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Shadowheart im Feenreich
📰 Was ist los?
Soulframe hat einen neuen Trailer bekommen. Der zeigt mehr von Alca, den korrumpierten Omen Beasts, Online-Koop, Magie, Stealth, uralten Waffen und Jennifer English als Alora, Empress of Eldveil. Ein vollständiger Release-Termin steht weiter aus, während Soulframe: Preludes bereits als früher Zugang spielbar ist.
🐛 Was denken wir?
Das sieht nach Fantasy aus, die nicht mit dem Schwert zuerst brüllt, sondern mit Moos, Fluch und schlechtem Gewissen arbeitet. Soulframe wirkt, als hätte Digital Extremes nach Jahren im Sci-Fi-Hochgeschwindigkeitsrausch beschlossen, einen Wald zu betreten, dort einem riesigen Tiergeist in die Augen zu sehen und leise zu fragen, wer hier eigentlich wen retten muss.
🌿 Soulframe: Mit Digital Extremes barfuß durch den verfluchten Wald
Soulframe hat beim Summer Game Fest einen neuen Trailer bekommen und wirkt weiter wie der bewusst andere Zwilling von Warframe. Wo Warframe nach Neon, Geschwindigkeit, Metall und Sci-Fi-Akrobatik riecht, zieht Digital Extremes hier die Rüstung aus und tritt in eine verletzte Fantasywelt voller Naturmagie, Ahnenlast und seltsam würdevoller Melancholie. Kein Weltraum-Ninja im Dauerfeuer, sondern ein Held, der durch Alca wandert, als müsste er nicht nur Gegner besiegen, sondern eine Welt daran erinnern, wie Atmen geht.

🐺 Alca ist keine Kulisse, sondern eine Wunde
Die Welt von Alca steht im Zentrum dieser Fantasy. Sie ist keine hübsche Karte mit Waldtextur, sondern ein beschädigter Ort, in dem Natur, Erinnerung und Verderben ineinandergreifen. Spieler treten als Envoy auf, erben Kräfte aus den Tugenden Courage, Spirit und Grace und stellen sich den korrumpierten Omen Beasts, die eher wie gefallene Schutzwesen wirken als wie bloße Bossmonster. Das gibt Soulframe seinen besonderen Ton: Kampf ist hier nicht nur Klingenarbeit, sondern eine Form von Wiederherstellung.
🎬 Offizieller Gameplay Trailer
Der Trailer zu Soulframe: Preludes zeigt eine verwundete Fantasywelt voller Naturmagie, korrumpierter Omen Beasts, uralter Waffen, Koop-Erkundung und Jennifer English als Alora, Empress of Eldveil.
🗡️ Weniger Knarre, mehr Ahnenfluch
Spielerisch setzt Soulframe auf Koop, Stealth, uralte Waffen, Magie und Fähigkeiten, die stärker nach Ritual als nach Arsenal klingen. Das ist ein wichtiger Unterschied. Digital Extremes scheint nicht einfach Warframe in einen Fantasywald zu schieben, sondern einen langsameren, körperlicheren und spirituelleren Gegenentwurf zu bauen. Man kämpft, ja. Aber die Bilder sprechen weniger von Machtfantasie als von Bindung: zur Welt, zu Kreaturen, zu alten Kräften und zu einer Geschichte, die offenbar nicht mit einem Questmarker erklärt werden will.
🌙 Der Wald schlägt zurück, aber höflich
Der eigentliche Reiz von Soulframe liegt darin, dass es Fantasy nicht als bloße Fluchtwelt verkauft. Alca wirkt beschädigt, besetzt, verdorben und zugleich voller Restwürde. Genau dort kann das Spiel stark werden: nicht durch die größte Karte, nicht durch die lautesten Effekte, sondern durch eine Atmosphäre, in der jeder Kampf nach alter Schuld klingt und jede Rettung ein wenig zu spät kommt. Wenn Digital Extremes diesen Ton hält, könnte Soulframe zu einem der eigenständigeren Fantasyprojekte der kommenden Jahre werden — ein Spiel, das nicht nur Monster jagt, sondern eine ganze Welt aus ihrem Fiebertraum zurückholen will.





