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Pedro nimmt vorsichtshalber sein eigenes Kopfkissen mit
📰 Was ist los?
Sleepover ist ein neuer Horrorfilm von Blumhouse Atomic Monster und Universal. Jacob Chase führt Regie und schreibt gemeinsam mit Bryce McGuire das Drehbuch nach dessen Kurzgeschichte; Kinostart ist am 8. Oktober 2027.
🐛 Was denken wir?
Noch ist die Handlung fast vollständig unter Verschluss, aber gerade die Einfachheit des Ausgangspunkts besitzt Potenzial. Eine Übernachtungsparty braucht nicht viel, um unheimlich zu werden. Entscheidend wird sein, was Chase und McGuire daraus machen, sobald das Licht tatsächlich ausgeht.
🛏️ Licht aus, Horror an: Sleepover macht die Übernachtungsparty zum Blumhouse-Albtraum
Übernachtungspartys folgen normalerweise einem ziemlich überschaubaren Ablauf: zu wenig Schlaf, zu viele Snacks und irgendwann die Behauptung, im Flur habe sich gerade etwas bewegt. Blumhouse Atomic Monster möchte aus diesem letzten Punkt nun offenbar einen ganzen Horrorfilm machen.

© Fantasykosmos / eigene KI-Illustration / manuell nachbearbeitet
Sleepover heißt das neue Projekt, das Universal bereits für den 8. Oktober 2027 ins Kino gesetzt hat. Regie führt Jacob Chase, der zuletzt Insidious: Out of the Further inszenierte. Das Drehbuch schreibt er gemeinsam mit Bryce McGuire, dem Autor und Regisseur von Night Swim.
Viel mehr wird bislang bewusst zurückgehalten. Sleepover soll den klassischen Albtraum einer Übernachtungsparty aufgreifen – ohne bestätigte Besetzung, ohne genanntes Monster und bislang auch ohne genauere Inhaltsangabe. Bekannt ist nur die Situation: Eine eigentlich harmlose Nacht läuft ganz offensichtlich erheblich anders als geplant.
🌙 Wenn das fremde Haus plötzlich sehr groß wirkt
Als Horroridee braucht eine Übernachtungsparty erstaunlich wenig zusätzliche Arbeit. Man schläft in einem Haus, das man nicht kennt, jedes Geräusch klingt nachts anders und der Weg zum Badezimmer kann um drei Uhr morgens plötzlich wie eine Expedition in feindliches Gebiet wirken.
Gerade deshalb besitzt der Stoff ein solides Fundament. Der Horror muss keine komplizierte Mythologie erklären, bevor er funktioniert. Ein dunkler Flur, eine geschlossene Tür und die Frage, ob man das Geräusch gerade wirklich gehört hat, reichen bereits aus, um aus einer vertrauten Situation etwas Unbehagliches zu machen.
Was Sleepover daraus konkret entwickelt, bleibt vorerst geheim. Ob der Film übernatürlichen Horror, einen menschlichen Täter oder etwas völlig anderes auf die Übernachtungsgäste loslässt, ist nicht bekannt. Und solange Blumhouse selbst diese Antwort nicht gibt, sollte man dem Film auch kein Monster andichten.
🎬 Jacob Chase bleibt dem Horror treu
Für Jacob Chase folgt Sleepover unmittelbar auf einen weiteren großen Horrorauftrag. Mit Insidious: Out of the Further arbeitete er bereits innerhalb eines etablierten Blumhouse-Franchise, beim neuen Film bekommt er nun einen eigenständigen Stoff.
Bryce McGuire bringt ebenfalls Erfahrung mit Horrorideen mit, die einen alltäglichen Ort in eine Bedrohung verwandeln. Sein Night Swim baute einen ganzen Film um die denkbar harmlose Einrichtung eines privaten Swimmingpools. Für Sleepover lieferte er zunächst die Kurzgeschichte und entwickelt daraus nun gemeinsam mit Chase das Drehbuch.
Produziert wird der Film von Jason Blum. Chase und McGuire gehören gemeinsam mit Bea Sequeira auch zu den Executive Producers. Dass Universal bereits jetzt einen konkreten Kinotermin festgelegt hat, gibt dem Projekt zudem deutlich mehr Substanz als einer frühen Stoffankündigung ohne Produktionsplan.
🎃 Der Oktobertermin passt verdächtig gut
Mit dem 8. Oktober 2027 landet Sleepover mitten in jenem Zeitraum, in dem Horrorfilme traditionell besonders gern die Leinwände übernehmen. Bis Halloween bleiben noch gut drei Wochen – ausreichend Zeit also, um aus einer Übernachtungsparty ein Motiv zu machen, das anschließend niemand mehr freiwillig in seinem Wohnzimmer nachstellt.
Mehr über den Film dürfte sich erst zeigen, sobald Besetzung, Drehstart oder erste Bilder bekanntgegeben werden. Bis dahin lebt Sleepover von einer denkbar einfachen Idee: Menschen treffen sich für eine harmlose Nacht und bekommen eine Geschichte, die vermutlich keiner von ihnen am nächsten Morgen erzählen wollte.
Und falls irgendwann jemand sagt, draußen habe es gerade geklopft, gilt ohnehin die älteste Regel jeder Übernachtungsparty: Derjenige, der es gehört hat, darf nachsehen.





