Spider-Noir spielt seinen Soundtrack live: 14 Minuten Jazz, Orchester und Spinnen-Dunkelheit

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Spinnen können offenbar doch Jazz

📰 Was ist los?
Die Spider-Noir-Komponisten Kris Bowers und Michael Dean Parsons haben eine rund 14-minütige Spider Suite veröffentlicht. Die Live-to-Picture-Performance wurde mit Kammerorchester bei einem Sony-FYC-Event aufgenommen und basiert auf ihrem bereits im Mai veröffentlichten Score zur Serie.

🐛 Was denken wir?
Genau für solche Funde lohnt sich der Musikblock. Der Score ist hier kein austauschbares Begleitprogramm, sondern Teil der gesamten Noir-Idee der Serie. Jazz, großes Orchester, Theremin und Straßenpercussion ergeben schon auf dem Papier eine ungewöhnliche Mischung – als zusammenhängende Suite bekommt sie endlich Platz, ohne dass zwischendurch jemand von einem Hochhaus springen muss.

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🎼 Spider-Noir spielt seinen Soundtrack live – 14 Minuten Jazz, Orchester und Spinnen-Dunkelheit

Spider-Noir kann offenbar nicht nur schwarzweiß gut aussehen. Kris Bowers und Michael Dean Parsons haben ihren Score zur Serie jetzt in einer rund 14-minütigen „Spider Suite“ als Live-to-Picture-Performance veröffentlicht. Aufgenommen wurde das Stück mit einem Kammerorchester bei einer Sony-Veranstaltung, Bowers übernimmt selbst das Klavier.

Das eigentliche Soundtrackalbum ist dabei schon seit dem 27. Mai erhältlich. Der neue Film zieht ausgewählte Motive nun zu einer zusammenhängenden Performance zusammen und stellt damit eine Musik in den Vordergrund, die während der Serie ziemlich viel Arbeit unter dem schwarzen Mantel verrichtet.

Ein Mann im dunklen Mantel sitzt in einer engen schwarzweißen Hinterhofgasse und hält einen Gegenstand in beiden Händen; Backsteinmauern und alte Geschäftsschilder rahmen die Szene ein.
Der Score von Spider-Noir verbindet klassische Noir-Atmosphäre mit Orchester, Jazz und experimentellen Klängen. Jetzt ist daraus eine 14-minütige Live-Suite geworden.
© Prime Video / Amazon MGM Studios / Sony Pictures Television

🎷 Noir-Jazz trifft auf verzerrtes Theremin

Bowers und Parsons wollten weder einfach alte Detektivfilme kopieren noch die bekannten Klangmuster moderner Superheldenmusik nachbauen. Ihr Spider-Noir-Score mischt deshalb große orchestrale Themen und Jazz mit deutlich merkwürdigeren Zutaten: verzerrte Theremins, verstimmte Penny Whistles, zerlegte E-Gitarrenklänge und auf New Yorks Straßen aufgenommene Percussion gehören zum Instrumentarium.

Gerade das passt zur Serie, die selbst zwischen hartgekochtem 1930er-Krimi und überlebensgroßer Comicwelt pendelt. Die Komponisten beschreiben ihre Aufgabe entsprechend als Balance zwischen Noir und Superheldenstoff, ohne am Ende wie eine bloße Hommage an eines von beiden zu klingen.

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🏆 Der Spider-Score hängt bereits im Emmy-Netz

Die Musik ist inzwischen auch preislich angekommen: Bowers und Parsons sind für die Episode Step Into My Office für den Emmy in der Kategorie Outstanding Music Composition for a Series nominiert. Insgesamt kommt Spider-Noir auf elf Emmy-Nominierungen und ist damit laut PEOPLE die meistnominierte Prime-Video-Serie des Jahres.

Der komplette Soundtrack umfasst 34 Stücke und mehr als eine Stunde Musik. Wer davon allerdings erst einmal nur die konzentrierte Dosis möchte, bekommt mit der neuen Spider Suite nun ziemlich genau 14 Minuten davon – praktisch ein kompletter nächtlicher Spaziergang durch New York, nur ohne die unangenehme Sache mit den Gangstern.

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