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Blood Of My Blood: Baby Fraser im Anmarsch
📰 Was ist los?
Blood of My Blood erzählt die Liebesgeschichten der Eltern von Jamie und Claire in Schottland und im England des Ersten Weltkriegs. Showrunner Matthew B. Roberts hat bestätigt, dass das Prequel endet, wenn Jamie Fraser geboren wird. Staffel 1 ist gestartet, Staffel 2 ist bereits bestellt, während die Hauptserie Outlander mit Staffel 8 im Jahr 2026 abschließt.
🐛 Was denken wir?
Ein Prequel mit klarer Ziellinie wirkt angenehm altmodisch in einer Zeit, in der viele Serien nur auf Verlängerung spielen. Wenn Blood of My Blood den Weg zur Geburt von Jamie wirklich konsequent geht, könnte das Fraser-Universum einen runden Abschluss bekommen statt einer ewigen Zeitschleife rund um die Steine.
🧚 Pan’s Labyrinth: Der Faun zieht zum Jubiläum ins Bücherregal
Pan’s Labyrinth war nie der richtige Stoff für Menschen, die Märchen grundsätzlich mit Harmlosigkeit verbinden. Guillermo del Toros Dark-Fantasy-Klassiker hat vor 20 Jahren gezeigt, dass Feenwesen, Labyrinthe und alte Prüfungen nicht automatisch Trost spenden. Manchmal riechen sie nach Erde, Blut, Angst und der sehr kindlichen Hoffnung, dass hinter der nächsten Tür vielleicht doch eine bessere Ordnung wartet.

Zum Jubiläum erscheinen am 8. September 2026 gleich zwei neue Bücher, die genau diesen dunklen Maschinenraum öffnen. Pan’s Labyrinth: The Complete Screenplay enthält das komplette Drehbuch, dazu Produktionsmaterial, Konzeptkunst und Storyboards. Guillermo del Toro’s Pan’s Labyrinth: Inside the Creation of a Modern Fairy Tale – 20th Anniversary Edition kommt als erweiterte Making-of-Ausgabe mit neuem del-Toro-Vorwort und einem Beitrag von Steven Spielberg. Der Faun kehrt also nicht nur ins Kino zurück, sondern gleich mit Werkzeugkoffer, Skizzenmappe und einem genauen Blick hinter die Labyrinthwand.
🎬 Offizieller Jubiläums-Trailer
Der Jubiläums-Trailer zu Pan’s Labyrinth erinnert daran, warum del Toros Märchenwelt bis heute so stark wirkt: schön, grausam, verwunschen und nie auch nur eine Sekunde harmlos.
📖 Ein Märchen, das seine Zähne nie versteckt hat
Der Reiz dieser Bücher liegt nicht darin, dass sie einfach hübsch auf dem Tisch liegen. Pan’s Labyrinth ist ein Film, bei dem Form und Inhalt brutal eng zusammenarbeiten: das Franco-Spanien als historische Gewaltwelt, Ofelias Fantasie als Flucht und Prüfung, der Faun als unzuverlässiger Wegweiser, der Bleiche Mann als Albtraum mit gedecktem Tisch. Wer das Drehbuch, die Entwürfe und die Storyboards sieht, bekommt nicht nur Bonusmaterial, sondern einen Blick darauf, wie diese finstere Märchenlogik gebaut wurde.
Gerade die Making-of-Ausgabe ist spannend, weil del Toros Filme immer nach perfektem Handwerk aussehen. Monster entstehen bei ihm nicht aus einem Effektmenü, sondern aus Mythos, Material, Form, Körper und einer grandios präzisen Bildfantasie. Pan’s Labyrinth funktioniert bis heute, weil seine Kreaturen nicht wie Dekoration wirken. Sie haben Gewicht. Sie könnten aus einem alten Buch kriechen, aber auch aus einem schlechten Traum.




