Noctule – Extinguish Thy Flame (Review)
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Noctule – Extinguish Thy Flame
🧿 Kurzfazit
Extinguish Thy Flame ist ein gewaltiger Schritt nach vorn. Noctule behalten die ineinandergreifenden Gitarrenmelodien und den melodischen Sofortzugriff des Debüts, erweitern das Ganze aber um kräftigen Melodeath, größere Arrangements, akustische Kontraste und deutlich individuellere Songs. Das Album ist eingängig genug, um sofort zu funktionieren, und emotional gehaltvoll genug, um weit über die Elden-Ring-Idee hinaus Bestand zu haben. Gelegentlich ähneln sich Tempo und Grundbewegung etwas zu stark, doch diese knapp 39 Minuten besitzen so viele großartige Melodien, dass man darüber ziemlich schnell hinwegstirbt. Verzeihung. Hinwegkommt.
🧭 Für wen & vergleichbar mit
Für Hörer, die Insomnium, Dissection, melodische Enslaved, Agalloch, Sentenced oder auch die melodischere Seite von Arch Enemy mögen und Black Metal durchaus mit großen Hooks vertragen. Fans von Svalbard werden besonders dort vertraute emotionale Farben entdecken, wo bittersüße Gitarren und Cherrys Stimme stärker ins Zentrum rücken. Und selbstverständlich für jeden, der bei den Worten Malenia, Mohg oder Limgrave sofort weiß, weshalb jetzt irgendwo ein Controller nervös zu zittern beginnt.
🎼 Highlights
Lord of Blood, Goddess of Rot, Age of the Stars, Hallowhorn Grounds
⛔ Für wen eher weniger geeignet?
Puristen, die Black Metal ausschließlich dann akzeptieren, wenn er klingt, als sei er 1993 in einer undichten Gartenlaube auf einem Diktiergerät aufgenommen worden, bekommen hier vermutlich Ausschlag. Extinguish Thy Flame ist klar produziert, ausgesprochen melodisch und liebt große Gitarrenlinien viel zu sehr, um irgendeine Reinheitsprüfung zu bestehen. Auch wer beim Wort Videospielkonzept reflexartig „Gimmick“ ruft, muss zunächst über diese Hürde. Die gute Nachricht: Nach spätestens drei Songs dürfte sie ziemlich weit hinter einem liegen.

🔥 Noctule – Extinguish Thy Flame: You Died. Jetzt mit Black Metal.
Andere Menschen spielen Elden Ring, verlieren 80.000 Runen in irgendeinem gottverlassenen Sumpf und legen den Controller für fünf Minuten weg, bevor sie doch wieder zurücklaufen. Serena Cherry schreibt darüber ein Black-Metal-Album. Das ist vermutlich die vernünftigste Reaktion. Es kommt eben nur nicht jeder drauf.
Extinguish Thy Flame ist das zweite Album ihres Soloprojekts Noctule, und diesmal wurden die schneebedeckten Gebirge von Skyrim gegen die Zwischenlande eingetauscht. Malenia fault majestätisch vor sich hin, Mohg veranstaltet seine Blutmesse, Godrick tackert fremde Körperteile an sich, Ranni plant eine kosmische Revolution und irgendwo wartet garantiert wieder ein überdimensioniertes Tier hinter einer Nebelwand darauf, den Spieler innerhalb von zwölf Sekunden zu beleidigen.
Und logisch: Beim Fantasykosmos könnte wir uns nur schwerlich einen passenderen musikalischen Kandidaten wünschen.
Der entscheidende Punkt liegt allerdings ganz woanders: Extinguish Thy Flame funktioniert auch dann, wenn man bei „Tarnished“ zunächst an hartnäckige Flecken auf Silberbesteck denkt. Cherry schreibt hier keine zehn Fan-Songs, denen ein Computerspiel als nerdiges Namensschild umgehängt wurde. Sie nimmt Tragik, Trotz, Einsamkeit, Verlust und Größenwahn dieser Welt und gießt sie in eine Mischung aus melodischem Black Metal und Melodic Death Metal, die deutlich größer, abwechslungsreicher und emotionaler klingt als das Debüt Wretched Abyss.
