Vom geretteten Kind zur Musikerin: My Hero Academia erzählt Eris eigene Heldengeschichte

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Eri braucht für diese Heldentat keinen Umhang

📰 Was ist los?
My Hero Academia: I Am a Hero Too ist bei Crunchyroll gestartet. Der neue Kurzfilm folgt Eri bei ihren Vorbereitungen auf den ersten Straßenauftritt und adaptiert eine Bonusgeschichte von Kohei Horikoshi.

🐛 Was denken wir?
Eris Weg zur Musikerin ist ein schöner letzter Nachsatz zur Serie. Nach all dem Leid darf ihre entscheidende Prüfung einmal daraus bestehen, vor einem Publikum zu spielen – ganz ohne Weltuntergang, Superschurken und einen Lehrer, der fünf Minuten vor dem Auftritt noch eine Kampfübung ansetzt.

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🎸 Vom geretteten Kind zur Musikerin: My Hero Academia erzählt Eris eigene Heldengeschichte

Eri hat genügend Zeit in unterirdischen Verstecken, Krankenstationen und der Nähe ausgesprochen schlechter Menschen verbracht. Ihre neue Geschichte beginnt deshalb erfreulich gewöhnlich: mit einer Gitarre, einem geplanten Straßenauftritt und jener Nervosität, die sich ausnahmsweise nicht durch eine Superkraft beseitigen lässt.

Eri mit langen hellblauen Haaren und roten Augen lächelt in einem Innenraum einen blondhaarigen Jungen an, der im Vordergrund von hinten zu sehen ist.
Eri steht im Mittelpunkt des neuen Kurzfilms und bekommt diesmal eine leisere, persönlichere Geschichte abseits der großen Heldenkämpfe.
© Kohei Horikoshi / Shueisha / My Hero Academia Project

My Hero Academia: I Am a Hero Too ist jetzt international bei Crunchyroll verfügbar. Der Kurzfilm erzählt eine eigenständige Geschichte über die inzwischen jugendliche Eri, die mittlerweile die Oberschule besucht und von einem Leben als Musikerin träumt.

Vor ihrem ersten öffentlichen Auftritt kehrt sie an die U.A. High School zurück. Aizawa, Present Mic und weitere bekannte Figuren empfangen sie dort. Izuku Midoriya, der inzwischen selbst als Lehrer arbeitet, ist allerdings nicht anwesend. Dann erscheint etwas im Fernsehen, das Eris Pläne noch einmal in eine andere Richtung lenkt.

🎤 Eine Heldengeschichte ohne Kostümzwang

Der Kurzfilm adaptiert ein Bonuskapitel aus My Hero Academia: Ultra Age – The Final Fan Book. Die Geschichte wurde von Serienschöpfer Kohei Horikoshi geschrieben und spielt nach dem Ende der Haupthandlung.

Eri entscheidet sich darin für einen Weg, der außerhalb der klassischen Heldenkarriere liegt. Musik wird für sie zu einer Möglichkeit, anderen Menschen Mut zu machen – ähnlich wie das Schulfestival und Jiros Lied einst ihr selbst ein Stück unbeschwerte Freude zurückgaben.

Damit greift der Titel I Am a Hero Too den Heldenbegriff der Reihe noch einmal aus einer anderen Richtung auf. In einer Welt voller spektakulärer Macken muss Heldentum nicht zwangsläufig bedeuten, in einem Kostüm durch einstürzende Gebäude zu springen. Gelegentlich reicht eine Bühne und der Entschluss, etwas Eigenes in die Welt zu tragen.

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🏫 Alte Lehrer, neue Lebenswege

Yosuke Kuroda schrieb das Drehbuch. Naomi Nakayama verantwortete das Storyboard, Tomo Okubo die Episodenregie. Yoshihiko Umakoshi und Hitomi Odashima arbeiteten als Animationsregisseure an dem Kurzfilm.

Die Veröffentlichung folgt auf das Ende der regulären Anime-Serie und die zusätzliche Epilogfolge More. I Am a Hero Too verschiebt den Blick nun bewusst weg von Deku und den großen Kämpfen. Eri bekommt eine Geschichte, in der ihre Zukunft nicht länger durch Overhaul, ihre Fähigkeit oder die Erwartungen anderer bestimmt wird.

Das ist ein kleinerer Abschluss als eine letzte Schlacht. Für Eri dürfte ein gelungener Straßenauftritt allerdings der erheblich größere Sieg sein.

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