Naruto Card Game legt die Karten offen: So funktionieren Chakra, Jutsu und Leader

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Chakra bekommt endlich einen festen Platz auf dem Tisch

📰 Was ist los?
Bandai hat die ersten konkreten Regeln des Naruto Card Game vorgestellt. Gespielt wird mit Leader, 50-Karten-Deck, fünf Chakra-Karten und einer Beschwörungskarte. Der Weltstart ist für Sommer 2027 geplant; vorher gibt es unter anderem Demo-Runden auf der SPIEL Essen.

🐛 Was denken wir?
Die ersten Regeln klingen deutlich durchdachter als ein simples „Naruto drauf, fertig“. Besonders die Trennung zwischen Beschwörung und Chakra könnte dem System einen eigenen Rhythmus geben. Und wer Orochimaru zieht, sollte vermutlich trotzdem im Auge behalten, ob die Karte wirklich noch dort liegt, wo man sie abgelegt hat.

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🍥 Naruto Card Game legt die Karten offen: So funktionieren Chakra, Jutsu und Leader

Naruto brauchte mehrere hundert Folgen, um sein Chakra halbwegs unter Kontrolle zu bekommen. Im Naruto Card Game beginnt die Sache übersichtlicher: Fünf Chakra-Karten liegen bereit, der Leader gibt die Richtung vor und wer die Lebenspunkte des gegnerischen Anführers auf null bringt, gewinnt.

Vier Sammelkarten mit Naruto Uzumaki, Sasuke Uchiha, Itachi Uchiha und Jiraiya liegen leicht überlappend auf einem orange-blauen Hintergrund.
Naruto, Sasuke, Itachi und Jiraiya gehören zu den ersten gezeigten Karten des neuen Trading Card Games. © Masashi Kishimoto / Shueisha / Naruto Production Committee / Bandai

Bandai hat erstmals konkret erklärt, wie sein neues Sammelkartenspiel funktioniert. Gleichzeitig wurden erste Karten gezeigt und der Weg bis zum weltweiten Start im Sommer 2027 abgesteckt. Das Spiel bedient sich bei Naruto, Naruto Shippuden und Boruto: Naruto Next Generations. Naruto, Sasuke, Sakura, Jiraiya, Itachi, Orochimaru und Tsunade gehören zu den bereits gezeigten Figuren. Der vierte Ninja-Weltkrieg mag beendet sein. Die nächste Auseinandersetzung findet offenbar auf einer Tischplatte statt.

🃏 Ein Leader, 50 Karten und fünf Portionen Chakra

Jede Partie beginnt mit einer Leader-Karte, einem 50 Karten starken Hauptdeck, fünf Chakra-Karten und einer Beschwörungskarte. Ziel ist es, die Lebenspunkte des gegnerischen Leaders auf null zu reduzieren. Der eigene Leader bestimmt Farbe und grundlegende Ausrichtung des Decks. Charakterkarten bilden die Kämpfer an der Front. Einige von ihnen können Ninjutsu einsetzen, sofern genügend Chakra zur Verfügung steht.

Die Chakra-Karten funktionieren damit als eigene Ressource. Wer bislang annahm, ein Rasengan entstehe ausschließlich durch jahrelanges Training, Konzentration und eine ausführliche Rückblende, muss sich an einen zusätzlichen Kostenpunkt auf der Karte gewöhnen. Die Beschwörungskarte besitzt ebenfalls eine zentrale Funktion. Sie wird erschöpft, um Charaktere aufs Spielfeld zu bringen. Bandai trennt damit die Ressource für das Ausspielen der Ninja von jener für ihre Techniken.

🎬 Bandai erklärt Chakra, Leader und den Weg zum Sieg

Der offizielle Overview-Trailer zum Naruto Card Game stellt die Kartentypen und das grundlegende Spielprinzip vor. Chakra ist dabei keine abstrakte Ninja-Energie mehr, sondern eine Ressource, bei der man ziemlich genau weiß, wie viele Karten noch übrig sind.

⚡ EX-Charaktere kommen erst, wenn die Voraussetzungen stimmen

Neben gewöhnlichen Charakterkarten gibt es besonders mächtige EX-Charaktere. Diese können erst eingesetzt werden, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Das eröffnet Raum für Decks, die auf den Aufbau eines stärkeren späteren Zuges hinarbeiten. Ein mächtiger Charakter lässt sich damit offenbar nicht einfach auf den Tisch werfen, weil sein Besitzer sehr überzeugend „Dattebayo!“ gesagt hat.

