Pirates of the Caribbean 6: Jack Sparrow hat seine letzte Fahrt noch nicht abgesagt
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🏴☠️ Der Rum ist noch längst nicht alle
📰 Was ist los?
Johnny Depp kann sich eine Rückkehr als Jack Sparrow vorstellen, wenn Pirates of the Caribbean 6 der Reihe einen würdigen Abschluss ermöglicht. Produzent Jerry Bruckheimer führt bereits Gespräche mit ihm. Unterschrieben ist allerdings noch nichts.
🐛 Was denken wir?
Ein letzter großer Piratenfilm mit einer wirklich guten Geschichte wäre allemal reizvoller als ein beliebiger Nostalgieauftritt. Allerdings muss das Drehbuch erst einmal überzeugen. Pedro hat sich vorsorglich als Schiffskoch beworben. Seine einzige Spezialität ist Rum mit Rum.
Totgesagte Piraten leben länger. Vor allem, wenn sie Jack Sparrow heißen und selbst auf dem Weg zum Schafott noch einen Fluchtplan aus einer leeren Rumflasche zaubern können. Johnny Depp hat erstmals seit längerer Zeit selbst ausführlicher über seine mögliche Rückkehr zu Pirates of the Caribbean gesprochen. Der Schauspieler wäre bereit, erneut als exzentrischer Piratenkapitän in See zu stechen. Allerdings möchte er nicht einfach einen weiteren Film drehen. Ihm geht es darum, die berühmte Reihe auf eine Weise zu verabschieden, die ihr gerecht wird. Ein endgültiger Vertrag für den sechsten Teil existiert bislang nicht.

🏴☠️ Johnny Depp will einen würdigen Abschied
Während der Werbetour für seinen neuen Film Ebenezer wurde Johnny Depp auf seine berühmteste Rolle angesprochen. Seine Antwort dürfte zahlreiche Piratenfreunde aufhorchen lassen.
Depp schließt eine Rückkehr als Captain Jack Sparrow ausdrücklich nicht aus. Er möchte allerdings, dass die Geschichte einen überzeugenden Abschluss erhält.
Dabei geht es ihm offenbar weniger um einen weiteren großen Auftritt als um die Möglichkeit, sich von der Filmreihe auf eine bessere Weise zu verabschieden. Besonders deutlich wurde er bei der Frage nach Jerry Bruckheimer.
Mit dem langjährigen Produzenten der Reihe würde er nach eigener Aussage jederzeit wieder zusammenarbeiten. Beide verbindet eine langjährige Freundschaft, und Depp betonte sein großes Vertrauen in Bruckheimer. Das sind bemerkenswert offene Worte, nachdem die Zukunft seiner berühmtesten Filmfigur über Jahre hinweg ungewiss war.
Nur eine verbindliche Zusage sind sie noch nicht.
⚓ Der Produzent will seinen Kapitän zurück
Auch von der anderen Seite gibt es seit Monaten positive Signale. Jerry Bruckheimer bestätigte bereits im August 2026, dass Gespräche mit Johnny Depp über Pirates of the Caribbean 6 laufen.
Gleichzeitig werde weiterhin an einem Drehbuch gearbeitet. Das ist entscheidend, denn Bruckheimer hat mehrfach erklärt, dass die Qualität der Geschichte für eine mögliche Rückkehr ausschlaggebend sei. Jeff Nathanson, der bereits das Drehbuch für Pirates of the Caribbean: Salazars Rache schrieb, arbeitet an der neuen Geschichte.
Schon 2024 berichtete Bruckheimer, dass insbesondere das Finale des Drehbuchs vielversprechend sei, während die ersten beiden Akte noch überarbeitet werden müssten. Wie weit die aktuelle Fassung inzwischen fortgeschritten ist, bleibt offen.
Es gibt also durchaus konkrete Gespräche. Aber noch keinen bestätigten Drehbeginn, keine veröffentlichte Besetzung und keinen Kinotermin.
🐙 Neustart oder letzte große Piratenfahrt?
