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London bekommt im August ein Alienproblem
📰 Was ist los?
Akshay Kumar beginnt am 23. August in London mit den Dreharbeiten zu Samuk. Rund 90 Prozent des Alien-Survival-Thrillers entstehen dort. Kanishk Varma führt Regie, Creature-Effects-Veteran Alec Gillis entwickelt das außerirdische Wesen.
🐛 Was denken wir?
Der interessante Punkt ist weniger Bollywood plus Alien als der handwerkliche Ansatz. Wenn Gillis tatsächlich ein physisches Monster ans Set stellt und Varma seine Survival-Horror-Einflüsse ernst nimmt, könnte Samuk deutlich mehr werden als ein gewöhnliches Effektgewitter.
👾 Samuk baut sein Alien lieber von Hand: Akshay Kumar startet in den Survival-Horror
Bollywood-Star Akshay Kumar bekommt demnächst Gesellschaft von etwas, das nach Möglichkeit tatsächlich am Set stehen soll. Am 23. August beginnen in London die Dreharbeiten zu Samuk, dem neuen Alien-Survival-Thriller von Regisseur Kanishk Varma. Rund 90 Prozent des Films sollen in der britischen Hauptstadt entstehen, die restlichen Szenen in Mumbai. Produzent Vipul Amrutlal Shah plant einen langen, zusammenhängenden Drehblock, bevor der Film 2027 ins Kino kommt.

© Fantasykosmos / eigene KI-Illustration / manuell nachgearbeitet
Spannender als der Produktionskalender ist allerdings das Wesen, das Kumar dort voraussichtlich das Leben schwer machen wird. Für Samuk arbeitet ausgerechnet Alec Gillis am Kreaturendesign – ein Mann, dessen beruflicher Lebenslauf ziemlich viele Begegnungen mit Dingen enthält, denen man besser nicht allein in einem Korridor begegnet.
👽 Ein Alien mit Alien-Erfahrung
Gillis gehört zu den erfahrenen Creature-Effects-Künstlern Hollywoods und arbeitete unter anderem an Produktionen aus den Reihen Alien und Predator sowie an Starship Troopers, Tremors und weiteren Creature Features. Für Samuk entwickelt er gemeinsam mit Kanishk Varma die außerirdische Kreatur des Films.
Besonders sympathisch ist dabei die handwerkliche Richtung. Varma will das Wesen tatsächlich physisch am Set haben und verweist auf jene taktile Qualität, die klassische Creature-Filme wie Alien bis heute auszeichnet. Gillis spricht ebenfalls ausdrücklich von einem handgefertigten Monster in einer Zeit, in der viele Produktionen solche Aufgaben vollständig an CGI abgeben.
Damit dürfte Samuk zumindest vermeiden, dass Akshay Kumar zwei Stunden lang sehr entschlossen auf einen grünen Tennisball blickt. Was das Alien genau ist, bleibt geheim. Gillis bezeichnet es bislang lediglich als ungewöhnlichen außerirdischen Gegner, der Kumar körperlich und auf der Leinwand etwas entgegenzusetzen haben soll. Das klingt erfreulich stark nach Creature Feature.
🔫 Alien trifft Survival-Thriller und militärische Action
Kanishk Varma beschreibt Samuk als Mischung aus Alien-Thriller, Survival-Horror und einer Welt militärischer beziehungsweise hoch spezialisierter Sicherheitskräfte. Die Inspiration durch Alien und Predator verschweigt er dabei keineswegs. Gerade deren Verbindung aus begrenztem Raum, Jagdsituation und physischer Kreatur habe ihn gereizt.
Für die Action ist zusätzlich Luke Tumber an Bord, dessen Arbeit Produktionen aus den Reihen Mission: Impossible, Star Wars und Venom sowie No Time to Die umfasst. Samuk zielt also erkennbar auf ein größeres internationales Actionformat.
Für Kumar selbst ist das Genre ebenfalls Neuland. Er hat seine Beteiligung bereits bestätigt und den Alien-Thriller als etwas beschrieben, das sowohl für ihn als auch für das indische Mainstreamkino ungewöhnliches Terrain darstellt. Genau das macht den Film für uns interessant. Indien produziert längst große Action-, Fantasy- und Science-Fiction-Stoffe, doch ein offensiv auf Alien-Survival und praktische Monsterarbeit zugeschnittenes Großprojekt sieht man dort erheblich seltener.
🎬 London wird ab 23. August zum Jagdgebiet
Der neue Produktionsplan macht aus der bisherigen Ankündigung nun ein konkretes Filmprojekt. Am 23. August fällt in London die erste Klappe, und dort soll anschließend nahezu der gesamte Film entstehen. Nur ungefähr zehn Prozent der Dreharbeiten sind für Mumbai vorgesehen.
Welche weiteren Schauspieler beteiligt sind, wann genau 2027 der Kinostart erfolgt und wie das titelgebende Wesen aussieht, ist weiterhin offen. Gerade beim letzten Punkt darf sich das Team gern Zeit lassen.
Bei einem guten Creature Feature gehört schließlich ein Teil des Vergnügens dazu, das Monster möglichst lange nicht vollständig sehen zu können.
Am Set darf Akshay Kumar es vorher trotzdem kennenlernen. Irgendjemand muss schließlich testen, ob Alec Gillis wieder etwas gebaut hat, bei dem Weglaufen wohl kaum noch hilfreich ist.





