Mortal Shell 2 prügelt sich aus dem Elden-Ring-Schatten

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Grabhaold checkt das. Die Kurzzusammenfassung der Review. Mit Grabhod dem Kobold, der einen Zeigefinger in die Luft streckt.

Mortal Shell 2: Kleinere Welt, größere Wucht

📰 Was ist los?
Cold Symmetry und Playstack haben heute erstmals ein längeres Gameplay-Reveal zu Mortal Shell 2 gezeigt. Das Soulslike setzt auf eine kompakte Open World, über 60 Dungeons, mehrere kontrollierbare Shells und ein Kampfsystem ohne klassische Ausdauerleiste. Der Release bleibt für 2026 auf Steam, PS5 und Xbox Series X|S angesetzt.

🐛 Was denken wir?
Das Interessante ist hier nicht bloß der nächste blutige Knochenberg. Spannend ist eher, dass Mortal Shell 2 ganz bewusst gegen aufgeblähte Open-World-Gewohnheiten arbeitet und lieber Druck, Dichte und scharfgezogene Bosheit verkauft.

⚔️ Mortal Shell 2 prügelt sich aus dem Elden-Ring-Schatten

Man muss dem Spiel eines lassen: Mortal Shell 2 wirkt nicht wie ein weiterer Kandidat, der einfach ein paar verweste Ritter, etwas Nebel und möglichst viele Schmerzgeräusche auf den Bildschirm kippt. Das neue Gameplay-Reveal zeigt ein Soulslike, das härter, schneller und vor allem zielgerichteter auftreten will. Statt endloser Weite verspricht Cold Symmetry eine kompakte Open World mit mehr als 60 Dungeons. Das klingt nicht nach Größenwahn, sondern nach Design mit Akribie.

🩸 Mehr Druck, weniger Ausdauerbalken-Gymnastik

Der vielleicht spannendste Punkt steckt nicht in irgendeinem Boss, sondern im Kampfsystem. Auf der PlayStation-Store-Seite wird ausdrücklich erwähnt, dass die Ausdauerleisten entfernt wurden und neue Hinrichtungsmanöver dazukommen. Auch Playstack selbst spricht von unrestricted combat, also von einem entfesselteren, aggressiveren Kampfstil. Das ist keine kleine Balance-Notiz, sondern ein ziemlich klarer Fingerzeig: Mortal Shell 2 will weniger vorsichtiges Kreisen um die Gegner und mehr finstere Machtfantasie mit Kontrolle. Wenn das trägt, könnte das Spiel genau dort interessanter werden, wo viele Genrevertreter inzwischen nur noch Routine abspulen.

🏰 Kompakte Open World statt Landmasse mit Leerlauf

Noch spannender ist fast die Weltstruktur. Playstack beschreibt das Ganze als interconnected open world, also offen, aber bewusst verdichtet. Auf dem Papier ist das fast schon der eigentliche Luxus: keine aufgeblasene Landkarte, sondern eine Welt aus Pfaden, Dungeons, Knochenzitadellen, verbotenen Wäldern und eisigen Gräbern. Im Jahr 2026 klingt „respektiert die Zeit der Spieler“ jedenfalls deutlich frischer als der hundertste Marketinghusten von wegen größer, länger, grenzenloser.

☠️ Indie-Größe mit erstaunlich breiten Schultern

Ganz klein ist das Projekt trotzdem nicht mehr. Playstack nennt Mortal Shell 2 seine bislang größte Investition, der Vorgänger soll zwei Millionen Exemplare verkauft haben, und das Sequel wird laut Publisher von einem auf 30 Personen erweiterten Indie-Team gebaut. Das erklärt auch, warum das Spiel jetzt nicht nur nach einem netten Nachschlag aussieht, sondern nach einem ernsthaften Versuch, aus einer guten Nischenidee ein richtig großes Dark-Fantasy-Ding zu machen.

🎬 Offizielles Video

Das Gameplay-Reveal zu Mortal Shell 2 zeigt gut 11 Minuten aus dem neuen Dark-Fantasy-Soulslike von Cold Symmetry. Bereitgestellt über den YouTube-Upload von GameTrailers.

🪓 Unser Fazit: Endlich mal kein Open-World-All-You-Can-Play

Die heutige Gameplay-Demo macht aus Mortal Shell 2 noch keinen sicheren Treffer. Aber sie zeigt etwas, das im Genre gerade selten geworden ist: Profil. Kein endloses Content-Gebirge, kein Design aus Spreadsheet und Sammelzwang, sondern ein Spiel, das brutal, kompakt und kontrolliert wirken will. Wenn Cold Symmetry dieses Tempo, diese Dichte und den staminafreien Kampfdruck sauber zusammenbekommt, könnte daraus eines der interessanteren Fantasy-Actionspiele des Jahres werden. Release-Fenster bleibt 2026 für PC via Steam, PlayStation 5 und Xbox Series X|S.

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