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🧱 Der Sparkassen-Coup von Buer (UPADTE): Foyer wieder offen, von Normalität keine Spur
Leider sind wir auch heute wieder gezwungen, zu berichten. Nicht, weil wir Lust dazu haben, Sparkassen-Pressemitteilungen nachzuwischen, sondern weil letztlich ja irgendwer die irreführende Beruhigungssprache korrigieren muss.
Gut zwei Wochen nach dem Kernbohrer-Festival im Tresorraum meldet die Sparkasse Gelsenkirchen: Das Foyer ist wieder offen, die Geldautomaten summen brav.
Der Bereich mit den Schließfächern bleibt dagegen „wegen Ermittlungen und Schadens-Registrierung“ gesperrt.
Das ist die offizielle Version.
In den Akten der Zwischenreiche steht etwas völlig anderes.
☣️ Warum der Tresorraum wirklich dicht ist
Offiziell: Die Polizei ermittelt, es wird gezählt, katalogisiert, alles ganz sachlich.
In Wahrheit: Der Tresorraum von Buer ist immer noch mit einer hübschen Mischung arkaner Substanzen kontaminiert, ein chemisch-magischer Cocktail, mit dem die Bande ihre Spuren verwischt hat.
Das Zeug klebt an Metall, Beton und an der Realität.
Dummer Nebeneffekt:
Bei der Aktion wurden auch mehrere Schließfächer geplündert, die für Magister der Zwischenreichsverwaltung reserviert waren. Ausgerechnet jene Herren, die Gelsenkirchen noch vor ein paar Monaten bescheinigt hatten, die „wirksamsten Schutzzauber des Ruhrgebiets“ aktiviert zu haben.
Seitdem stellen sich einige dieser Magister taub, wenn es darum geht, die letzten Rückstände zu neutralisieren.
Solange die nicht mit ihren Siegelringen wedeln, bleibt der Tresorraum zwar für die Polizei ein Tatort, eigentlich aber vor allem ein magischer Sperrbezirk erster Ordnung.
🧶 85.000 Euro in bar und kein neuer Teppich in Sicht
Besonders tragisch ist der Fall des 67-jährigen Teppichhändlers Faqir Malyar:
- rund 85.000 Euro Bargeld aus Erbschaft und Lebensversicherung
- Schmuck im Wert von über 20.000 Euro
- alles fein säuberlich im Schließfach gestapelt, weil: „Bei der Bank ist alles sicher.“
Wer kennt das nicht? Man stopft ins Fach, was reingeht. Bargeld, Goldschmuck, unbezahlbarer Teppich. Schließlich verschwendet man ja nicht gerne Platz. Dazu die Lebensversicherung, die wird ja eh meist in bar ausgezahlt. Du glaubst, dein Vermögen liegt sicher hinter Stahl und Vertrauensformeln der Sparkasse, und plötzlich wachst du in einer Realität auf, in der angeblich nur noch 10.300 Euro versichert sind. Nichts davon stand auf dem Fach, als man es beladen hat.
Der Rest?
Der Rest ist jetzt Lehrmaterial für angehende Arkankriminelle, Aktenfutter für Herrscharen von Ermittlern und eine kleine Ewigkeit im Zwischenreichs-Staubsauger der Sparkasse. Dort, wo „Hochzeitsgelder“, „Teppichgeld“ und „absolut legitime Barbestände“ so lange durch die Protokolle geschleudert werden, bis am Ende nur noch zwei Zahlen übrig bleiben: 10.300 Euro – und der Betrag, den dein Anwalt später vor Gericht einfordert.

🕵️♀️ „Einer der größten Kriminalfälle der NRW-Geschichte“ – wirklich?
Die Polizei betont, man habe 230 Beamte im Einsatz, der Fall sei „einer der größten Kriminalfälle in der Geschichte des Landes NRW“.
Das mag auf diesseitiger Ebene den Anschein haben.
In der Chronik der Zwischenreiche kommt der Fall Buer allerdings frühestens im oberen Mittelfeld vor. Nur ein paar Beispiele aus der Kategorie „größer, dunkler, peinlicher“:
- Der Westfalen-Schuppen von 1972
Als eine komplette Lagerhalle in Dortmund über Nacht zum Halbschattenraum wurde und sämtliche eingelagerten Akten der Landesregierung nur noch als flüsternde Silhouetten existierten. Offiziell „Feuchtigkeitsschaden“. - Die Moospfand-Affäre von Duisburg 1999
Hundertetausende Pfandflaschen, die gleichzeitig aus Kassen und Kellern verschwanden, weil ein fehlgeleiteter Sammelzauber das Pfandsystem mit einem alten Zwischenreichsvertrag verknüpfte. Bis heute als „IT-Problem“ verbucht. - Der Schwebebahn-Phantomzug von Wuppertal
Ein kompletter Zug voller Wertgegenstände, der auf halber Strecke zwischen Real- und Zwischenebene stecken blieb und nur noch als Reflex in Spiegeln zu sehen war. Offiziell nie passiert, intern unter „NRW-Desasterklasse I“ geführt.
Verglichen damit ist Buer aus arkaner Sicht vor allem eines:
Ein extrem teurer Realitätslecktest mit miserabler PR-Abdeckung.
🧱 Foyer auf, Vertrauen weg – und wir zählen mit
Während Kunden wieder brav Geld am Automaten ziehen dürfen, stehen unten immer noch hunderttausende Gegenstände im arkanen Halbdunkel herum.
Die Sparkasse spricht von „bestmöglichen Sicherheitsvorkehrungen“ und „technisch immer raffinierteren Banden“.
Aus Zwischenreich-Sicht sieht es so aus:
- Schutzzauber überschätzt
- Tür manipuliert
- Kernbohrer perfekt gesetzt
- Arkan-Suppe noch im Raum
- Magister beleidigt, weil ihre eigenen Fächer nicht sicher waren
🔮 Schlussstein der Enthüllung
Im Arkanen Moosverhetzer halten wir fest:
Die Sparkasse öffnet das Foyer, als wäre nichts gewesen, während der eigentliche Schaden weiterhin hinter einer kontaminierten Tresortür dampft. Teppichhändler mit 85.000 Euro in bar führen uns vor, wie dünn die Linie zwischen „solider Altersvorsorge“ und „magisch gebohrtem Loch im Lebenswerk“ geworden ist.
Wenn Behörden den Fall Buer als „einen der größten Kriminalfälle der NRW-Geschichte“ feiern, zeigt das vor allem, wie wenig sie von ihrer eigenen arkanen Historie lesen. Und ja: Wir berichten wieder. Nicht, weil wir wollen, sondern weil irgendwer protokollieren muss, wie man in Gelsenkirchen versucht, ein Kernbohrer-Loch mit lachhaften Floskeln zu verputzen.
Dein Move, Sparkasse.
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