Das Spiel liefert die Mythologie. Noctule kümmert sich um die Schwerter.
🎧 Was erwartet dich?
Genre(s): Melodic Black Metal, Melodic Death Metal, Atmospheric Black Metal, Extreme Metal
Musikalische Einordnung: Noctule beginnen dort, wo Wretched Abyss aufgehört hat: Tremolo-Gitarren schlingen sich umeinander, Blastbeats treiben darunter, und Serena Cherry legt ihre markante harsche Stimme über Melodien, die bereits beim ersten Durchlauf erstaunlich viel hängenlassen. Diesmal steht daneben allerdings ein deutlich größerer Melodeath-Werkzeugkasten.
Lord of Blood trägt melodische Gitarrenläufe mit sich herum, für die manche schwedische Band vermutlich eine Niere pfänden würde. Age of the Stars verbindet Härte und große, traurige Leads so selbstverständlich, dass man nach wenigen Takten vergessen kann, wo Black Metal endet und Melodic Death Metal beginnt. Grafted arbeitet massiver, Lament of the Omen King bekommt fast symphonische Größe, während Hallowhorn Grounds eine überraschend helle, bittersüße Atmosphäre aufzieht.
Das ist die wichtigste Verbesserung gegenüber dem Debüt: Die Songs besitzen Gesichter. Wo Wretched Abyss seine großartige Grundidee manchmal etwas zu lange aus derselben Truhe holte, verteilt Extinguish Thy Flame seine Runen deutlich intelligenter. Ein Stück setzt stärker auf Wucht, ein anderes auf Trauer, das nächste auf Weite. Die gemeinsame Handschrift bleibt jederzeit erkennbar.
Dazu kommen zwei kurze Zwischenspiele. Welcome to Limgrave öffnet das Tor mit beinahe friedlicher Weite, O’ Death schafft später eine kleine Zäsur. Beide funktionieren atmosphärisch, nehmen dem ohnehin kompakten Album allerdings ein wenig Schwung. Ein Drama ist das jedoch kaum. Bei Elden Ring verliert man für deutlich weniger Fortschritt schon mal einem einzigen Abend.
Klangbild: Keir Campbell produziert, mischt und mastert eine Platte, die deutlich auf Größe zielt. Die Gitarren stehen breit, die Harmonien stapeln sich gelegentlich in Schichten übereinander, das Schlagzeug treibt hart durch den Unterbau und Cherrys Stimme besitzt genug Platz, um nicht im melodischen Sturm unterzugehen. Das Ergebnis klingt massiv und ausgesprochen modern.
Dabei bleibt bemerkenswert viel emotionale Farbe erhalten. Clean- und Akustikgitarren tauchen immer wieder zwischen den verzerrten Flächen auf, Synthesizer verbreitern einzelne Passagen, und gerade die langsameren Momente profitieren davon, dass nicht permanent alles auf maximalen Schaden gestellt wird. Die Produktion besitzt allerdings auch eine gewisse Verdichtung. Wer extrem dynamische Klangbilder liebt, wird hier stellenweise etwas mehr Luft suchen. Für diese Musik funktioniert der Druck dennoch hervorragend. Extinguish Thy Flame soll groß klingen. Malenia käme schließlich auch etwas albern rüber, wenn ihr Bosskampf dann am Ende nach Garagenprobe klänge, oder?
🎬 Offizielles Musikvideo
Offizielles Musikvideo zu Lord of Blood von Noctule – Serena Cherrys musikalische Verbeugung vor Mohg und zugleich ein hervorragendes Beispiel für die Mischung aus melodischem Black Metal und Melodic Death Metal auf Extinguish Thy Flame:
⚔️ Vier Bosskämpfe für die Ohren
Lord of Blood
Mohg hat Blut, Hörner, Größenwahn und einen erstaunlich komplizierten Familienhintergrund. Also im Grunde absolut ideale Metalvoraussetzungen. Lord of Blood stürzt sich ohne langes Vorspiel ins Geschehen. Die Gitarren harmonisieren wie besessen, Cherrys Stimme schneidet darüber, und unter allem steckt diese melodische Energie, die den Song viel näher an einem euphorischen Melodeath-Angriff als an klassischer Black-Metal-Misanthropie platziert.
