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Sieben Prinzessinnen, ein sehr müder Fluch
📰 Was ist los?
Seven Sleeping Beauties bekommt 2027 eine TV-Anime-Adaption. Die Vorlage von Fiok Lee läuft bei Kodansha im Monthly Afternoon und erzählt von Prinz Alec, dem verfluchten Königreich Amaryllis und sieben schlafenden Prinzessinnen.
🐛 Was denken wir?
Mhm, na ja… der Märchenkuss als Problemlöser war ohnehin verdächtig bequem. Seven Sleeping Beauties dreht den alten Dornröschen-Trick hoch und lässt den Prinzen nach sieben Küssen immer noch vor einem schlafenden Königreich stehen. Das ist angenehm absurd und könnte als Fantasy-Romcom richtig hübsch zünden.
💤 Seven Sleeping Beauties: Dornröschen war nur die Aufwärmrunde
Ein Prinz, ein Fluch, ein schlafendes Königreich: Das klingt erst einmal nach Märchenroutine mit eingebautem Kussprotokoll. Seven Sleeping Beauties macht daraus aber keine saubere Rettungsaktion, sondern eine romantische Komplikation mit sieben Prinzessinnen, einem überforderten Prinzen und einem Fluch, der offenbar nicht viel von einfachen Lösungen hält.

👑 Sieben Prinzessinnen und kein Feierabend
Die Fantasy-Romcom Seven Sleeping Beauties bekommt 2027 eine TV-Anime-Adaption. Die Manga-Vorlage stammt von Fiok Lee und läuft in Kodanshas Monthly Afternoon. Im Zentrum steht Alec, der dritte Prinz des Königreichs Rudbeckia. Er reist nach Amaryllis, weil dort ein Hexenfluch die Menschen in tiefen Schlaf versetzt hat.
So weit, so märchenhaft. Nur wartet dort eben nicht eine einzelne verfluchte Prinzessin auf den berühmten Rettungskuss, sondern gleich sieben. Alec erledigt pflichtbewusst, was Märchenprinzen in solchen Situationen eben tun, und weckt die Prinzessinnen tatsächlich auf. Dummerweise bleibt der Rest des Königreichs trotzdem im Tiefschlaf. Wer also gehofft hat, dass ein bisschen höfische Mund-zu-Mund-Romantik die Staatskrise löst, darf sich wieder setzen.
💋 Der Märchenkuss als Startproblem
Gerade dieser Dreh macht die Sache reizvoll. Seven Sleeping Beauties nimmt einen der ältesten Fantasy- und Märchenknöpfe, drückt ihn siebenmal und fragt dann: Warum funktioniert das System eigentlich immer noch nicht? Aus dem klassischen Kuss als finaler Erlösung wird ein Anfang voller Fragen, Missverständnisse und gemeinsamer Zwangsverwaltung eines schlafenden Königreichs.
Besonders hübsch ist dabei der Kontrast zwischen Alec als ernsthaftem Prinzen und den sieben Prinzessinnen, die nicht einfach austauschbare Fluchdekoration sein sollen. Die Geschichte klingt nach Romcom, aber mit genug Märchenmechanik, um mehr zu sein als nur ein niedlicher Palastbetrieb mit Herzklopfen. Ein Königreich, in dem nur acht Menschen wach sind, hat schließlich automatisch etwas leicht Beklemmendes. Auch wenn alle Beteiligten sehr höflich tun.
🌹 Unser Fazit: Der Kuss reicht nicht mehr
Seven Sleeping Beauties könnte genau dann funktionieren, wenn der Anime den Märchenstoff nicht nur zuckert, sondern die Absurdität ernst genug nimmt. Sieben Prinzessinnen, ein Prinz und ein kompletter Staat im Schlafmodus: Das ist eine herrlich schiefe Ausgangslage, solange daraus nicht nur dekoratives Harem-Gekicher wird.
Der Haken sitzt jedenfalls richtig schön. Dornröschen war offenbar nur die Ein-Prinzessin-Demo. Jetzt kommt die Mehrpersonen-Version mit Fluchverwaltung, Beziehungschaos und der unangenehmen Erkenntnis, dass ein Kuss manchmal nur den nächsten Ärger freischaltet. Fantasy-Romcom darf genau so anfangen.





