Einfach mal die Helden arbeiten lassen: Soulstonia startet seinen ersten öffentlichen Steam-Playtest

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Die Helden arbeiten jetzt schon mal vor

📰 Was ist los?
Der erste öffentliche Steam-Playtest von Soulstonia ist live. Bis zu fünf Summoners erkunden eine prozedural erzeugte Welt, sammeln Ressourcen, kämpfen, craften und können entweder direkt gesteuert oder selbstständig arbeiten gelassen werden.

🐛 Was denken wir?
Das klingt angenehm nach Fantasy-RPG für Leute, die ihren Helden auch mal vertrauen können. Falls die Gruppe nach drei Stunden Holz gesammelt, Rüstung gebaut und einen Dämon beschworen hat, während man selbst Kaffee trinken war, hat das System seinen Zweck verstanden.

Manche Fantasy-Rollenspiele erwarten, dass man jede Truhe selbst öffnet, jeden Baum persönlich fällt und jedem Gruppenmitglied einzeln erklärt, wie man eine Spitzhacke benutzt. Soulstonia verfolgt eine etwas entspanntere Philosophie: Die Leute sollen gefälligst auch mal alleine klarkommen.

Spielfigur in einer grünen Fantasylandschaft von Soulstonia mit Wegen, Bäumen und Gebäuden; eingeblendete Menüs zeigen Quests, Traits, Skills und Ausrüstung.
Soulstonia lässt seine Summoners sammeln, kämpfen und arbeiten – im öffentlichen Steam-Playtest kann man das System jetzt selbst ausprobieren. © Gabriel’s Games

Der erste öffentliche Steam-Playtest des Cozy-Fantasy-RPGs von Gabriel’s Games ist seit heute live. Interessierte können erstmals selbst in die prozedural erzeugte Welt einsteigen, Summoners rekrutieren, Quests erledigen, Ressourcen sammeln, Ausrüstung herstellen und Kreaturen beschwören.

Das Entscheidende dabei: Bis zu fünf Gruppenmitglieder lassen sich direkt steuern oder weitgehend eigenständig arbeiten. Wer keine Lust hat, jedem Holzfäller über die Schulter zu schauen, kann also auch einfach Aufträge verteilen und später nachsehen, ob der Wald noch steht.

🧭 Eine Heldengruppe mit eigenem Kopf

Jeder Summoner besitzt eigene Fähigkeiten, Ausrüstung, Eigenschaften und Ziele. Statt eine einzige Figur durch das komplette Spiel zu ziehen, baut man eine kleine Gruppe auf, deren Mitglieder sich unabhängig entwickeln.

Dabei kann jederzeit zwischen direkter Kontrolle und automatischem Verhalten gewechselt werden. Ein Summoner sammelt Ressourcen, ein anderer stellt Gegenstände her, ein dritter zieht los und sucht Streit mit etwas, das vermutlich größer ist als er selbst. Wer eingreifen möchte, übernimmt einfach unmittelbar die Kontrolle.

Genau darin liegt der zentrale Reiz von Soulstonia. Das Spiel bewegt sich irgendwo zwischen klassischem Party-RPG, Simulation und Idle-System. Man darf aktiv spielen, muss aber nicht jeden Handgriff persönlich erledigen.

🎬 Helden mit eigenem Tagesplan

Das offizielle Pre-Alpha-Gameplay zu Soulstonia zeigt den Wechsel zwischen direkter Kontrolle und selbstständig arbeitenden Summoners. Dazu gibt es Erkundung, Sammeln, Kämpfe und einen guten Eindruck davon, wie viel Arbeit die Gruppe auch ohne ständiges Händchenhalten erledigt.

⚒️ Über 20 Wege, die Arbeitszeit zu ruinieren

Die Summoners können mehr als 20 Kampf-, Sammel- und Handwerksfertigkeiten trainieren. Dazu gehören klassische Tätigkeiten wie Bergbau, Holzfällen, Kochen, Angeln und Schmieden ebenso wie Magie, Runen, Verzauberungen und verschiedene Kampfformen.

Fast jede Tätigkeit greift in andere Systeme über. Erz wird zu Ausrüstung, Holz zu Gebäuden, Nahrung unterstützt die Gruppe, Fähigkeiten verbessern sich durch Nutzung. Wer aus seinem Kämpfer irgendwann einen leidenschaftlichen Fischer macht, darf sich zumindest nicht darüber beschweren, dass das Spiel ihn daran gehindert hätte.

Hinzu kommen die Soulstones. Mit ihnen lassen sich Kreaturen beschwören, die im Kampf helfen oder sogar beim Sammeln von Ressourcen eingesetzt werden können. Irgendwann besteht die ideale Abenteuergruppe also möglicherweise aus fünf Summoners und einer erstaunlich effizienten Belegschaft aus magischen Monstern.

Schmaler Crowbah Banner mit Crowbah und Grabhold vor dunkler Comic Stadt.

🌍 Keine Welt sieht zweimal gleich aus

Jeder neue Spielstand erzeugt einen eigenen Fantasy-Kontinent mit mehreren Regionen. Dörfer, Straßen, Ressourcen, Gegner, NPCs, Quests und besondere Orte werden prozedural verteilt.

Die Welt bleibt zudem nicht statisch. Invasionen können beginnen, Krankheiten die Gruppe treffen, Märkte schwanken, Waldbrände entstehen und Blutmonde Kreaturen verstärken. Zwischen all dem darf man auch angeln gehen, was vermutlich die angemessenste Reaktion auf einen wirtschaftlichen Zusammenbruch während einer Monsterinvasion ist.

Im Early Access sollen alle fünf Regionen bereits enthalten sein. Der Entwickler nennt außerdem eine Hauptkampagne mit mehr als 50 Quests, über 60 Kreaturenarten, 60 Soulstones und 30 Zauber.

🆓 Heute testen, im November kostenlos weiterziehen

Der aktuelle Playtest ist die erste öffentliche Gelegenheit, Soulstonia selbst auszuprobieren. Gleichzeitig nimmt das Spiel bis zum 21. September am Steam Party-Based RPG Fest teil.

Am 5. November 2026 folgt der Start in den Early Access. Auch danach soll das Grundspiel kostenlos bleiben; geplant sind optionale kostenpflichtige Inhalte wie ein Supporter Pack, der Soundtrack und spätere zusätzliche Realms.

Bis dahin darf die Spielerschaft ausprobieren, wie gut ein Fantasy-RPG funktioniert, wenn die Helden auch ohne ständige Aufsicht ihren Tag organisiert bekommen. Sollte das überzeugend funktionieren, wäre das vermutlich bereits mehr Managementkompetenz als in mancher echten Abenteurergruppe.

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