Besonders stark ist die Leadarbeit. Hier wird nicht bloß Atmosphäre erzeugt. Die Gitarren singen regelrecht gegeneinander an, schrauben sich höher und geben dem Stück eine merkwürdige Mischung aus Triumph und drohendem Untergang. Mohg hätte vermutlich gerne etwas mehr Blut bestellt. Musikalisch ist aber bereits genug davon auf dem Boden.
Goddess of Rot
Dann Malenia. Natürlich Malenia. Who else? Diese Frau hat vermutlich mehr Spieler in Existenzkrisen gestürzt als sämtliche Egoshooter des 20. und 21. Jahrhunderts zusammen und bekommt hier ausgerechnet den verletzlichsten Song des Albums. Kann das passen? Oh ja, das passt.
Goddess of Rot nimmt das Tempo zurück und lässt jene bittersüßen Gitarrenfarben hinein, die man aus Cherrys anderer musikalischer Vergangenheit kennt. Atmosphärischer finnischer Metal schimmert durch die Harmonien, klare Gesangsmomente treten neben die Screams, und plötzlich wirkt Extinguish Thy Flame viel weniger wie ein Album über Bosskämpfe als wie eines über Verlust.
Malenias Geschichte wird dabei zum emotionalen Ausgangspunkt für Loyalität, Selbstaufgabe und Verlassenwerden. Cherry interessiert sich mehr für die Tragödie der Figur als für deren Schwierigkeitsgrad als Boss. Genau deshalb funktioniert das Stück auch ohne einen einzigen investierten Spielminute. Und wer sie im Spiel 37-mal bekämpft hat, hört wahrscheinlich zusätzlich ein Phantomgeräusch von „I am Malenia…“. Das geht vorbei. Vermutlich.
Age of the Stars
Klar, Ranni bekommt natürlich keinen gewöhnlichen Song. Age of the Stars öffnet den Horizont und gehört zu den Momenten, in denen die Platte ihre Melodeath-Seite am schönsten ausspielt. Große Gitarrenlinien, viel emotionale Bewegung und dieses leise Gefühl von etwas Kosmischem liegen über dem Stück.
Dabei bleibt der Song bemerkenswert direkt. Noctule brauchen keine zehn Minuten, um Größe herzustellen. Ein paar präzise Harmonien reichen. Diese Effizienz gehört zu den besten Eigenschaften des Albums. Man hört hier sehr deutlich, wie weit Cherry als Songwriterin seit Wretched Abyss gekommen ist. Die Melodie wird nicht mehr einfach über den Angriff gelegt. Sie führt ihn.
Hallowhorn Grounds
Und dann endet die Reise ausgerechnet mit einem Stück, das fast Licht hereinlässt. Hallowhorn Grounds besitzt etwas Feierliches, Weites, beinahe Versöhnliches. Die Gitarren tragen jene bittersüße Handschrift, die zwischen Triumph und Melancholie schwebt, und der Abschluss wirkt dadurch weniger wie das Besiegen eines Endgegners als wie der Blick zurück auf eine sehr lange Reise.
Das ist ausgesprochen klug gesetzt. Nach all dem Blut, der Fäulnis, den verlorenen Königen und dem üblichen FromSoftware-Familienglück braucht dieses Album keinen weiteren Schlag ins Gesicht. Es braucht einen Horizont. Und bekommt ihn.
