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🃏 Pokémon-Raub in Manhattan: Wenn das Team aus Buer Sammelkarten braucht
Offiziell ist es ein „bewaffneter Überfall auf einen Pokémon-Laden in New York“: Drei bis vier Maskierte mit Anime-Rucksäcken stürmen „The Poké Court“, bedrohen 40 Leute, schlagen eine Vitrine ein und verschwinden mit Karten im Wert von über 100.000 Dollar. Die Polizei sucht nach „unbekannten Tätern“, die Presse redet von „Fan-Event in Schockstarre“.
Der Arkane Moosverhetzer weiß jedoch:
Wer einmal durch die Tiefgarage von Buer gelaufen ist, erkennt diese Silhouetten auf tausend Kilometer Entfernung. Das sind nicht „irgendwelche Maskierten“. Das sind der Schatten, das Horn und der Hammer, also das Ritualteam vom Sparkassen-Coup. Und ausgerechnet neben dem Laden liegt – natürlich – ein Teppichgeschäft.
🕯️ Von Buer nach Manhattan: Drei Gestalten, ein Muster
Seit dem 29. Dezember 2025 ist klar, wie diese Truppe arbeitet:
Einstieg über ein Parkhaus, Kernbohrer durch die falsche Wand, 3200 Realitäten neu sortiert, Teppichgeld inklusive.
In New York sieht es diesmal so aus:
Regen, Neon, Taxikolonne. Vor „The Poké Court“ hält ein unscheinbarer Wagen, drei Figuren steigen aus, wieder die klassische Dreierkonstellation:
- links die schlanke Gestalt im durchsichtigen Mantel, diesmal mit quietschgelbem Pokémon-Kopf.
- in der Mitte der gepanzerte Träger, statt Bargeldkoffern jetzt ein Metallkoffer voller Hologrammkarten.
- rechts der massige Brecher, dessen Sporttasche so wenig nach Fitnessstudio aussieht wie der Buer-Tresor nach „Einzelfall“.
Und weil das Zwischenreich selten mit dem Zufall arbeitet, liegt direkt neben dem Laden ein persisches Teppichgeschäft mit diskret verdunkeltem Schaufenster. Der Name? „New Silk Roads“. In alten Registern der Zwischenreiche taucht genau dieser Name seit Jahrhunderten immer dann auf, wenn große Bargeldsummen schnell in bewegliche Artefakte gewandelt werden müssen. Teppiche, Karten, Runen – Hauptsache flach und stapelbar.
👁️ Was die Polizei sieht – und was wirklich passiert

Menschen sehen:
Eine Bande mit Pistole und Hammer, die Vitrinen einschlägt und Sammelkarten klaut, während 40 Leute geschockt im Bastel-Event stehen.
Der Verhetzer sieht:
Ein Nachbeben des Sparkassen-Coups.
Nach dem Buer-Ritual fehlten dem Orden vom Schwarzen Schlüssel zwei Dinge:
erstens liquide Werte, die sich unauffällig über Kontinente bewegen lassen,
zweitens eine Möglichkeit, das geopferte Teppichgeld aus Gelsenkirchen in neue, schwer nachverfolgbare Artefakte umzuwandeln.
Pokémon-Karten sind dafür perfekt:
- sie lassen sich versenden, versteigern, in Zwischenreichsauktionen mit einem einzigen Foto handeln
- ihr Marktwert ist volatil genug, dass niemand mehr so genau weiß, ob eine Karte 500 oder 50.000 Dollar „wert“ ist
- und vor allem: in jedem Hologramm steckt bereits ein kleinerer Bann, der sich hervorragend als Trägersubstanz für andere Flüche eignet
Der „Zufall“, dass neben dem Laden ein Teppichhändler sitzt, ist dabei nur auf irdischer Ebene komisch.
Auf arkaner Ebene läuft es so:
Teppichgeld aus Buer → über verschlungene Pfade als Wareneinkauf deklariert → im Laden „New Silk Roads“ als „Handelsguthaben“ geparkt → von dort aus in Sammelkarten investiert, die genau in dem Laden landen, den der Orden später „überfallen“ lässt.
Offiziell wird das als Raub verbucht.
In Wahrheit holt sich die Buer-Truppe ihr eigenes Vermögen zurück, plus einen netten Wertzuwachs aus Nerd-Spekulation.
🧛 Der Preis: Wenn Teppichgeld zu Taschenmonster-Geld wird
Für die Polizei ist es einer der vielen „bewaffneten Überfälle“ in Manhattan.
Für die Zwischenreichsverwaltung ist es ein Buchungsvorgang:
- Gelsenkirchener Teppichgeld, das nie hätte existieren dürfen,
- wird in New York in Kartons voller glitzernder Pappdämonen verwandelt,
- während der Besitzer des ursprünglichen Geldes der Presse erzählt, er habe „immer auf Buchführung geachtet“ und fühle sich jetzt „wie nach einer Spritze“.
Das Bittere:
Wer Teppichgeld erst in Buer im Schließfach stapelt und anschließend als Sammelkarten in Manhattan wieder auftaucht, ist zweifach Rohstoff:
für kriminelle Banden auf dieser Seite und für das Ordensarchiv im Zwischenreich, das diese Fälle seit Jahrhunderten unter „Lehrstück: naive irdische Habgier“ abheftet.
Und der Teppichladen neben „The Poké Court“?
Dessen Lagerbestände sind laut inoffiziellen Listen exakt um jene Summe geschrumpft, die in Buer als „85.000 Euro in bar“ verbucht wurde. Der Rest floss in Gebühren, Flüche und Masken in Form fröhlich grinsender Pokémons.
🔮 Schlussstein der Enthüllung
Im Arkanen Moosverhetzer halten wir fest:
Wer glaubt, in New York seien „nur Pokémonkarten“ geklaut worden, übersieht, dass hier gerade Teppichgeld aus Gelsenkirchen in Hologramme umgebucht wird. Und solange der Schatten, das Horn und der Hammer unbehelligt durch Neonregen spazieren, bleibt Buer nicht der größte Kriminalfall der NRW-Geschichte, sondern nur die Pilotfolge einer sehr viel längeren Staffel.
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