Orken: Orks, Menschen & ein „Neanderthal Western“ im Soulslike-Gewand

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Orken für Fortgeschrittene: Soulslike im Neanderthal

📰 Was ist los?
Orken ist ein Singleplayer-Action-RPG für PC (Steam), angesiedelt in einer düsteren Grenzregion, in der „Orcs vs. Humans“ nicht nur Marketingfloskel, sondern zentraler Konflikt ist. Du spielst Coltec, einen jungen Khar-Krieger, der seinen entführten Freund sucht und dabei über eine Verschwörung stolpert, die seine Heimat Edom bedroht. Eine Demo soll am 26. Februar 2026 erscheinen, gemeinsam mit einem Kickstarter, der das Ganze als transmediale Marke mit Romanen und Bildbänden etablieren soll.

🐛 Was denken wir?
Die Mischung klingt wie: „Was wäre, wenn ein League-of-Legends-Artbook ein Soulslike verschlingt und dann als Western wieder ausspuckt?“ – SIXMOREVODKA liefert die Optik, Demagog Studio (The Cub) das Gameplay. Riskant wird’s erst, wenn aus „transmedialem Projekt“ ein Buzzword-Bingo mit Kickstarter-Abhängigkeit wird. Aber: Orks als Protagonisten, klare Souls-DNA und ein Studio, das seit Jahren spektakuläre Artworks abliefert. Das ist zumindest spannender, als das nächste generische Menschenkönigreich in Sepia.

⚔️ Orken: Orks, Menschen & ein „Neanderthal Western“ im Soulslike-Gewand

Ein neues Fantasy-Schlachtfeld öffnet sich: Mit Orken stellen SIXMOREVODKA und Demagog Studio ein stilisiertes Action-RPG vor, in dem ausgerechnet die Orks die Hauptrolle spielen – inklusive Kickstarter und spielbarer Demo.


🩸 Story: Kriegsfront statt Heldengruppenkuscheln

Im Zentrum steht Coltec, ein Krieger der Khar – also der titelgebenden Orken-Seite. Sein bester Freund verschwindet, vermutlich in den Händen menschlicher Invasoren. Coltec sammelt eine kleine Gefährtentruppe um sich, jagt die Entführer durch fremdes Territorium und stolpert dabei über die Vorzeichen eines größeren Kriegs, der Edom verschlingen könnte.

Das Interessante daran: Das Projekt Orken ist von Beginn an als fortlaufendes Erzähluniversum angelegt – mit Serial-Fiction, Büchern und Graphic Storytelling, aus dem das Spiel „nur“ ein eigenständiger Baustein ist. Heißt: Wer will, bekommt nicht nur Skillbäume, sondern auch Lesestoff. Wer nicht will, kann das vermutlich ignorieren und einfach Monster verprügeln.


🛡️ Gameplay: Soulslike mit Totempfahl

Spielerisch verheißt Orken eine Mischung aus Dark Souls und Dragon’s Dogma:

  • Stamina-basierter Nahkampf: schwere Hämmer, gezielte Schläge, schnelle Ausweichrollen – wer die Ausdauerleiste leer spammt, kassiert.
  • Abklingzeiten statt Button-Mash: Spezialfähigkeiten liegen auf Cooldowns und verstärken Standardangriffe, statt sie zu ersetzen.
  • Poise- & Stagger-System: Treffer füllen eine „Standhaftigkeitsleiste“ der Gegner; ist sie gebrochen, werden sie kurz wehrlos und können hingerichtet werden.

Spannend ist das Atman-System: Coltecs Seele wird als Totempfahl dargestellt, dessen einzelne Segmente du beim Levelaufstieg drehst. Je nachdem, welche Fähigkeiten du aneinanderreihst, verstärken sie sich gegenseitig oder heben sich sogar auf – ein bisschen wie ein runenbasierter Skillwürfel statt der üblichen Talentliste.

Dazu kommen Dialog-Entscheidungen und Reaktionen der NPCs auf dein Verhalten – inklusive veränderter Beziehungswerte und anderer Optionen in späteren Schlüsselszenen. Ob das am Ende eher „Mass Effect mit Orks“ oder nur „zwei alternative Dialogzeilen“ wird, muss die Demo zeigen.


🎨 Stil: League-of-Legends-Schule trifft „Neanderthal Western“

Hinter Orken steht mit SIXMOREVODKA ein Art-Studio, das vielen bereits durch seine League of Legends-Splash-Illustrationen bekannt ist. Entsprechend stark ist der Fokus auf eine markante Bildsprache: stilisiert, grafisch, farbintensiv – offiziell inspiriert von Hi-Fi RUSH, nur deutlich dunkler.

Das Spiel beschreibt sich selbst als „Neanderthal Western“: raues Grenzland, primitive Technologie, religiöser Fanatismus – aber mit Totems und Kriegsbemalung statt Revolverheld in Jeans. Wenn das Writing mit der Optik mithält, könnte hier tatsächlich mal ein Fantasy-Setting entstehen, das nicht wie die dritte Variation von „Grimmiger Norden mit Burgen“ wirkt.

🎬 Reveal-Trailer zu »Orken«

Offizieller „ORKEN: ANNOUNCEMENT TRAILER“ vom Studio SIXMOREVODKA – erster Blick auf das dark-fantasy Orks-vs.-Menschen-ARPG.


🧪 Fazit: Auf dem Radar behalten, aber Kickstarter-Brille absetzen

Pro:

  • Orks in der Hauptrolle statt generischer Menschenritter
  • Soulslikes Kampfgerüst mit eigenem Twist (Totem/Atman-System)
  • Starker Art-Direction-Background durch SIXMOREVODKA

Contra-Risiko:

  • Kickstarter + transmediale Großvision können schnell nach „Viel IP, wenig Spiel“ riechen
  • Noch kein Releasetermin, nur Demo-Datum und jede Menge Versprechen

Unser aktuelles Urteil: Orken gehört auf die Watchlist, aber nicht blind in die Wunschliste für 2026 einsortiert. Erst wenn die Demo am 26. Februar beweist, dass sich „Neanderthal Western“ nicht nur gut anhört, sondern sich auch gut spielt, reden wir über echten Geheimtipp-Status. Bis dahin: Alle schön weiterorken.

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