🎨 Artwork
Hallo? Natürlich sitzt da ein Drache. Was sollte auf dem Cover eines Black-Metal-Albums über Elden Ring auch sonst sitzen? Ein Hoffnarr mit der Kopie des letzten königlichen Steuerbescheids? Das Schwarzweißmotiv zeigt eine gewaltige drachenartige Kreatur vor gezackten Bergen und einem großen, bleichen Mond. Knochen, verwachsene Pflanzen und unwirtliches Gelände füllen den Vordergrund. Darüber stehen Bandname und Albumtitel in einer Typografie, bei der selbst mittelalterliche Mönche vermutlich kurz über bessere Lesbarkeit diskutieren würden.
Und ja, das Ding funktioniert prächtig. Die Illustration sieht aus, als hätte jemand eine alte Fantasy-Radierung durch einen Black-Metal-Kopierer gejagt. Sie besitzt genau diese Mischung aus archaischer Abenteuerlust, Tod und gigantischer Bedrohung, die Elden Ring so gut mit extremem Metal verbindet. Kein Charakterportrait. Kein Screenshot. Kein plumper Fanservice. Nur eine Welt, in der ganz offensichtlich irgendetwas Großes darauf wartet, dich umzubringen. Willkommen in den Zwischenlanden.
🪦 Besondere Momente
🎮 Fantasy ist hier alles andere als Tapetenmuster
Der vielleicht wichtigste Punkt des ganzen Albums: Noctule verwenden Elden Ring nicht als Dekoration. Die Figuren werden zu emotionalen Projektionsflächen. Malenia steht für Loyalität und Verlust, Morgott für Ausgrenzung, Mohg für entfesselte Selbstbestimmung, und Rannis Geschichte öffnet einen ganz anderen emotionalen Raum. Cherry nutzt Fantasy damit so, wie gute Fantasy ohnehin funktioniert: als Vergrößerungsglas für sehr reale Gefühle. Genau deshalb gehört dieses Album zu Fantasykosmos.
🎸 Die Gitarren haben endlich genug Skillpunkte bekommen
Schon Wretched Abyss konnte fantastische Melodien schreiben. Extinguish Thy Flame weiß jetzt deutlich besser, was danach passieren muss. Die Leads bekommen Gegenstimmen, die Arrangements wachsen um sie herum, die Übergänge sitzen besser und Melodeath bringt einen zusätzlichen melodischen Wortschatz hinein. Hier wird nicht ständig das gleiche Riff mit neuem Helm ausgestattet. Das Songwriting ist schlicht weiter.
🌺 Der härteste Boss bekommt den verletzlichsten Song
Goddess of Rot ist konzeptionell vielleicht der schönste Einfall des Albums. Ausgerechnet Malenia, jene wandelnde Spielertodmaschine, wird musikalisch nicht als martialischer Triumph behandelt. Der Song schaut auf ihre Einsamkeit, ihre Bindung an Miquella und ihre körperliche Auflösung. Das gibt der ganzen Elden-Ring-Idee plötzlich Gewicht. Und irgendwo legt gerade jemand den Controller nieder und sagt: „Moment. Jetzt tut sie mir leid?“ Ja. Das ist tatsächlich gemein.
🗡️ Serena Cherry allein gegen die Zwischenlande
Extinguish Thy Flame ist komplett Cherrys Werk: Musik und Texte stammen von ihr, und Noctule ist ausdrücklich ihr Soloprojekt. Das hört man in der Geschlossenheit der Platte. Hier muss niemand vier musikalische Vorstellungen am Proberaumtisch miteinander verheiraten. Manchmal ist Demokratie großartig. Manchmal braucht ein Song einfach einen groovenden Diktator mit acht Gitarrenspuren.
📜 Hintergrund: Vom Lockdown in die Zwischenlande
Noctule entstanden ursprünglich während der Pandemie als Soloprojekt von Serena Cherry. Damals kehrte sie zu einer musikalischen Sprache zurück, die sie schon als Teenager beschäftigt hatte: Black Metal. Gleichzeitig verbrachte sie viel Zeit mit Skyrim. Aus dieser Kombination entstand 2021 Wretched Abyss, ein komplettes Album über Tamriel, seine Dungeons, Geschichten und Waffen.
