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Die Puppe hat geladen
📰 Was ist los?
Prison of Husks kommt für PC und PS5. Das Soulslike von Glass Head Dolls spielt in einer gemalten Nachwelt und lässt den Spieler als Puppe nach einer verlorenen Geliebten suchen. Geboten werden Paraden, Pistolen, Ringe, Broschen, dichte Level, Abkürzungen, Geheimnisse und Bosse, die Pigment horten. Das Releasefenster liegt bei 2026, eine Demo ist bereits verfügbar.
🐛 Was denken wir?
Das ist klein, aber mit sehr eigenem Geschmack. Ein Soulslike über Liebe, Puppen und pigmenthortende Bosse klingt, als hätte jemand Dark Souls durch ein altes Ölgemälde geschoben und danach beschlossen, dass Herzschmerz noch besser funktioniert, wenn kurz davor jemand mit einer Pistole auf ein melancholisches Monster schießt. Kann schiefgehen. Kann aber auch genau der morbide kleine Indie-Treffer werden, den man zwischen den großen Fantasy-Brocken gerne mitnimmt.
🎨 Prison of Husks: Ein Soulslike über Liebe, Puppen und Pigment-Bosse
Prison of Husks ist eines dieser Indie-Spiele, bei denen der erste Satz schon reicht, damit man kurz aufhorcht: Ein nostalgisches Soulslike in einer gemalten Nachwelt, in dem man als Puppe erwacht und nach der verlorenen Geliebten sucht. Das Spiel von Glass Head Dolls erscheint für PC und PS5, ein Release ist für 2026 vorgesehen, eine Demo ist bereits verfügbar.

Das klingt nach Romantik, aber natürlich in jener Soulslike-Variante, bei der Liebe nicht mit Rosen beginnt, sondern mit Paraden, Pistolen, dichten Levelschleifen und Bossen, die Pigment horten. Romantik war selten so sehr damit beschäftigt, rechtzeitig zu parieren.
🎬 Announcement-Trailer
Der Trailer zu Prison of Husks zeigt eine gemalte Nachwelt, eine suchende Puppe, melancholische Ruinen und jene Sorte Soulslike-Romantik, bei der Liebe nicht blind macht, sondern den Parierzeitpunkt ruiniert.
🕯️ Eine Nachwelt wie ein verblassendes Gemälde
Die Welt von Prison of Husks heißt Lithos Plateau: eine Art himmlische Nachwelt, gemalt von einer reinen Seele – nur ist von der Erhabenheit offenbar nicht mehr viel übrig. Die Landschaft bröckelt, die Stimmung ist desolat, und irgendwo in diesem zerfallenden Bild wartet die verlorene Geliebte. Das ist ein angenehm eigenwilliger Kunst-Fantasy-Haken: nicht einfach „düsteres Königreich Nummer 47“, sondern eine Welt, die selbst wie ein beschädigtes Gemälde wirkt.
Spielerisch setzt Prison of Husks auf klassische Soulslike-Tugenden: aktive Kämpfe, Paraden, Ausdauer, verschiedene Waffen, Build-Anpassung über Ringe und Broschen, Pistolen als Ergänzung und dichte, miteinander verschlungene Level voller Geheimnisse und Abkürzungen.
🖼️ Liebe als Leveldesign
Der schönste Punkt an Prison of Husks ist, dass die Liebesgeschichte nicht wie bloße Dekoration wirkt. Die Suche nach der Geliebten passt zur zerfallenden Nachwelt, zur Puppenfigur und zu dieser seltsam brüchigen Atmosphäre. Der Spieler will nicht einfach nur „die Welt retten“, sondern etwas Persönliches zurückholen. Das ist kleiner, intimer und dadurch vielleicht stärker.
Auch das Leveldesign klingt vielversprechend. Dichte Bereiche, Abkürzungen und verschlungene Wege sind bei Soulslikes nicht Beiwerk, sondern Herzstück. Wenn Prison of Husks seine gemalte Welt wirklich so baut, dass jeder neue Durchgang ein Stück Erinnerung, Verlust oder Verfall freilegt, könnte daraus mehr werden als nur ein weiterer Genre-Nachzügler mit Ausdauerleiste.
🩸 Ein kleines Spiel mit schönem Stich
Natürlich bleibt es ein Indie-Projekt mit klarer Nische. Aber genau diese Nische hat Profil: PS1-Anmutung, gemalte Nachwelt, Puppenkörper, verlorene Liebe, Pigment-Bosse, Ringe, Broschen, Pistolen und Paraden. Das ist keine riesige Marketingwalze, sondern ein Spiel mit einem ziemlich präzisen morbiden Versprechen.
Für Fantasykosmos reicht das locker als kleine, atmosphärische Gaming-News. Prison of Husks bringt Kunst-Fantasy, Soulslike-Strenge und romantisches Elend zusammen – und manchmal braucht eine gute Meldung eben nicht mehr als eine Puppe, ein kaputtes Jenseits und einen Boss, der seine Farbe nicht teilen will.






