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Tausend Rätsel suchen ein Gehirn
📰 Was ist los?
Order of the Sinking Star erscheint 2026 auch für PlayStation 5. Das Fantasy-Puzzleabenteuer von Jonathan Blows Studio Thekla umfasst mehr als 1.000 handgefertigte Rätsel, vier miteinander verbundene Welten, mehrere Enden und zahlreiche Figuren mit unterschiedlichen Fähigkeiten.
🐛 Was denken wir?
Der Umfang klingt gleichermaßen faszinierend und bedrohlich. Besonders spannend ist aber nicht die reine Zahl, sondern das Versprechen, dass Figuren und Mechaniken aus getrennten Welten später gemeinsam funktionieren müssen. Ein sprechendes Boot ist dabei vermutlich noch das übersichtlichste Problem.
⭐ Order of the Sinking Star: Tausend Rätsel stürzen auf die PS5
Jonathan Blow hat offenbar beschlossen, dass der menschliche Verstand bislang noch nicht ausreichend beschäftigt war. Order of the Sinking Star erscheint 2026 neben PC und Nintendo Switch 2 auch für PlayStation 5 – mit mehr als 1.000 handgefertigten Rätseln, vier miteinander verschmelzenden Welten und einer Figurenauswahl, zu der neben Königin, Krieger und Zauberer auch ein sprechendes Boot gehört.
Der neue Trailer und ein ausführlicher Hands-on-Bericht zeigen erstmals genauer, wie das Fantasy-Puzzleabenteuer aufgebaut ist. Statt einer einzelnen Mechanik, die über einige Stunden variiert wird, treffen hier zahlreiche Figuren mit eigenen Fähigkeiten auf unterschiedliche Welten. Später werden diese Systeme zusammengeführt, bis aus einem übersichtlichen Schieberätsel eine kleine Verwaltungskrise für das Gehirn entsteht.

👑 Königin, Dieb und Zauberer lösen anders
Zu Beginn steuert man eine Königin durch einen seltsamen Palast und lernt, Hindernisse über gitterförmige Felder zu bewegen. Fehler lassen sich jederzeit zurückspulen, was angesichts der späteren Komplexität weniger Komfortfunktion als psychologische Grundversorgung sein dürfte.
Weitere Figuren führen eigene Regeln ein. Der Krieger Valens kann Blöcke schieben, der Dieb Tif zieht sie heran und der Zauberer Isidore tauscht aus der Entfernung den Platz mit ihnen. Eine Druidin verwandelt Objekte, ein Barde beeinflusst Kreaturen und eine Priesterin kann andere Figuren vor Angriffen schützen.
Auch abseits dieser Gruppe warten eigene Spielideen. Ein Forscher nutzt farbige Lichtstrahlen in einem Minenlabyrinth, während ein Händler auf Inseln mit Spiegelbildern die Position wechselt. In einem weiteren Bereich soll eine gestrandete Seefahrerin Flüsse umleiten und sich über riesige Steine und Seerosen bewegen.
🎬 PS5-Ankündigung und ausführlicher Überblick
Der neue Trailer zu Order of the Sinking Star zeigt Königinnen, Zauberer, Goblins und ein sprechendes Boot in einer Fantasywelt, die aus mehr als tausend miteinander verzahnten Rätseln besteht.
🧩 Vier Welten werden zu einem einzigen Rätsel
Der entscheidende Kniff liegt im Zusammenwachsen der verschiedenen Welten. Figuren, die zunächst in getrennten Geschichten unterwegs sind, begegnen einander später und müssen ihre Fähigkeiten über die Grenzen ihrer ursprünglichen Gebiete hinweg kombinieren.
Dann genügt es nicht mehr, nur zu wissen, dass der Krieger einen Block schieben oder der Zauberer mit ihm den Platz tauschen kann. Spieler müssen verstehen, wie Fähigkeiten aus unterschiedlichen Regelwelten ineinandergreifen und welche Figur an welchem Ort überhaupt die richtige Voraussetzung für den nächsten Schritt schafft.
Dabei bleibt die Reihenfolge teilweise offen. Wer an einem Rätsel festhängt, kann andere Gebiete besuchen und später zurückkehren. Das Spiel verbindet also eine klare Handlung mit genügend Freiheit, damit ein besonders widerspenstiger Goblin nicht gleich den gesamten Abend beschlagnahmt.
👺 Monster werden nicht bekämpft, sondern umsortiert
Klassische Kämpfe gibt es nicht. Goblins, feuerspeiende Kreaturen und andere Monster sind selbst Bestandteile der Rätsel. Sie greifen nach festen Regeln an, blockieren Wege oder müssen so manipuliert werden, dass sie sich gegenseitig ausschalten.
Ein Goblin tötet Figuren auf benachbarten Feldern, während andere Wesen Feuer in geraden Linien speien. Der Barde kann Gegner bezaubern, die Priesterin schützt angrenzende Verbündete und manche Tore öffnen sich erst, wenn die Kreaturen eines Abschnitts verschwunden sind.
Damit behandelt Order of the Sinking Star Monster weniger als Gegner und mehr als besonders schlecht gelaunte Schachfiguren. Das Schwert bleibt stecken, das Gehirn übernimmt – und der Goblin muss am Ende selbst herausfinden, warum er plötzlich vor dem eigenen Feuerdrachen steht.
⛵ Tausend Rätsel und ein sprechendes Boot
Die offiziellen Angaben nennen mehr als 1.000 handgefertigte Rätsel und hunderte Stunden Spielzeit. Der neue Hands-on-Bericht spricht von über 900 Leveln, mehreren Enden und einer Entwicklung von rund zehn Jahren.
Ein genauer Erscheinungstermin fehlt weiterhin. Fest steht nur, dass Order of the Sinking Star 2026 für PlayStation 5, Nintendo Switch 2 und PC veröffentlicht werden soll.
Jonathan Blow baut damit kein kleines Fantasyabenteuer für gelegentliche Denksportpausen. Vier Welten, zahlreiche Figuren und mehr als tausend Rätsel sollen sich zu einem einzigen großen System verbinden. Irgendwann spricht dann vermutlich selbst das Boot nicht mehr mit uns, weil wir seit drei Stunden denselben Stein falsch verschieben.





