Sarcator – The Ones We Follow (Review)
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Sarcator – The Ones We Follow
🤏 Kurzfazit: Der Tod trägt jetzt Cowboyhut
Vier junge Schweden schicken ihren Blackened Thrash in die Prärie und kommen mit Gothic Rock, schmutzigem Rock ’n’ Roll, einem Banjo und einer Mundharmonika zurück. Das hätte eine musikalische Kostümparty werden können. Stattdessen liefern Sarcator auf The Ones We Follow ihr bislang eigenwilligstes Album. Die Riffs haben noch immer schwarze Fingernägel, aber die Songs besitzen plötzlich Platz für Melancholie, staubige Melodien und ordentlich Hüftschwung. Nicht jede der zehn Nummern hält das neue Niveau. Doch wenn diese Band ihre unterschiedlichen Vorlieben unter einen Hut bekommt, möchte man ihr den nächsten Genrewechsel beinahe persönlich finanzieren.
🧭 Für wen & vergleichbar mit
Für Freunde von Kvelertak, Tribulation, Midnight, Satyricon und The Hellacopters. Wer außerdem Danzig, Fields of the Nephilim oder den düsteren Western-Fantasien von Volbeat etwas abgewinnen kann, sollte unbedingt reinhören. Genre-Puristen benötigen möglicherweise ärztlichen Beistand.
🏆 Vier Fundstücke aus dem Galgenwald
🦇 In Search of Oblivion – Eine Powerballade, bei der selbst Danzig lieber einen Sicherheitsabstand einhält.
🕯️ Rotting Chapels – Sieben Minuten, in denen die Schweden zeigen, dass sie auch ohne Dauerfeuer Geschichten erzählen können.
🤠 Ain’t Fit to Live – Ein Todeskandidat, ein schweres Riff und die Erkenntnis, dass Country nicht zwangsläufig freundlich sein muss.
🪕 Wasteland Strider – Klargesang und Banjo. Grabhold prüft bereits, ob man die Band wegen vorsätzlicher Genreverletzung verklagen kann.
🚫 Wer hier lieber den Cowboyhut absetzen sollte
Wer von Sarcator ausschließlich die ungestüme Thrash-Raserei des Debüts erwartet, könnte sich verraten fühlen. Und wer mit rauem Gesang über melodischem Hard Rock grundsätzlich nichts anfangen kann, wird sich fragen, weshalb dieser Cowboy so erbärmlich schlechte Laune hat.

🔥 Sarcator – The Ones We Follow: Vier Schweden reiten in den Sonnenuntergang. Leider brennt er.
Ein einsamer Reiter wartet unter einem kahlen Baum. Von einem der Äste hängt eine Schlinge, ringsum stehen windschiefe Kreuze. Der Himmel besitzt jene ungesunde grüne Färbung, bei der man selbst in einem Spaghettiwestern lieber den nächsten Saloon aufsuchen würde.
Das Cover von The Ones We Follow sieht aus, als hätten Sergio Leone und Fields of the Nephilim gemeinsam einen reichlich runtergekommenen Friedhof erworben. Was dahintersteckt, ist allerdings kein neues Gothic-Western-Projekt abgeklärter Altrocker. Es sind vier junge Schweden aus Trollhättan, deren musikalische Karriere bislang vor allem aus Blackened Thrash bestand.
Sarcator wurden 2018 gegründet. Ihr selbstbetiteltes Debüt erschien 2020, anschließend folgten Alkahest und Swarming Angels & Flies. Letzteres stand noch deutlich stärker im Zeichen aggressiver Extreme-Metal-Strukturen.
Nun also das vierte Album. Und plötzlich darf der Tod reiten, die Gitarre twangen und gelegentlich sogar ein Banjo mitführen. Wer darin eine Kapitulation vor der musikalischen Vernunft vermutet, hat diese Herrschaften offenbar unterschätzt.
🎧 Was erwartet dich?
Genre(s): Blackened Thrash, Death ’n’ Roll, Gothic Rock, Heavy Metal, Dark Americana
🎼 Musikalische Einordnung: Die alte Thrash-Maschine läuft weiterhin, aber Sarcator haben ihr ein ziemlich umfangreiches Zubehörpaket verpasst. Der punkig lospreschende Titeltrack steht neben Gothic-Rock-Melodien, schweren Neunzigerjahre-Grooves, klassischem Heavy Metal und einer Western-Romantik, die eher nach Galgen als nach Lagerfeuer klingt.
Das Besondere ist Mateo Tervonens Gesang. Während die Instrumente längst in eingängigeren Rockgefilden angekommen sind, krächzt er häufig noch so aggressiv, als müsse er persönlich den Black Metal vor dem Aussterben bewahren. Dieser Kontrast gibt der Musik ihren ganz eigenen Reiz.
