Zwei Tage zu früh nach Cyrodiil: Oblivion Remastered entwischt auf Switch 2 in die Wildnis

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Der Händler war beim Releasekalender schon auf Stufe 100

📰 Was ist los?
Physische Exemplare von Oblivion Remastered für Switch 2 wurden offenbar zu früh verschickt. Dadurch sind rund zehn Minuten echtes Gameplay im Dock und Handheld-Modus aufgetaucht. Offiziell erscheint die Portierung am 11. August und zielt auf 30 FPS bei 1080p beziehungsweise 900p mit DLSS.

🐛 Was denken wir?
Bei einem so großen Rollenspiel ist echtes Material zwei Tage vor Veröffentlichung durchaus interessant, zumal Bethesda die Switch-2-Version bislang eher sparsam in Aktion gezeigt hat. Der erste Eindruck sieht vernünftig aus. Ob die Portierung auch nach zwanzig Stunden, drei Oblivion-Toren und einem völlig eskalierten Inventar sauber läuft, dürfen ab Dienstag alle selbst herausfinden.

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🏰 Zwei Tage zu früh nach Cyrodiil: Oblivion Remastered entwischt auf Switch 2 in die Wildnis

Cyrodiil öffnet seine Tore auf Nintendo Switch 2 offiziell erst am 11. August. Einige physische Exemplare haben sich an diese Questvorgabe allerdings nicht gehalten. Weil ein Händler Kopien von The Elder Scrolls IV: Oblivion Remastered offenbar zu früh verschickt hat, sind nun erstmals längere echte Spielszenen der Switch-2-Fassung im Netz gelandet. Rund zehn Minuten zeigen das Rollenspiel sowohl im Dock als auch im Handheld-Betrieb.

Ein gepanzerter Krieger steht auf einem bewaldeten Hügel und blickt über Cyrodiil zur Kaiserstadt. Im Hintergrund erheben sich schneebedeckte Berge unter blauem Himmel.
Cyrodiil passt ab 11. August offiziell auf die Switch 2, einige physische Exemplare haben den Weg dorthin bereits etwas früher gefunden.
© Bethesda Softworks / ZeniMax Media

Für Bethesda ist das Timing ein wenig unpraktisch, für neugierige Spieler dagegen ausgesprochen praktisch. Bislang gab es zur technischen Umsetzung der neuen Portierung vor allem offizielle Angaben und sehr begrenztes Material. Jetzt lässt sich erstmals über mehrere Minuten beobachten, wie sich Cyrodiil tatsächlich auf Nintendos aktueller Hardware schlägt. Das Fazit des veröffentlichten Materials fällt zumindest auf den ersten Blick erfreulich unspektakulär aus: Oblivion Remastered sieht auf der Switch 2 tatsächlich nach Oblivion Remastered aus.

🎮 30 Bilder, 1080p – und unterwegs etwas weniger Cyrodiil pro Pixel

Bethesda peilt auf Switch 2 30 Bilder pro Sekunde an. Im Dock soll die Ausgabe bei 1080p liegen, während der Handheld-Modus auf 900p zielt. In beiden Betriebsarten kommt DLSS zum Einsatz, um die Bildqualität zu stabilisieren. Diese Eckdaten waren bereits vor dem Leak bekannt; die neuen Videos liefern nun erstmals einen längeren praktischen Eindruck davon.

🎬 Cyrodiil läuft schon auf Switch 2

Rund zehn Minuten echtes Gameplay zeigen Oblivion Remastered bereits vor dem offiziellen Switch-2-Start. Das Material stammt aus einer offenbar zu früh ausgelieferten Handelsfassung – Cyrodiil hat den Releasekalender also kurzerhand selbst übersprungen.

Gerade beim Handheld-Betrieb ist das interessant. Oblivion Remastered basiert auf einer technisch erheblich aufwendigeren Neuinterpretation des Rollenspiels von 2006 und verwendet Unreal Engine 5 für die neue Grafik. Dass der Port überhaupt auf einer mobilen Plattform landet, war deshalb schon bei der Ankündigung einer der spannenderen Punkte.