Eine weitere offene Frage betrifft die Richtung des sechsten Films. Disney beschäftigt sich seit Jahren mit unterschiedlichen Möglichkeiten, die Reihe fortzusetzen. Dabei standen sowohl ein neuer Film im bisherigen Universum als auch ein umfassenderer Neustart zur Diskussion.
Zwischenzeitlich wurde außerdem ein eigenständiges Projekt mit Margot Robbie entwickelt. Wie viel Platz Jack Sparrow in der nächsten Geschichte tatsächlich erhalten würde, ist deshalb noch nicht geklärt.
Ein großer Abschiedsfilm mit der bisherigen Besetzung wäre etwas völlig anderes als eine neue Piratengeschichte, in der Jack lediglich für einen kurzen Auftritt zurückkehrt.
Depps jüngste Aussagen lassen erkennen, dass ihm gerade die erzählerische Bedeutung seiner Rückkehr wichtig ist. Ein bloßer Gastauftritt, der vor allem für nostalgischen Applaus sorgen soll, dürfte diesem Anspruch kaum gerecht werden.
Und vielleicht liegt genau darin die größte Herausforderung: Wie verabschiedet man eine Figur, die eigentlich nie besonders viel davon gehalten hat, sich an Regeln oder endgültige Entscheidungen zu halten?
💀 Fünf Filme und ein legendärer Piratenkapitän
Als Fluch der Karibik 2003 in die Kinos kam, war keineswegs selbstverständlich, dass eine Verfilmung einer Disney-Themenparkattraktion zu einem weltweiten Kinoerfolg werden würde.
Johnny Depp machte aus Jack Sparrow jedoch eine der unverwechselbarsten Fantasyfilmfiguren seiner Generation.
Sein schwankender Gang, die verschachtelten Ausreden, die extravagante Kleidung und die erstaunliche Fähigkeit, sich selbst aus den aussichtslosesten Situationen herauszuwinden, verliehen der Reihe ihren besonderen Humor.
Gemeinsam mit Will Turner, Elizabeth Swann und später zahlreichen weiteren Gestalten kämpfte Jack gegen untote Piraten, Seeungeheuer, verfluchte Schiffe und die britische Marine.
Zwischen 2003 und 2017 entstanden fünf Filme, die weltweit zusammen rund 4,5 Milliarden US-Dollar einspielten. Die späteren Teile konnten allerdings nicht mehr durchgehend an den erzählerischen Schwung der ersten Trilogie anknüpfen.
Der bislang letzte Film, Salazars Rache von 2017, ließ Jack Sparrow zwar erneut davonsegeln. Einen wirklichen Abschied von der Figur bot er jedoch nicht.
🌊 Ein letzter Horizont für Jack Sparrow?
Nach beinahe einem Jahrzehnt ohne neuen Kinofilm steht die Reihe an einem Wendepunkt. Disney besitzt eine enorm bekannte Fantasywelt, Bruckheimer möchte sie fortsetzen und Depp zeigt sich grundsätzlich offen für eine Rückkehr.
Was noch fehlt, ist die Geschichte, die alle Beteiligten überzeugt. Ein überzeugender sechster Teil müsste nicht zwangsläufig sämtliche alten Figuren zurückholen oder die bisherigen Abenteuer an Größe übertreffen.
Vielleicht genügt es, Jack Sparrow noch einmal auf eine Reise zu schicken, die seiner Figur einen angemessenen letzten Auftritt ermöglicht.
Eine Schatzkarte, ein verfluchtes Schiff, ein paar zweifelhafte Verbündete und ein Kapitän, der selbstverständlich behauptet, alles genau so geplant zu haben.
Ob es dazu kommt, ist weiterhin offen. Doch zum ersten Mal seit längerer Zeit klingt die Aussicht auf Jack Sparrows Rückkehr nicht mehr wie ein bloßes Wunschkonzert.
Und solange sein Kompass noch irgendwohin zeigt, sollte man diesen Piraten besser nicht abschreiben.