🔊 Klangbild: Marko Tervonen, Gitarrist von The Crown und Vater des Sängers, hat das Album produziert, gemischt und gemastert. Die Aufnahme klingt organisch und kräftig, die Gitarren dürfen sowohl schmirgeln als auch schimmern. Vor allem die rockigeren Stücke profitieren davon, dass Schlagzeug und Bass nicht unter einer undurchdringlichen Verzerrungsdecke verschwinden.
Die Produktion verleiht dem Material eine angenehme Erdigkeit. Hier wird nicht jeder Ton auf Hochglanz gebracht. Für ein Album, das zwischen Friedhof und staubiger Landstraße unterwegs ist, wäre das ohnehin eine fragwürdige Hygienevorstellung.
🎬 Offizielles Video: The Ones We Follow
Der Titelsong ist ein knapp dreiminütiger Vorgeschmack auf die neue Richtung: punkige Unmittelbarkeit, angeschwärzter Rock ’n’ Roll und eine Gitarre, die plötzlich meint, irgendwo müsse noch Platz für ein bisschen Psychobilly sein.
Der Arbeitstitel lautete tatsächlich The Psychobilly Song. Die Band hat ihre eigene musikalische Orientierungslosigkeit also durchaus mit Humor genommen.
💀 Highlights: Zwischen Gruft, Galgen und Gitarrenverstärker
🦇 In Search of Oblivion: Danzig bekommt Besuch aus Trollhättan
Mit einer zurückhaltenden Gitarreneinleitung beginnt eine Nummer, die Sarcator selbst als ihre Version einer Powerballade bezeichnen. Allerdings hat diese Ballade offenbar sämtliche üblichen Benimmregeln missverstanden. Die Gitarren bewegen sich in melodischeren, dunkleren Regionen. Dazu kommt ein schwerer Groove, der tatsächlich an Metallica zur Zeit des schwarzen Albums und die rockigeren Seiten von Danzig denken lässt.
Doch Mateo Tervonen singt nicht etwa weich und verführerisch. Er raspelt seine Zeilen weiterhin mit einer Stimme heraus, die eher zu einer Exhumierung als zu einer romantischen Begegnung passt. Gerade dadurch funktioniert das Stück einfach wunderbar. Die Melodie besitzt etwas Schwermütiges, der Refrain bleibt hängen, und die aggressive Stimme verhindert, dass aus der ganzen Angelegenheit eine gewöhnliche Gothic-Rock-Nummer wird.
Eine Powerballade, der man besser keine brennenden Feuerzeuge zeigt. Sie könnte sie als Wurfgeschosse missverstehen.
🕯️ Rotting Chapels: Die Kirche ist leer, der Verstärker noch an
Sieben Minuten sind für eine Band mit Thrash-Wurzeln eine willkommene Gelegenheit, sich hoffnungslos zu verzetteln. Sarcator nutzen sie erfreulicherweise sinnvoller. Rotting Chapels beginnt zurückhaltend, nimmt allmählich Fahrt auf und entwickelt sich zu einer ausgedehnten Komposition, deren Atmosphäre wichtiger ist als die Frage, wie viele Riffs pro Minute hineinpassen.
Der Song lebt vom Aufbau. Ruhigere Gitarrenbewegungen schaffen Raum, bevor die härteren Passagen einbrechen. Melodische Linien halten die verschiedenen Abschnitte zusammen, während sich die Musik immer wieder zwischen Rock-Groove und extremerer Härte bewegt. Ganz ohne Längen funktioniert diese Anlage nicht. Die Schweden gönnen sich hier und da einen Umweg, der weniger zwingend wirkt als die besten Momente.
Aber das Stück beweist, dass sie längst mehr beherrschen als die Kunst, eine besonders schnelle Nummer in möglichst kurzer Zeit zu erledigen. Vor allem haben sie verstanden, dass Atmosphäre nicht dadurch entsteht, dass man einfach langsamer spielt. Man muss der Musik auch etwas geben, worauf sie zulaufen kann.
🤠 Ain’t Fit to Live: Zwölf Uhr mittags. Die Hinrichtung verzögert sich.
Hier ist er endlich, der Western, auf den das Cover bereits vorbereitet. Ein Gesetzloser wartet auf seine Hinrichtung. Seine Geschichte bekommt jedoch keinen traditionellen Country-Soundtrack, sondern ein schwer stampfendes Gitarrenriff, dessen Herkunft eher bei Metallica und der rockigen Neunzigerjahre-Phase von Mötley Crüe liegt.
Dazu gesellen sich Slide-Gitarren und ein trockener, beinahe stoischer Groove. Das klingt zunächst nach einem jener Einfälle, die Musiker um drei Uhr morgens für genial halten und am nächsten Tag möglichst unauffällig löschen. Aber Ain’t Fit to Live besitzt eine geradezu unverschämte Selbstverständlichkeit.
