neuen Trailer veröffentlicht und mehrere Gegner vorgestellt, die Davy später sehr gründlich erklären dürften, wie weit er vom King of Monsters noch entfernt ist.
🧟 Der schwächste Zombie soll sehr schnell sehr viel stärker werden
Davy beginnt laut GPTRACK50 ganz unten in der Nahrungskette. Er ist ein liebeskranker Zombie, lebt in einer Welt voller deutlich mächtigerer Monster und will KOM, den King of Monsters, besiegen. Nebenbei möchte er natürlich noch die Welt und die Frau retten, die er liebt. Anspruchsvolle Tagesplanung.
Die Demo zeigt dabei bereits die wichtigsten Mechaniken. Davy kann Gegner schlagen, treten und parieren, vor allem aber zubeißen. Über Style Eat verschlingt er den Kern besiegter Gegner und übernimmt deren Fähigkeiten. Dabei verändert sich auch sein Aussehen und sein verfügbares Moveset.
Genau darin steckt der Kern des sogenannten Blazing Fast Growth. Das Spiel will den typischen langsamen RPG-Aufstieg stark komprimieren und permanent neue Kräfte, Ausrüstung und Kombinationen in kurzen Abständen liefern. Davy ist am Anfang also nutzlos. Das Spiel hat nur keine Geduld, ihn lange in diesem Zustand zu belassen.
🎬 Stupid Never Dies stellt KOMs Monster-Elite vor
Der dritte offizielle Trailer zu Stupid Never Dies zeigt neue Figuren, Davys rasantes Wachstumssystem und die vier Generäle, die zwischen dem liebeskranken Zombie und dem King of Monsters stehen.
🔩 Body Hack macht aus dem Zombie einen Ersatzteilkatalog
Zusätzlich lassen sich Davys Körperteile über Body Hack aufrüsten. Monster hinterlassen sogenannte Over-Technology, aus der verbesserte Waffen und Körpermodule entstehen. Kopf, Arme und Beine können dadurch unterschiedliche Funktionen und Kampfstile erhalten.
Dazu kommt Davy Burst, eine temporäre Kraftsteigerung, die über wiederholte Angriffe aufgebaut wird. Ist die Burst-Anzeige voll und bestimmte Bedingungen sind erfüllt, eskaliert Davys Vorstellungskraft derart, dass sich sogar die Darstellung verändert und sämtliche Fähigkeiten deutlich verstärkt werden.
Das klingt ungefähr so, als hätte jemand ein klassisches Action-RPG gefragt, ob es vielleicht einmal fünf Minuten stillsitzen könnte. Die Antwort war offenbar nein.
👹 Vier Generäle stehen zwischen Davy und KOM
Der heute veröffentlichte dritte Trailer erweitert außerdem die Gegenseite. Im Zentrum stehen die vier Generäle von KOM, die jeweils eigene Fähigkeiten und Kampfweisen besitzen.
Surtr R.S. ist ein kampfsüchtiger Muskelprotz, der KOM nach seiner ersten großen Niederlage die Treue schwor. Dragul gehört zu den ältesten Monstern der Welt, trägt den Beinamen „The Impaler“ und sucht seit Ewigkeiten jemanden, der ihn endlich töten kann. Takiyasha-Hime ist durch einen Fluch geprägt und KOM beinahe krankhaft ergeben. Dazu kommt Wolfgang, ein berechnender Werwolf und Anführer seines Rudels.
Gerade Wolfgang bekommt schon in der offiziellen Beschreibung einen bemerkenswert wichtigen Charakterzug: Sein Territorialinstinkt sei so ausgeprägt, dass er selbst bei wichtigen Besprechungen sein Revier markiert. Man merkt, dass dieses Spiel nicht plant, seine Monsterhierarchie mit übermäßigem Ernst zu behandeln.
🌿 Everent hört Gaia – und hält sich selbst für ziemlich brillant
Neben den vier Generälen wird mit Everent eine weitere neue Figur vorgestellt. Everent gehört zu einer alten Spezies, die Gaia selbst hören und Naturkräfte kontrollieren kann. Die Figur versteht zwar KOMs Kritik an der Umweltzerstörung durch die Menschheit, lehnt dessen Methoden aber ab.
Everent bezeichnet sich gleichzeitig als größtes Genie in der Geschichte Gaias und reagiert offenbar erstaunlich empfindlich, wenn jemand diese Selbsteinschätzung anzweifelt.
Damit bewegt sich Stupid Never Dies weiterhin genau zwischen Monster-Action, Umweltfantasy und völliger Selbstüberschätzung seiner Figuren. Wahrscheinlich mit Absicht.
🛒 Die Basis ist ausgerechnet ein Einkaufszentrum
Zwischen den Dungeon-Ausflügen kehrt Davy in ein Shopping Mall zurück, das als zentrale Basis dient. Dort trifft er seine Begleiter, rüstet sich aus und bereitet den nächsten Abstieg vor. Auch dieses System ist bereits Bestandteil der Demo.
GPTRACK50 hat gleichzeitig neues Key Art veröffentlicht, das genau dieses Einkaufszentrum und Davys schräge Truppe in den Mittelpunkt stellt. Laut Studio ist der Schauplatz bewusst als Hommage an klassische Zombie-Filme und -Spiele angelegt.
Das passt ziemlich gut. Wenn die Welt schon von Monstern überrannt wird, kann man wenigstens noch kurz im Food Court vorbeischauen.
🎮 Zwei Stunden Vorsprung bis Oktober
Die Vollversion erscheint am 21. Oktober 2026 für PS5 und PC. Wer die First Bite Demo jetzt spielt, behält seinen Spielstand und setzt beim Kauf direkt dort fort.
Damit ist die Demo sinnvoller als viele speziell zugeschnittene Probefassungen, die nach einer Stunde alles wieder zurücksetzen. Hier spielt man tatsächlich den Anfang des fertigen Spiels.
Und zwei Stunden reichen vermutlich locker, um herauszufinden, ob man ein Action-RPG spielen möchte, in dem ein verliebter Zombie Gegner frisst, deren Kräfte klaut und von einem Werwolf bedroht wird, der bei Vorstandssitzungen sein Revier markiert.
Und nein, mehr Produktinformationen braucht man eigentlich kaum.