Auch verdeckte Unterstützungskarten spielen eine Rolle. Chakra kann genutzt werden, um solche Karten zu aktivieren und mit Ninjutsu gegnerische Angriffe zu durchkreuzen. Der Kampf dürfte dadurch stärker auf Reaktion, Ressourcenplanung und das Lesen des Gegners setzen, als die bekannten Anime-Duelle zunächst vermuten lassen. Bandais eigener Leitsatz lautet sinngemäß: den Gegner lesen und einen Zug voraus sein. Für ein Franchise, in dem Figuren gelegentlich erst nach einer zehnminütigen Erklärung bemerken, dass sie gegen einen Schattenklon gekämpft haben, ist das ein ambitioniertes Ziel.

Schmaler Crowbah Banner mit Crowbah und Grabhold vor dunkler Comic Stadt.

🎨 Naruto, Sasuke und Orochimaru bekommen mehrere Gesichter

Bei den Kartenmotiven greift Bandai auf verschiedene Quellen zurück. Neben neuen Illustrationen unterschiedlicher Künstler erscheinen Motive aus Anime und Manga. Die ersten Beispiele zeigen bereits deutlich unterschiedliche Stilrichtungen. Manche Karten wirken wie klassische Anime-Motive, andere arbeiten mit Originalzeichnungen aus dem Manga oder deutlich experimentelleren Illustrationen.

Besonders interessant ist, dass einzelne Figuren offenbar in mehreren Varianten auftreten. Naruto und Sasuke wurden bereits mit verschiedenen Kartenmotiven gezeigt. Damit kann dieselbe Figur je nach Karte eine andere spielerische Funktion und einen anderen visuellen Stil erhalten. Sammler bekommen also genügend Gründe, denselben Ninja mehrfach besitzen zu wollen. Eine Strategie, die in Konoha unter „Schattenklon“ läuft und im Handel seit Jahrzehnten ausgezeichnet funktioniert.

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🌍 Von Essen bis New York auf dem Weg zum Weltstart

Die öffentliche Premiere feierte das Kartenspiel bereits auf der Gen Con in Indianapolis. Dort konnten Besucher erstmals an Tutorial-Runden teilnehmen. Im Herbst zieht Bandai mit dem Spiel weiter um die Welt. Auf der New York Comic Con vom 8. bis 11. Oktober sollen weitere Informationen enthüllt werden. Auch PAX Australia, die Paris Games Week und Lucca Comics & Games gehören zum Programm.

Für Deutschland ist besonders die SPIEL Essen vom 22. bis 25. Oktober 2026 interessant. Dort sind ebenfalls Tutorial-Sessions vorgesehen. Wer also wissen möchte, ob sein Chakra-Haushalt einem echten Gegner standhält, muss dafür nicht erst nach Konoha reisen. Ab Januar 2027 sollen zusätzlich Einführungsrunden im Handel beginnen. Der weltweite Verkaufsstart folgt im Sommer.

Banner für den Spotify-Kanal von Fantasykosmos: Links das goldene Fantasykosmos-Logo und die große Headline „JETZT KLINGT’S EPISCH!“, darunter ein Hinweis auf Playlists, Metal, Magic und mehr auf Spotify. Rechts stehen Crowbah und Grabhold vor magischen Lautsprechern mit grün leuchtenden Klangwellen, eingebettet in eine düstere Fantasylandschaft mit Mond, Burgruinen und Fackeln.

🏆 Bandai plant bereits den Weg bis zur Weltmeisterschaft

Das Naruto Card Game soll nach seiner Veröffentlichung ein vollständiges Organized-Play-System erhalten. Geplant sind Veranstaltungen für Einsteiger und erfahrene Spieler in Fachgeschäften sowie größere Turniere. Am oberen Ende soll eine Weltmeisterschaft stehen.

Bandai betrachtet das Projekt damit klar als langfristiges Trading Card Game und weniger als einmalige Lizenzverwertung. Genau daran wird sich das Spiel messen lassen müssen. Kartenmotive und bekannte Figuren bringen Aufmerksamkeit; eine dauerhafte Turnierszene braucht ein Regelwerk, das auch nach dem hundertsten Match noch interessante Entscheidungen produziert.

Die ersten Mechaniken wirken zumindest nachvollziehbar: Leader bestimmen die Ausrichtung, Chakra setzt Techniken frei, Beschwörungen bringen Figuren aufs Feld und EX-Karten bilden spielerische Höhepunkte.

Im Sommer 2027 beginnt dann die entscheidende Prüfung. Naruto muss diesmal keinen Hokage überzeugen. Nur einen Gegner, der gerade genau weiß, wie viele Chakra-Karten noch übrig sind.

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