🔍 Suche im Fantasykosmos
Spüre verborgene Pfade auf, entdecke neue Werke oder durchstöbere das Archiv uralter Artikel. Ein Wort genügt – und der Kosmos öffnet sich.

Die Heilerin muss alle retten, nur zuschlagen darf sie nicht
📰 Was ist los?
Das größtenteils als Soloprojekt entwickelte Occult: Scarlet Elegy hat eine Steam-Seite erhalten. Der Dungeon Crawler folgt der Heilerin Lily, die keine offensiven Fähigkeiten besitzt und ihre automatisch kämpfenden Gefährten mit Befehlen, Heilung und Verstärkungen unterstützen muss. Erkundet werden rasterbasierte 3D-Verliese wie eine verfluchte Schule, eine aufgegebene U-Bahn-Station und ein jenseitiges Krankenhaus. Ein Erscheinungstermin fehlt; eine sehr frühe Alpha ist über itch.io verfügbar.
🐛 Was denken wir?
Eine Hauptfigur vollständig ohne Angriffe zu entwerfen, ist mehr als eine kleine Rollenvariation. Lily muss ihre Gruppe tatsächlich führen, Beziehungen pflegen und auf deren Fähigkeiten vertrauen. Das kann Unterstützung endlich zu einer eigenständigen Spielweise machen, vorausgesetzt, die automatisch handelnden Gefährten entwickeln keinen ausgeprägten Drang, sich vor dem erstbesten Geist gegenseitig umzubringen.
👻 Occult: Scarlet Elegy schickt eine wehrlose Heilerin ins Geisterlabyrinth
Eine Heilerin ohne eigene Angriffe führt ihre Freunde durch verfluchte Krankenhäuser – endlich ein Rollenspiel, in dem Unterstützung nicht nur bedeutet, zwischen zwei Feuerbällen einen Heiltrank zu werfen. Occult: Scarlet Elegy verbindet klassischen 3D-Dungeon-Crawler mit Geisterhorror, rundenbasierten Kämpfen und einer Hauptfigur, die vollständig auf ihre Gefährten angewiesen ist.
Das größtenteils von Biomacchia allein entwickelte Rollenspiel hat eine Steam-Seite erhalten. Einen Erscheinungstermin gibt es noch nicht. Eine sehr frühe Alpha-Version lässt sich bereits kostenlos über itch.io ausprobieren.

🩸 Lily kann nicht angreifen – aber alle anderen am Leben halten
Im Mittelpunkt steht Lily, eine schüchterne Heilerin, die vom Geistwesen Lament besessen ist. Gemeinsam mit ihrer Schwester Yew wurde sie bereits vor ihrer Geburt mit mächtigen alten Geistern verbunden.
Beide gehören zur geheimen Gesellschaft The Garden, deren Exorzisten und spirituelle Medien übernatürliche Gefahren vor der gewöhnlichen Bevölkerung verbergen. Eine besonders herzliche Organisation scheint The Garden allerdings nicht zu sein. Lily übernimmt ihre Führungsrolle widerwillig und muss sich in einer Welt behaupten, in der Vertrauen gleichermaßen überlebenswichtig und gefährlich ist.
Im Kampf besitzt sie keinerlei offensive Fähigkeiten. Ihre Gefährten handeln weitgehend selbstständig, während Lily Befehle erteilt, ihre Werte verändert, Verstärkungen verteilt und Verwundete heilt. Sie gewinnt also nicht durch den stärksten Angriff, sondern dadurch, dass sie ihre Gruppe richtig einschätzt und selbst dann zusammenhält, wenn ringsum bereits sämtliche Geister aus den Wänden kriechen.
🏥 Schulen, U-Bahnen und Krankenhäuser werden zu Verliesen
Die Erkundung orientiert sich an klassischen Dungeon Crawlern. Spieler bewegen sich aus der Egoperspektive und schrittweise durch vollständig dreidimensionale, rasterbasierte Labyrinthe.
Zu den bestätigten Schauplätzen gehören eine heimgesuchte Schule, eine verlassene U-Bahn-Station und die Flure eines Krankenhauses, das offenbar nicht mehr vollständig zur Welt der Lebenden gehört. In den Verliesen warten Fallen, Schätze, Gegner und Hinweise auf die okkulte Gesellschaft hinter der sichtbaren Wirklichkeit.
Besonders das Krankenhaus dürfte sich als dankbarer Horrorort erweisen. Leere Patientenzimmer, lange Korridore und flackernde Beleuchtung benötigen schließlich nur noch einen jahrhundertealten Geist, um endgültig jede Hoffnung auf eine beruhigende Nachtruhe zu beseitigen.
🤝 Freundschaft wird zur Kampffähigkeit
Die Beziehungen innerhalb der Gruppe bilden einen wichtigen Teil des Fortschritts. Gespräche, Nebenaufgaben und inszenierte Zwischensequenzen vertiefen die Bindungen zwischen Lily und ihren Begleitern. Engere Beziehungen machen die Figuren anschließend im Kampf effektiver.
Damit verbindet Occult: Scarlet Elegy seine Geschichte unmittelbar mit dem taktischen System. Lily kann ihre Gefährten nicht einfach wie austauschbare Spielfiguren behandeln. Je besser sie ihre Ängste, Stärken und persönlichen Konflikte versteht, desto größer werden ihre gemeinsamen Überlebenschancen.
Noch befindet sich das Projekt in einem sehr frühen Stadium. Selbst die öffentlich spielbare Alpha enthält unfertige Bereiche, Platzhalter und ein Kampfsystem, dessen genauer Ablauf noch verändert werden kann. Die Grundidee steht allerdings bereits: Eine kampfunfähige Heilerin muss lernen, andere zu führen, während sie sich durch eine Welt bewegt, in der jeder verlassene Flur ein Tor ins Jenseits sein könnte.