Die Country-Anleihen dienen nicht als komischer Überraschungseffekt. Sie verleihen dem Stück eine staubige, fatalistische Grundstimmung. Das schwere Riff hält die Musik zusammen, während Tervonens kratziger Gesang dem Ganzen die notwendige Boshaftigkeit gibt. Man kann sich das ausgesprochen gut als Soundtrack zu einem Western vorstellen, in dem weder der Sheriff noch die Gesetzlosen irgendeine Aussicht auf einen angenehmen Lebensabend haben.
Eine wunderbare Verbindung aus Metal und Wildwest-Romantik. Nur das Pferd dürfte anschließend einen Therapeuten benötigen.
🪕 Wasteland Strider: Das Banjo kommt aus der Deckung
Bei Wasteland Strider ziehen Sarcator schließlich eine Karte, die ihre frühen Anhänger vermutlich nicht einmal im Stapel vermutet hätten. Mateo Tervonen singt stellenweise klar. Und zwar nicht als kurze melodische Unterbrechung zwischen zwei Black-Metal-Attacken. Die ganze Komposition bewegt sich deutlich stärker in Richtung klassischen Rock, mit warmen Gitarren, eingängigem Groove und einer beinahe nostalgischen Achtzigerjahre-Stimmung.
Das allein ist bereits bemerkenswert. Denn Tervonens aggressive Stimme war bisher eines der wichtigsten Erkennungszeichen der Band. Hier zeigt sich, dass die Schweden inzwischen auch ohne diese ständige akustische Drohgebärde funktionieren können. Und am Ende erscheint tatsächlich ein Banjo. Nicht als musikalischer Scherz, sondern als Übergang zum abschließenden Wanderlust.
Dessen sieben Minuten nehmen verschiedene Elemente des Albums wieder auf: harte Gitarren, wechselnde Rhythmen, melodische Ausflüge und schließlich sogar eine Mundharmonika. Man könnte sagen, dass die Schweden ihre neue Freiheit ein wenig zu gründlich auskosten. Besonders der Schluss hätte etwas straffer ausfallen dürfen. Aber es ist schwer, einer Band böse zu sein, die ausgerechnet im Extreme Metal auf die Idee kommt, mit Banjo und Mundharmonika den Ausgang zu suchen.
🖼️ Artwork: Der Tod hat sich einen Sattel gekauft
Dieses Cover besitzt eine Qualität, die man bei Metal-Veröffentlichungen nicht immer selbstverständlich voraussetzen kann: Es sieht nicht aus, als habe jemand sämtliche bedrohlichen Motive eines Fantasy-Kalenders übereinandergelegt.
Affe Piran, der Künstler hinter dem Artwork, zeigt eine nahezu menschenleere Landschaft. Links sitzt eine dunkle Reitergestalt auf ihrem Pferd. Daneben erhebt sich ein knorriger, weit ausladender Baum, von dessen Ästen eine Schlinge hängt. Kreuze und kahle Pfähle verlieren sich im Hintergrund.
Der Himmel leuchtet in einem kränklichen Grün. Der Boden wirkt dunkel und verbrannt. Dabei ist die Darstellung auffallend zurückhaltend. Man erkennt keine tobende Schlacht, keine dämonische Armee und keinen übergroßen Totenschädel, der unbedingt erklären müsste, wie gefährlich diese Musik ist. Die Bedrohung entsteht aus dem Stillstand. Wer ist der Reiter? Der Henker? Der nächste Verurteilte? Oder jemand, der viel zu spät kommt, um noch etwas zu verhindern?
Das Cover beantwortet keine dieser Fragen. Und gerade deshalb ist es interessant. Seine Bildsprache erinnert an düstere Western, an Gothic-Rock-Ästhetik und beinahe an die unheimlichen Landschaften, durch die sich Roland Deschain in Stephen Kings Der Dunkle Turm bewegt.
Der Galgen steht. Das Pferd wartet. Und irgendjemand wird vermutlich noch einen sehr schlechten Tag haben.
✨ Besondere Momente: Familienbetrieb mit ungewöhnlicher Berufsausbildung
🩸 Der Sohn, der Vater und die falsche Vorstellung von Erziehung
Dass Mateo Tervonen der Sohn von Marko Tervonen, Gitarrist der schwedischen Death-Metal-Veteranen The Crown, ist, gehört zu den schöneren Familiengeschichten des Genres. Andere Väter bringen ihren Kindern das Fahrradfahren bei. In Trollhättan lernt man offenbar früh, wie sich eine ordentlich verzerrte Gitarre in den Familienhaushalt integrieren lässt.
