20 Millionen Yen für deinen Albtraum: Japans Horror-Meister eröffnen den Night Tales Club

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

👻 Für 20 Millionen spukt es sich doch gut

📰 Was ist los?
Disney+ bringt im Januar 2027 die sechsteilige Horror-Anthologie Night Tales Club. Sechs japanische Regisseure, darunter die J-Horror-Legenden Kiyoshi Kurosawa und Takashi Shimizu, verfilmen Geschichten von Ichi Sawamura. Takayuki Yamada spielt einen Geschäftsmann, der 20 Millionen Yen in Gold für echte Beweise übernatürlicher Ereignisse bietet.

🐛 Was denken wir?
Wenn die Macher von Pulse, Ju-On und Gannibal gemeinsam zum Gruselabend laden, hören wir aufmerksam zu. Besonders reizvoll finden wir den mysteriösen Gastgeber, der für echten Horror ein Vermögen bezahlt. Wahrscheinlich würden wir ihm unseren Pedro für deutlich weniger überlassen. Allerdings müssten wir vorher klären, ob er als übernatürliches Phänomen durchgeht.

Geistererscheinungen, verfluchte Gegenstände und Begegnungen mit Wesen, deren Existenz jede vernünftige Erklärung sprengt. Die meisten Menschen wären froh, solche Erlebnisse möglichst schnell zu vergessen. Ein exzentrischer japanischer Geschäftsmann sieht das anders. Er sammelt Beweise für das Übernatürliche und bezahlt dafür ein Vermögen. Vorausgesetzt, jemand hat den Schrecken tatsächlich erlebt und kann ihn beweisen.

Takayuki Yamada als Zenichi Hojo steht in einem bläulich beleuchteten Raum hinter einer großen Glasfassade. Neben ihm ist eine unheimliche weiße Maske zu sehen. Im Hintergrund leuchten die Hochhäuser einer japanischen Großstadt bei Nacht.
Ein Geschäftsmann auf der Suche nach dem Übernatürlichen: In Night Tales Club bietet Zenichi Hojo 20 Millionen Yen für überzeugende Beweise paranormaler Ereignisse. © Disney+ / jeweilige Rechteinhaber – offizielles Serienbild zu Night Tales Club

Disney+ hat den ersten Teaser zur sechsteiligen Horror-Anthologie Night Tales Club veröffentlicht. Für die Serie versammeln sich sechs japanische Regisseure, darunter Kiyoshi Kurosawa (Pulse) und Takashi Shimizu (Ju-On: The Grudge). Die Premiere ist für Januar 2027 angekündigt.

💰 Ein Vermögen für das Unerklärliche

Im Mittelpunkt steht Zenichi Hojo, Gründer des mächtigen Technologieunternehmens ALAYA. Der wohlhabende Geschäftsmann besitzt alles, was Geld kaufen kann. Seine eigentliche Leidenschaft gilt allerdings jenen Phänomenen, die sich jeder wissenschaftlichen Erklärung entziehen.

Hojo betrachtet übernatürliche Erscheinungen als Fehler in der Wirklichkeit, die möglicherweise auf eine verborgene Wahrheit hindeuten. Deshalb gründet er den geheimnisvollen Night Tales Club, in dem Menschen ihre verstörendsten Erlebnisse schildern können.

Für überzeugende Beweise bietet er 20 Millionen Yen in Gold. Die Bedingungen sind allerdings streng: Die Geschichte muss wahr sein, es muss ein Opfer geben und der Erzähler muss ein einzigartiges Beweisstück vorlegen.

Sechs solcher Berichte bilden das Fundament der Serie. Doch auch Hojos ungewöhnliche Besessenheit birgt ein Geheimnis, das sich im Verlauf der Geschichten allmählich offenbaren soll.

🎬 Night Tales Club – Offizieller Disney+-Teaser

🎬 Zwei Legenden des japanischen Horrors

Besonders beeindruckend ist die Auswahl der Regisseure. Kiyoshi Kurosawa prägte mit Filmen wie Cure und Pulse einen psychologischen Horror, dessen Wirkung oft aus der bedrohlichen Alltäglichkeit seiner Bilder entsteht.

Takashi Shimizu wiederum schuf mit Ju-On eine der einflussreichsten japanischen Horrorfilmreihen. Seine verfluchten Häuser und rastlosen Geister haben das internationale Genrekino nachhaltig geprägt. Mit Shinzo Katayama, Regisseur der düsteren Disney+-Serie Gannibal, kommt ein weiterer erfahrener Horrorspezialist hinzu.

Die übrigen Episoden übernehmen Yukiko Sode, Yuichiro Sakashita und Yosuke Nakamura. Ihre unterschiedlichen filmischen Handschriften versprechen sechs eigenständige Interpretationen übernatürlicher Schrecken.

📚 Sechs Geschichten eines preisgekrönten Horrorautors

Die literarische Grundlage stammt von Ichi Sawamura, einem japanischen Schriftsteller, der mit seinem Roman Bogiwan ga, Kuru den 22. Japanischen Horrorromanpreis gewann.

Für Night Tales Club werden sechs Geschichten aus seiner 2024 veröffentlichten Sammlung mit acht unheimlichen Erzählungen adaptiert. Sawamura ist selbst an den Drehbüchern beteiligt.

Die Rahmenhandlung um Hojo wurde eigens für die Fernsehserie entwickelt. Der geheimnisvolle Sammler verbindet die sechs Geschichten miteinander und besitzt darüber hinaus einen eigenen Handlungsstrang. Dessen Inszenierung übernimmt Kenji Nakajima, der bereits an The Naked Director mitwirkte.

Schmaler Crowbah Banner mit Crowbah und Grabhold vor dunkler Comic Stadt.

🎭 Takayuki Yamada sammelt das Grauen

Die zentrale Rolle des Zenichi Hojo übernimmt Takayuki Yamada, bekannt aus The Naked Director und zahlreichen japanischen Film- und Fernsehproduktionen.

Als Gastgeber führt er durch die sechs Geschichten und empfängt Besucher in seinem ungewöhnlichen Forschungsraum. Dort finden sich geheimnisvolle Masken, alte Gegenstände und zahlreiche Hinweise auf seine Beschäftigung mit dem Okkulten.

Der erste Teaser konzentriert sich vor allem auf diese Figur. Zwischen verstörenden Geräuschen und angedeuteten Schreckensbildern präsentiert Hojo sein Angebot, für außergewöhnliche Beweise des Übernatürlichen ein Vermögen zu bezahlen. Die eigentlichen Geschichten der sechs Regisseure bleiben vorerst weitgehend verborgen.

🌑 Sechs Nächte voller japanischer Albträume

Night Tales Club soll im Januar 2027 bei Disney+ in Japan starten. Ein genauer Premierentag wurde noch nicht bekannt gegeben. Auch ein verbindlicher deutscher Streamingtermin steht derzeit aus.

Die Verbindung aus literarischen Vorlagen, sechs unterschiedlichen Regiestilen und einer geheimnisvollen Rahmenhandlung könnte der Anthologie einen besonderen Charakter verleihen.

Vor allem die Idee, übernatürliche Begegnungen wie kostbare Sammlerstücke zu behandeln, verspricht interessante Entwicklungen. Schließlich stellt sich irgendwann zwangsläufig die Frage, weshalb ein Mann bereit ist, derart viel Geld für Beweise des Grauens auszugeben.

Und vielleicht ist der gefährlichste Teil dieser Geschichten ausgerechnet derjenige, der sie alle hören möchte.

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