Tausend Jahre versteckt, jetzt reicht’s: Okko The Exiled erscheint am 30. September

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Okko hat lange genug gewartet

📰 Was ist los?
Okko The Exiled erscheint am 30. September für Steam und GOG. Das Action-Adventure führt durch das Dämonenland Kutala; Konsolenversionen für PS5, Xbox Series, PS4, Xbox One und Switch folgen Anfang 2027.

🐛 Was denken wir?
Das Spiel sieht angenehm eigenständig aus. Die Verbindung aus handgezeichneter Pixelkunst, schnellem Kombokampf und großen Bossen wirkt deutlich charaktervoller als der nächste routinierte Fantasy-Plattformer. Und nach tausend Jahren darf Okko vermutlich auch ein bisschen schlechte Laune haben.

Tausend Jahre kann man erstaunlich viel verdrängen. Alte Schwüre, offene Rechnungen, Dämonenfürsten. Irgendwann kommt allerdings der Punkt, an dem selbst ein sehr geduldiger Verbannter seine Waffe einpackt und beschließt, dass jetzt genug gewartet wurde.

Okko steht in einer handgezeichneten Fantasylandschaft zwischen Felsen und riesigen Kreaturen, während rechts Gotto zu sehen ist und oben eine Dialogbox eingeblendet wird.
Okko The Exiled führt durch Kutala, wo selbst die Landschaft bereits deutlich macht, dass Okkos tausendjährige Ruhephase endgültig vorbei ist. © Frozen Flame Interactive / eastasiasoft

Okko The Exiled erscheint am 30. September 2026 für PC via Steam und GOG. Das seitlich scrollende Action-Adventure von Frozen Flame Interactive und eastasiasoft schickt Okko durch Kutala, ein Land voller Dämonen, das seit langer Zeit von den Himmeln abgeschnitten ist.

Nach tausend Jahren des Verbergens zieht Okko mit der Mighty Fang los, um die Herrscher von Kutala einen nach dem anderen auszuschalten und schließlich Dämonenfürst Yalda gegenüberzutreten. Die Konsolenfassungen folgen Anfang 2027 für PS5, Xbox Series, PS4, Xbox One und Switch.

⚔️ Treten, schleudern, kontern und möglichst nicht stehen bleiben

Das Kampfsystem setzt stark auf Bewegung. Okko kann Gegner in die Luft schleudern, auf ihnen abspringen, Projektile zurückwerfen, schießen und Angriffe zu längeren Kombinationen verbinden.

Eine besondere Rolle spielt der Focus Mode. Dafür wird sogenannte Heart Energy verbraucht, um Angriffe präziser zu timen, zusätzlichen Schaden zu verursachen und Schilde zu durchbrechen.

Dadurch wirkt Okko The Exiled deutlich stärker wie ein schnelles Actionspiel als wie ein klassischer Plattformer mit gelegentlichem Schwertkontakt. Gegner sollen aktiv über den Bildschirm bewegt, in Combos gehalten und gegeneinander ausgespielt werden.

Wer also bei Dämonen bisher vor allem an respekteinflößende Endgegner dachte, bekommt hier zusätzlich die Möglichkeit, sie quer durch Kutala zu treten.

🎬 Okko räumt Kutala auf

Der neue offizielle Gameplay-Trailer zeigt, wie stark Okko The Exiled auf Bewegung und Kombinationen setzt. Okko schleudert Gegner durch die Luft, kontert Angriffe, nutzt den Focus Mode und legt sich mit Bossen an, die deutlich mehr Platz auf dem Bildschirm beanspruchen als höflich wäre.

👹 Kutala ist voller Dämonen und ziemlich großer Bosse

Die Welt setzt auf seitlich scrollende Areale mit Präzisionsplattforming, Erkundung und Kämpfen gegen große Bossgegner. Einige davon sollen den Bildschirm fast vollständig ausfüllen und verlangen neben schnellen Reflexen auch das Lesen ihrer Angriffsmuster.

Zwischen den Ausflügen dient The Old Throne als zentraler Rückzugsort. Dort trifft Okko Verbündete, kauft Gegenstände, verbessert Fähigkeiten und erhält neue Informationen.

Der Hub besitzt außerdem eigene Geheimnisse. Dazu kommen sogenannte Deevols, die gesammelt werden können und zusätzliche Underground-Herausforderungen freischalten.

Das ergibt einen angenehmen Wechsel aus Action, Erkundung und kurzen Ruhephasen. Wobei Ruhe in einer Welt voller Dämonen vermutlich eher bedeutet, dass gerade niemand unmittelbar versucht, Okko zu zerlegen.

🎨 Handgezeichnete Pixelkunst statt Retro von der Stange

Optisch setzt das Spiel auf handgezeichnete 2D-Animationen mit starkem Pixel-Art-Einschlag. Figuren bewegen sich deutlich flüssiger, als es die bewusst retrohafte Darstellung zunächst vermuten lässt.

Gerade im neuen Gameplay-Trailer fällt auf, wie stark die Animationen auf die Kampfmechanik abgestimmt sind. Sprünge, Schläge, Konter und Schleuderbewegungen wirken sehr direkt miteinander verbunden.

Das passt zum grundlegenden Konzept. Okko The Exiled will offensichtlich weniger nostalgisch aussehen als tatsächlich alt spielen. Die Pixelästhetik liefert den Stil, während das Kampfsystem deutlich moderner und beweglicher angelegt ist.

Düsterer Fantasy-Werbebanner für den fiktiven Energydrink „BLACK RUNE“. Rechts sitzt ein muskulöser Orkkrieger in abgenutzter Leder- und Metallrüstung in einem rauchigen Kriegslager, hält eine schwarze Getränkedose mit Runenzeichen und stützt sich neben einer großen Streitaxt ab. Links steht in großer schwarzer und roter Serifenschrift der Slogan: „BLACK RUNE verleiht Schädel.“

💰 PC zuerst, Konsolen später

Die Standardversion kostet zum Start 14,99 Euro. Die Deluxe Edition liegt bei 19,99 Euro und enthält zusätzlich den digitalen Soundtrack. In den ersten beiden Wochen nach Veröffentlichung gibt es einen Rabatt von zehn Prozent.

Auf Konsolen erscheint das Spiel erst Anfang 2027. Dann folgen Fassungen für PS5, Xbox Series, PS4, Xbox One und Switch, sowohl digital als auch im Handel.

Damit bekommt der PC vorerst den Vortritt. Für Besitzer der älteren Konsolengeneration ist interessant, dass auch PS4 und Xbox One weiterhin berücksichtigt werden.

Und wer lieber auf Kutala wartet, kann sich damit trösten: Nach tausend Jahren Verbannung fallen ein paar zusätzliche Monate vermutlich kaum noch ins Gewicht.

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