Der Vater hat The Ones We Follow produziert, gemischt und gemastert. Damit steht hinter der jungen musikalischen Abenteuerlust ein Mann, der den extremen Metal seit Jahrzehnten aus eigener Erfahrung kennt. Der interessante Punkt ist allerdings, dass die Platte gerade nicht nach einer Kopie von The Crown klingt.
Hier wird ein musikalisches Erbe nicht ehrfürchtig konserviert. Es wird mit Western-Gitarren, Gothic Rock und allerlei anderen Ungehörigkeiten verunreinigt. Das ist vermutlich die gesündeste Form familiärer Tradition.
🪦 Ein Bandname mit zwei ziemlich unfreundlichen Paten
Der Name Sarcator entstand aus einer Verbindung von Sarcófago und Kreator. Damit ist die musikalische Ausgangslage der Band bereits hinreichend beschrieben: brasilianische Extreme-Metal-Wildheit trifft auf deutschen Thrash.
Umso bemerkenswerter ist es, dass die Musiker inzwischen lieber über The Hellacopters, D-A-D, Fields of the Nephilim und den schweren Rock der Neunzigerjahre nachdenken. Gitarrist Leo Buchalle hat in einem Interview erklärt, dass die Band beim Schreiben zunehmend vom Song selbst ausgeht. Die Frage lautet nicht mehr, welches Genre ein Stück repräsentieren soll, sondern welche musikalische Idee ihm tatsächlich hilft.
Ein vernünftiger Gedanke. Ausgerechnet im Metal, wo mancher Hörer bereits beim Klang einer akustischen Gitarre den Untergang der Zivilisation ausruft.
🌒 Hintergrund: Eine junge Band entdeckt die Freiheit
Sarcator stammen aus Trollhättan und existieren seit 2018. Innerhalb weniger Jahre haben sie sich von einer jugendlichen Blackened-Thrash-Formation zu einer Band entwickelt, die ihren musikalischen Spielraum mit jedem Album erweitert.
Das Debüt von 2020 war noch ausgesprochen direkt. Alkahest zeigte 2022 eine komplexere, düsterere Seite, während Swarming Angels & Flies 2024 wieder stärker auf Aggression setzte. The Ones We Follow ist deshalb keine plötzliche Abkehr, sondern der nächste Schritt einer Entwicklung, die bereits länger zu beobachten ist.
Die Musiker selbst sprechen inzwischen von Death’s Rock. Das klingt wie eine neue Genrebezeichnung, die hauptsächlich erfunden wurde, damit sich niemand länger über die alte streiten muss. Tatsächlich trifft sie den Charakter der Platte aber ziemlich gut: Die extreme Herkunft bleibt hörbar, während der Rock ’n’ Roll zunehmend das Kommando übernimmt.
⚖️ Fazit: Erst am Galgen entscheidet sich, wer die Zügel hält
The Ones We Follow ist die bislang mutigste Platte von Sarcator. Nicht etwa, weil hier besonders viele Stilrichtungen aufeinandertreffen. Das allein wäre gewiss noch keine Leistung. Ein gut sortierter Plattenladen besitzt schließlich auch mehrere Abteilungen.
Entscheidend ist, dass die Schweden aus ihren unterschiedlichen Einflüssen überwiegend überzeugende Songs formen. In Search of Oblivion zeigt ihre neu entdeckte melodische Seite, Rotting Chapels ihre Fähigkeit zu längeren Spannungsbögen. Ain’t Fit to Live verbindet schweren Metal mit Western-Atmosphäre, während Wasteland Strider sogar den eigenen Gesangsstil infrage stellt.
Die alten Thrash-Wurzeln verschwinden dabei keineswegs. You Gotta Possess Me und Volatile Insight erinnern zuverlässig daran, dass diese Band auch weiterhin genug Aggression für ein ordentliches Bühnenmassaker besitzt.
Allerdings hat die neue Freiheit ihren Preis. Nicht jede Idee verlangt nach einem eigenen Auftritt. Die langen Kompositionen verlieren gelegentlich an Spannung, und die stilistische Vielfalt verhindert bisweilen, dass sich einzelne Songs mit derselben Entschlossenheit festsetzen wie die stärksten Stücke.
Aber solche Schwächen nimmt man bei einer jungen Band, die tatsächlich etwas ausprobiert, lieber in Kauf als die hundertste makellose Wiederholung eines längst bekannten Rezepts. Sarcator haben ihren Blackened Thrash nicht verraten. Sie haben lediglich festgestellt, dass jenseits seiner Grenzen eine ziemlich interessante Welt wartet.
Dort stehen verlassene Kapellen, schiefe Galgen und einsame Reiter. Irgendwo klimpert ein Banjo, und ein junger Schwede schreit dazu, als hätte man ihn gerade aus seinem Grab geholt.
Man sollte sie weiterreiten lassen. Die Richtung stimmt auffallend.
📀 Die Albumakte
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