Die Videos ersetzen natürlich keinen gründlichen Techniktest. Zehn Minuten aus einer vorzeitig ausgelieferten Handelsfassung sagen wenig über spätere Gebiete, hektische Kämpfe oder besonders anspruchsvolle Szenen. Für den ersten Eindruck reicht das Material jedoch: Cyrodiil muss sich auf der Switch 2 offenbar nicht in ein Landschaftsgemälde mit gelegentlichen Einzelbildern verwandeln.

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🌄 Bethesda hat für unterwegs das vollständige Oblivion eingepackt

Inhaltlich handelt es sich um die komplette Remaster-Fassung. Neben dem Hauptspiel gehören die großen Erweiterungen Shivering Isles und Knights of the Nine dazu. Auch die kleineren DLCs wie Mehrune’s Razor, Wizard’s Tower, The Thieves Den und selbstverständlich das inzwischen nahezu archäologische Horse Armor Pack sind enthalten.

Die Switch-2-Version bekommt außerdem Bewegungssteuerung. Bethesda beschreibt sie ausdrücklich als eigene Hardwarefunktion der Portierung. Wer seine Schwerthiebe künftig mit zusätzlichem Körpereinsatz begleiten möchte, kann den Kampf gegen die Daedra damit wenigstens körperlich angemessen würdigen.

Bemerkenswert ist auch die physische Deluxe Edition: Das Hauptspiel befindet sich tatsächlich auf einer Game Card. Gerade auf Switch 2 ist das keine Selbstverständlichkeit mehr, weil zahlreiche große Produktionen auf Game-Key-Cards setzen und wesentliche Daten herunterladen lassen.

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🐴 Zwanzig Jahre später passt Oblivion plötzlich ins Handgepäck

Die Geschichte dahinter bleibt ohnehin bemerkenswert. Das ursprüngliche Oblivion erschien 2006 und gehörte zu den Rollenspielen, die den damals noch relativ jungen Gedanken einer riesigen frei erkundbaren 3D-Welt entscheidend prägten. Das Remaster modernisierte 2025 Grafik, Bedienung und zahlreiche Systeme, ohne Cyrodiils gelegentlich wunderbar seltsamen Charakter vollständig wegzupolieren. Bethesda beschreibt die neue Fassung selbst als modernisierte Version des Klassikers mit überarbeiteten Bildern und verfeinertem Gameplay.

Nun landet diese technisch deutlich aufwendigere Version auf einem Gerät, das man aus dem Dock ziehen und mitnehmen kann. Damit bekommt Oblivion eine Mobilversion, die 2006 vermutlich als besonders gewagte Beschwörung aus der Magiergilde durchgegangen wäre.

Dass ausgerechnet ein zu früh verschicktes physisches Exemplar den ersten längeren Praxiseindruck liefert, besitzt dabei eine gewisse Bethesda-Romantik. In Cyrodiil gehörten schließlich schon immer jene Momente dazu, in denen ein NPC plötzlich etwas tat, das der Questdesigner für später vorgesehen hatte.

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📦 Am 11. August darf dann jeder durch das Tor

Der reguläre Verkauf beginnt am Dienstag, 11. August 2026. Die Switch-2-Fassung erscheint digital und physisch; Vorbestellungen laufen bereits. Neben der Standardversion bietet Bethesda eine Deluxe Edition mit zusätzlichen Akatosh- und Mehrunes-Dagon-Ausrüstungssets an.

Bis dahin bleiben die vorzeitig verschickten Exemplare ein ungewöhnlich nützlicher Vorgeschmack. Entscheidend wird nach Veröffentlichung sein, wie stabil die 30-FPS-Vorgabe über längere Spielsitzungen hält, wie gut DLSS im mobilen Betrieb arbeitet und wie sich komplexere Gebiete schlagen.

Den ersten echten Blick kann man jedenfalls wagen.

Einige Händler haben offenbar schon Skillpunkte in Schnellreise investiert.

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