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Prinzessin mit Klinge, Königreich in Trümmern
📰 Was ist los?
Rubinite ist seit dem 23. Juli 2026 für PC auf Steam erhältlich. Das 2D-Boss-Rush-Action-RPG von Cup Dog Games schickt Prinzessin Ruby auf einen Rachefeldzug durch das gefallene Scarlet Kingdom. Kern des Kampfsystems ist die Fokus-Mechanik: Schwachstellen markieren, Leiste füllen, tödlich zustechen, bei Treffern von vorn beginnen.
🐛 Was denken wir?
Sekiro-Timing trifft Blasphemous-Optik, verpackt in ein Indie-Format, das sich traut, unbequem zu sein. Kein Block-Button bei einem Küchenmesser ist ehrlich bis schmerzhaft. Wenn die Bosskurve hält, was der Start verspricht, wird aus Rotkäppchen noch eine ernstzunehmende Konkurrentin im Soulslike-Regal.
🔪 Rubinite: Rotkäppchen spielt jetzt Sekiro
Küchenmesser werden ja im Prinzip nicht dazu gefertigt, ganze Königreich zu retten. Dass es auch anders laufen kann, zeigt Rubinite, das seit dem 23. Juli auf Steam erhältlich ist. Und wer bei „Prinzessin mit Haushaltshelfer“ an niedliche Fantasy denkt, hat die Rechnung ohne die Bloodstained gemacht.

🗡️ Worum geht es hier überhaupt?
Cup Dog Games, ein taiwanesisches Indie-Studio, hat mit Rubinite ein waschechtes Boss-Rush-Action-RPG abgeliefert. Man spielt Prinzessin Ruby, die aus dem gefallenen Scarlet Kingdom geflohen ist, nachdem eine Zauberin dort auf der Suche nach sogenannten Pureblood Crystals reichlich Unheil angerichtet hat. Die Bewohner wurden dabei zu Monstern namens Bloodstained verwandelt, und Ruby ist die Einzige, die die Kristalle in ihren Feinden überhaupt sehen kann. Klingt nach einem soliden Rachefeldzug mit klarer Ansage.
Kämpferisch orientiert sich das Spiel klar an Sekiro: Rubys Messer richtet für sich genommen kaum Schaden an. Wer gewinnen will, muss Gegner erst markieren, ihre Schwachstellen per Fokus-Mechanik aufdecken und dann zuschlagen, bis zu dreimal in Folge für einen besonders fiesen Finisher. Ausweichen im richtigen Moment füllt die Leiste schneller, ein Treffer wirft den Fortschritt dagegen komplett zurück. Einen Block-Button gibt es nicht, was bei einem Küchenmesser als Waffe auch ehrlich ist.
🎬 Release-Trailer
Der Trailer zu Rubinite zeigt Rubys Rachefeldzug durch das Scarlet Kingdom, markierte Schwachstellen und Bosskämpfe, bei denen ein einziger Fehler die gesamte Vorarbeit kostet.
🩸 Ein bisschen Sekiro, ein bisschen Blasphemous, kein bisschen Bequemlichkeit
Zwischen den Bosskämpfen wartet ein Hub-Areal, in dem Ruby die Kräfte besiegter Gegner absorbiert, neue Fähigkeiten freischaltet und Talismane herstellt, die den eigenen Spielstil verändern. Schaden lässt sich etwa in Heiltränke umwandeln, Bosse lassen sich betäuben, und mit fortschreitendem Spiel kommen neue Mechaniken wie reflektierbare Projektile dazu. Optisch bewegt sich Rubinite dabei klar im Blasphemous-Universum: düstere Pixel-Art, groteske Kreaturen, imposante Architektur. Wer schon immer wissen wollte, wie sich Rotkäppchen in einem From-Software-Albtraum schlägt, bekommt hier die Antwort.
🏆 Unser Fazit: Kleines Messer, große Ambitionen
Boss-Rush-Spiele leben davon, dass sie sich trauen, unbequem zu sein, und genau das macht Rubinite richtig. Die Fokus-Mechanik zwingt zu Geduld statt Button-Mashing, und dass ein einziger Treffer den gesamten aufgebauten Vorteil kostet, sorgt für echten Nervenkitzel statt bloßer Trial-and-Error-Routine. Dass sich das Studio dabei unverhohlen bei Sekiro und Blasphemous bedient, ist kein Vorwurf. Wer aus guten Zutaten ein eigenständiges Gericht kocht, darf sich ruhig an der Speisekarte der Großen orientieren. Ob Rubinite am Ende mehr ist als ein charmanter Fußnoten-Titel im Soulslike-Regal, entscheidet sich an der Bosskurve. Aber der Auftakt schmeckt doch schon mal vielversprechend blutig.