Was zunächst nach einem klassischen Lockdown-Projekt klang, entwickelte sich weiter. Extinguish Thy Flame entstand über rund zwei Jahre hinweg, teilweise während Tourneen mit Svalbard. Cherry sammelte Ideen unterwegs und nutzte Noctule zunehmend als Raum, in dem sie musikalisch allein entscheiden konnte. Nach dem Ende von Svalbard hat dieses Projekt nun zwangsläufig noch einmal ein anderes Gewicht bekommen.
Der Wechsel von Skyrim zu Elden Ring ist dabei weit mehr als der Austausch eines Fantasy-Settings. Cherry verbindet mit FromSoftwares Spiel eine sehr persönliche Erfahrung. In einer schwierigen Lebensphase wurde dessen hartnäckiges Prinzip aus Scheitern, Lernen und erneutem Versuch für sie zu etwas, das weit über Unterhaltung hinausging. Diese Verbindung hört man Extinguish Thy Flame an.
Und nein, hier schreibt niemand über Malenia, einfach weil sie ein cooles Schwert besitzt. Obwohl sie natürlich schon ein verdammt cooles Schwert besitzt, das muss man zugeben.
🔥 Fazit: Praise the Riff
Extinguish Thy Flame hätte sehr leicht eine brillante Idee und ein mittelmäßiges Album werden können. „Black Metal über Elden Ring“ verkauft schließlich bereits die Überschrift. Zehn Bossnamen, ein paar Tremolos, fertig wäre der Nerd-Metal für Menschen, die ihre Collector’s Edition neben die Vinylsammlung stellen.
Noctule machen sich die Sache erheblich schwerer. Serena Cherry schreibt ein Album, dessen Fantasybezug tatsächlich sehr viel Bedeutung trägt. Sie zieht aus diesen Figuren Tragik, Trotz, Verlust und Widerstandskraft und übersetzt das alles in Musik, die erheblich vielseitiger geworden ist. Der Black Metal liefert die Kälte, der Melodic Death Metal die großen Linien, Cherrys Stimme die Wunde dazwischen.
Und nein, natürlich ist hier nicht alles perfekt. Einige Songs laufen mit sehr ähnlicher Grundgeschwindigkeit, und die beiden kurzen Zwischenspiele bremsen einen Albumfluss, der solche Bremsen eigentlich überhaupt nicht benötigt. Gelegentlich wünscht man sich einen noch drastischeren Tempokontrast oder einen Moment, in dem diese sehr kontrollierte Produktion einmal vollständig auseinanderbricht.
Dann kommt wieder irgendeine Gitarrenmelodie um die Ecke und erledigt die Diskussion. Extinguish Thy Flame ist ein fantastisches Metalalbum über Fantasy, das den seltenen Trick bewältigt, beiden Teilen dieser Beschreibung gerecht zu werden. Gamer bekommen eine liebevolle Reise durch eine Welt, die sie wahrscheinlich in teilen viel zu gut kennen. Metalhörer bekommen knapp 39 Minuten voller großer Melodien, Wucht und Melancholie.
Und wer beides liebt?
Der hat hier einen echten guten Tag.
YOU DIED.
Noch mal von vorn.

|
Künstler: |
Noctule |
|
Albumtitel: |
Extinguish Thy Flame |
|
Erscheinungsdatum: |
25. September 2026 |
|
Genre: |
Melodic Black Metal / Melodic Death Metal / Extreme Metal |
|
Label: |
Self release |
|
Spielzeit: |
ca. 39 Minuten |
🎼 Trackliste:
Welcome to Limgrave – 1:31
Devour the Gods – 4:17
Lord of Blood – 3:57
Grafted – 5:11
Goddess of Rot – 4:40
Lament of the Omen King – 5:48
O’ Death – 1:03
Become My Blade Once More – 3:15
Age of the Stars – 3:49
Hallowhorn Grounds – 5:28
👥 Besetzung:
Serena Cherry – Gesang, Gitarren, Bass, Komposition, Texte
🎚️ Produktion:
Keir Campbell – Produktion, Mix, Mastering
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